30.01.2012

Nord-Frauen gelingt Wiedergutmachung

Die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben eine Woche nach der deutlichen Heimniederlage gegen TuS Metzingen in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit einem 31:26 (17:16)-Erfolg entführte das Team von Trainer Thomas Blasczyk beide Punkte vom Schlusslicht TSG Wismar. "Wir sind wirklich gut aufgetreten und haben das umgesetzt, was wir uns nach dem letzten Spiel vorgenommen haben", sagte ein zufriedener Coach. Nur ein einziges Mal - beim 1:0 (1.) - lag Wismar in Führung. Ansonsten bestimmte vor allem die gute Abwehrarbeit der Harrisleerinnen das Spielgeschehen. "Wir haben in der Deckung sehr konzentriert und beweglich gespielt. Und dahinter hat Torhüterin Mareike Vogel eine ganz starke Leistung abgeliefert", so Blasczyk. Damit war der Grundstein gelegt, dass Nord über Tempospiel schnell auf 5:2 (6.) davonzog. Allerdings wurden einige gute Chancen nicht genutzt, so dass der Vorsprung bis zur Pause auf einen Treffer zusammenschmolz. "Eigentlich hätten wir allein in der ersten Hälfte mindestens 20 Tore erzielen müssen", so Blascyzk. Es blieb der einzige kleine Kritikpunkt. Zwar konnte die TSG nach dem Wechsel, als der TSV Nord bereits auf 20:16 (33.) davongezogen war, noch einmal bis auf 19:20 (35.) verkürzen. Aber mit der kurzen Deckung für Spielmacherin Liudmila Yermachek war es um die Angriffsherrlichkeit der Gastgeberinnen geschehen. Nord setzte sich wieder auf 25:21 (43.) ab und verteidigte den Vorsprung souverän. Neben Torhüterin Vogel erhielten Melanie Steffensen und Melanie Mie Legarth ein Sonderlob des Trainers. "Wismar hat sich vor allem auf die rechte Angriffsseite mit Jana Lembke eingestellt. Deshalb mussten beide viel Verantwortung übernehmen. Das haben sie gut gemacht und auch die Freiräume geschickt genutzt."

TSV Nord: Vogel - Volquardsen (1), Schulz, Schibrath (1), Miegel, Behrendsen (3), Vogeler (3), Lembke (5), Maier (1), Legarth (11/3), Steffensen (6).

Beste Torschützinnen der TSG Wismar: Laas (8), Yermachek (4/1).

Quelle: SHZ / Flensburger Tageblatt

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28.01.2012

Der Nordexpress fährt in Wismar mit 31:26 den 4. Auswärtssieg der laufenden Saison ein.

 

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27.01.2012

Harrislee fährt zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde nach Wismar - Anpfiff ist am Samstag um 16:00 Uhr

 

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23.01.2012

Weit von der Normalform entfernt

Für das erste Spiel der Rückrunde hatte sich der TSV Nord Harrislee viel vorgenommen. Doch am Ende musste man abermals die Überlegenheit des TuS Metzingen anerkennen. Mit 26:33 (10:16) verloren die Nord-Frauen diesen Vergleich und blieben dabei im Gegensatz zu den letzten Spielen vieles schuldig. Kaum eine Spielerin erreichte Normalform. Damit war gegen Metzingen, das als echtes Spitzenteam auftrat, nichts zu gewinnen.
Die Erwartungen waren hoch. Doch aus der erhofften Revanche für die 28:42-Hinspielniederlage wurde nichts. Vielmehr schlitterten die Nord-Frauen lange Zeit in die gleiche Richtung, ehe zum Schluss noch etwas Ergebniskorrektur gelang. In der Tarper Treenehalle, in die die Nord-Frauen für dieses Heimspiel umziehen mussten, lagen gefühlte Lichtjahre zwischen dem TSV Nord, der vor wenigen Wochen den damaligen Tabellenzweiten TV Nellingen 35:26 aus der Halle gefegt hatte, und der Vorstellung vom Wochenende.

Ursachenforschung: "Wir haben nicht ins Spiel gefunden. Und zudem unterliefen uns einfach zu viele Fehler", sagte TSV-Trainer Thomas Blasczyk. Während in der Anfangsphase bis zum 4:7 (12.) noch vier Mal der Pfosten als "Schuldiger" auszumachen war, schlichen sich in der Folge immer mehr Fehler im Abspiel und im Abschluss ein. Selbst die Chancen, die man zum Teil völlig frei vor der guten TuS-Torhüterin Sabine Stockhorst vorfand, wurden fahrlässig vergeben. Blascyzk sprach von einer "nicht akzeptablen Torwurf-Effektivität" einer Mannschaft.

So hatte die Abwehr von Beginn an große Probleme mit Annamaria Ilyes. Aber auch die übrigen TuS- Spielerinnen stellten mit ihrem schnellen und variablen Angriffsspiel die Nord-Deckung vor große Probleme. Und im Angriff? Allen voran der Rückraum um Jana Lembke, Melanie Mie Legarth und Lena Schulz konnte sich nie entscheidend gegen die gute Deckung der Gäste durchsetzen und schoss zudem zu viele Fahrkarten. Nur Jana Behrendsen konnte man über 60 Minuten noch am ehesten Normalform attestieren. Unter diesen Voraussetzungen konnte man das Gäste-Team nicht in Verlegenheit bringen.
Unbeirrt baute der Tabellenzweite die Führung zunächst bis zur Pause auf 16:10 aus. Nach dem Wechsel keimte für vier Minuten Hoffnung auf. Svenja Vogeler, die zuvor einige Male frei an Stockhorst gescheitert war, markierte ihre ersten beiden Treffer. Doch aus dem 12:16 (34.) konnte Nord kein Kapital schlagen. Auch die kurze Deckung für Ilyes brachte keinen Erfolg. Das Spiel der Nord-Frauen war einfach zu fehlerhaft. Und mit jedem weiteren Fehlpass und Fehlwurf schwand die Zuversicht, überhaupt noch etwas bewegen zu können. Über 16:22 (39.) geriet man bis zur 46. Minute erstmalig mit zehn Toren in Rückstand (17:27). Und spätestens beim 18:31 (52.) drohte ein Debakel wie im Hinspiel.
Mit sechs Treffern in Folge konnte Nord am Ende noch Schadensbegrenzung betreiben. "Wir hatten uns mehr ausgerechnet. Man muss aber auch ehrlich sein. Heute hatte wir keine Chance" (Blasczyk). So bedauerte er vor allem, dass in diesem Spiel keine Werbung in eigener Sache gelang. Sein Blick ging nach vorne, zum nächsten Spiel in Wismar. Und er zog sogar noch etwas Positives aus diesem Spiel. "Vielleicht ist diese Niederlage auch heilsam. Wir haben mal wieder gesehen, dass man immer an die Grenzen gehen muss, um etwas zu erreichen.

"TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse (ab 43.) - Maier (1), Steffensen (1), Schulz (3), Miegel (1), Pries (1), Behrendsen (5), Vogeler (4), Lembke (5/2), Legarth (5/1).

TuS Metzingen: Stockhorst - Mössinger (4), Balogh (1), Tuc (3), Kubasta (5), Stefani (7), Ilyes (11/3), Bari-Nagy, Beddies (2).

Quelle: SHZ / Flensburger Tageblatt

 

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21.01.2012

Der Nordexpress kam leider nicht ins "Rollen" und verliert gegen Metzingen mit 26:33

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21.01.2012

Nord-Frauen brennen auf Revanche

Die TusSies kommen. Diesen Zusatznamen trägt das Zweitliga-Spitze nteamvom TuS Metzingen, heutiger Gegner des TSV Nord Harrislee. In der ersten Rückrundenpartie genügt ein Blick auf die hohe Hinspielniederlage, um zu erahnen, mit welcher Motivation das Team von Thomas Blasczyk auflaufen dürfte. Aber es wird ein Heimspiel in fremder Halle. Die Holmberghalle ist belegt, und so muss Nord heute nach Tarp ausweichen (Treenehalle, Anpfiff 19.15 Uhr). Hoffentlich kein schlechtes Omen für die angepeilte Revanche. Vor rund 6 Monaten startete der TSV Nord Harrislee in das Abenteuer einteilige 2. Bundesliga. Gleich zu Beginn gab es mit dem 28:42 in Metzingen die bislang höchste Saisonpleite. Doch der TSV Nord akklimatisierte sich schnell und rangiert derzeit auf dem fünften Tabellenplatz (19:11 Punkte). Vier Punkte besser (23:7) und damit auf Rang zwei steht Metzingen. Nun kommt es zum zweiten Duell beider Teams in einem echten Spitzenspiel.

Die Erinnerungen an das Hinspiel sind dabei noch sehr präsent. "Eigentlich haben wir in Metzingen lange Zeit gut mitgehalten. Nur die letzten Minuten waren ziemlich katastrophal", erinnert sich Rückraumspielerin Bente Pries. Aus heutiger Sicht erwartet sie für das Rückspiel einen deutlich knapperen Spielausgang. "Wir sind in dieser Saison als Mannschaft gereift und auch besser geworden. Vor allem in der Abwehr", fasst sie ihren Eindruck zusammen. Sie selbst feierte nach wochenlanger Verletzungspause am vergangenen Wochenende ihr Comeback. Nach auskuriertem Handbruch wird es aber noch etwas dauern, um wieder komplett den Anschluss zu finden. "Ich brauche noch ein bisschen Zeit, um wieder die Fitness zu haben, wie vor der Verletzung." Besonders im Kraftbereich und im Zusammenspiel stellt sie noch Defizite fest. Dinge, die sich nur über regelmäßiges Training wieder legen dürften.

Trainer Thomas Blasczyk ist jedenfalls froh, Bente Pries wieder im Kader zu haben. Er weiß aber auch, dass er von ihr auf dem Spielfeld noch keine Wunder erwarten kann. Sie wird aber für etwas Entlastung sorgen können. Und das ist auch nötig gegen Metzingen. Ein Team, das aus Sicht von Blasczyk "leicht favorisiert" ins Spiel geht. "Wir wollen aber zeigen, dass das Hinspielergebnis eindeutig zu hoch ausgefallen ist. Meine Spielerinnen brennen auf die Revanche." Die Stärken des Gegners sieht Blasczyk im gutem Tempospiel und der personellen Ausgeglichenheit. Und sie haben einige Spielerpersönlichkeiten in ihren Reihen wie die international erfahrene ungarische Rückraumspielerin Annamaria Ilyes, 13-fache Torschützin im Hinspiel. Ob der Umzug in die Tarper Treenehalle von Nachteil sein wird, ist schwer einzuschätzen. "Tatsache ist, dass natürlich mehr Unruhe sein wird, da zuvor auch noch die Tarper Männer spielen", so Blasczyk. So fehlt der gewohnte Ablauf. Trotz dieser Umstände hofft Blasczyk, dass seine Spielerinnen konzentriert bleiben. Geht es nach Bente Pries, so kann daran kein Zweifel bestehen. Sie tippt einen knappen 26:25-Erfolg.

Quelle: SHZ / Flensburger Tageblatt

 

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16.01.2012

Abwehrstarke Nord-Frauen holen Punkt in Bensheim

Mit einem Punktgewinn kehrten die Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee vom Zweitliga-Spiel in Südhessen zurück. Bei der HSG Bensheim Auerbach gab es ein 23:23 (12:12), das dem Spielverlauf und den Leistungen beider Mannschaften gerecht wurde. "Ich bin froh über den Punktgewinn. Heute dominierten eindeutig die beiden Abwehrreihen die Partie", sagte Nord-Coach Thomas Blasczyk. Es war zwar keine hochklassige, aber eine spannende Partie, in der zwei verschiedene Abwehrphilosophien aufeinander trafen: die 3-2-1-Deckung der HSG und die 6:0-Variante des TSV Nord. Neben der erstmalig nach längerer Verletzungspause wieder eingesetzten Bente Pries stand nach Rückkehr von ihrem Australien-Aufenthalt auch Catharina Volquardsen wieder auf dem Spielbericht. "Es ist gut, dass sie wieder dabei ist. Sie hat für Entlastung gesorgt und ein wichtiges Tor erzielt", so Blasczyk.

Nord begann sehr konzentriert und bereitete den Gastgeberinnen große Probleme. Durch Treffer von Melanie Mie Legarth, Jana Lembke (2) und Jana Behrendsen führten die Gäste schnell mit 4:0 (5.) und hielten diesen Vorsprung bis zum 9:5 (18.). "Leider schlichen sich dann einige Fehler in unser Spiel ein, die Bensheim wieder ins Spiel brachten", stellte Blasczyk fest. Es dauerte es nur wenige Minuten, bis die HSG das 9:9 (24.) schaffte. Mit 12:12 wurden die Seiten gewechselt
Im zweiten Abschnitt führte Nord nur noch einmal beim 14:13 (37.), ließ sich aber auch nicht mehr abschütteln. Beim 22:20 (55.) hatte Bensheim erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Nord reagierte aber nervenstark und glich durch zwei Legarth-Treffer (58.) aus. Auch die letzte Führung der Gastgeberinnen egalisierte Svenja Vogeler zum 23:23.

"Das Ergebnis macht in jedem Fall selbstbewusst für die nächsten Spiele", sagte Blasczyk und dachte dabei bestimmt schon an das Heimspiel gegen den Spitzenclub aus Metzingen am Sonnabend.

TSV Nord: Vogel, Kruse - Pries (1), Volquardsen (1), Schulz (1), Schibrath, Miegel (1), Behrendsen (3), Vogeler (4), Lembke (6/2), Maier, Legarth (6/2). - Beste Torschützinnen für Bensheim: Lauenroth (8), Hermenau (6), Bartaseviciene (4).

Quelle: SHZ / Flensburger Tageblatt

 

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14.01.2012

Der Nordexpress ringt Bensheim ein 23:23 ab und nimmt verdient 1 Punkt mit auf die Heimreise

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12.01.2012

Nordexpress zu Gast beim Bensheim-Auerbach

Zum ersten Ligaspiel im neuen Jahr und gleichzeitig letzten Spiel der Hinrunde tritt der Nordexpress beim Bensheim-Auerbach an. Anpiff in der Weststadthalle in Bensheim ist am Samstag um 17:30.

 

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04.01.2012

Großes geleistet trotz kleinem Etat

Die neue einteilige 2. Handball-Bundesliga der Frauen galt für den TSV Nord Harrislee als schwer vorhersehbares Abenteuer. Als Tabellensiebenter der schwächer eingestuften Nordstaffel qualifizierte sich das Team von Trainer Thomas Blasczyk sportlich quasi erst in letzter Minute. Und dank unseres Sponsors Jochen Ohm durften auch Taten folgen. Nun - nach fast der Hälfte der Hinserie - rangieren die Nord-Damen als bestplatziertes Nord-Team mit 18:10 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Eine Entwicklung, die keiner ahnte. Der Anfang verhieß zunächst nichts Gutes. Denn wie hoch die Trauben hängen, bekam der TSV Nord gleich im ersten Punktspiel aufgezeigt. Mit einer 28:42-Niederlage trat man die Heimreise vom TuS Metzingen an. Eine der Mannschaften, denen man am ehesten den Meistertitel zutraut. Die ersten Schritte in der neuen Spielklasse offenbarten auch gleich die großen Unterschiede zwischen den Teams. Gerade die ambitionierten Vereine aus der alten Südstaffel verfügen in der Mehrzahl über Erstliga reife Rahmenbedingungen. Neben großen Etats gilt dies vor allem für die Kader, von deren Größe und qualitativer Ausgeglichenheit Mannschaften wie Harrislee nur träumen können. Also mussten andere Attribute in die Waagschale geschmissen werden. Nach nunmehr 14 Spieltagen kann man getrost feststellen: Das hat funktioniert.

Nord-Trainer Thomas Blasczyk bemühte sich in den letzten Partien des Jahres 2011, den Komplimenten, mit denen er seine Spielerinnen bedachte, stets neue Facetten zu verleihen. Es lief aber alles im Grunde auf das Gleiche hinaus: "Es macht derart viel Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Der Teamgeist funktioniert bestens und meine Spielerinnen haben ihre Fähigkeit bewiesen, sich auf den Punkt konzentrieren zu können." Und auch das Umfeld von der Betreuerin bis hin zum Trainerstab erhielt ein Sonderlob. "Es ist schon grandios, was hier geleistet wird, damit das Team beste Voraussetzungen vorfindet."

Mit Kampfgeist und Tempohandball wurden zuletzt nacheinander Mannschaften wie Bundesliga-Absteiger SGH Rosengarten-Buchholz (33:21 in Buchholz), der Tabellenzweite TV Nellingen (35:26) und der VfL Wolfsburg (34:23) an die Wand gespielt. Das gewonnene Selbstbewusstsein verlieh zusehends Flügel. Und es zeigte auf, dass das junge Team des TSV Nord wettbewerbsfähig ist und sogar mit den Großen der Liga mithalten kann. "Wir kommen unserer Philosophie vom Tempohandball schon sehr nahe. Zudem hat die Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison dazugelernt. Dies gilt besonders für ihr taktisches Geschick", so Blasczyk. Selbst innerhalb der Saison ist ein Reifeprozess festzustellen, denn der Glaube an den eigenen Erfolg hat nach der unnötigen Niederlage gegen Dortmund die Grundlage für die letzten drei souveränen Siege gelegt.

Mit 18 Pluspunkten ist das ausgegebene Saisonziel Klassenerhalt bereits in greifbarer Nähe. "Eigentlich könnte man sich zurücklehnen und auf die vielen positiven Spiele zurückschauen", sagt Blasczyk. Doch so eine Haltung passt weder zum Trainer noch zur Mannschaft. Und so steckt sich das Team neue Ziele. "Der Klassenerhalt als Ziel ist mittlerweile zu wenig. Wir werden mit den Spielerinnen besprechen, wo wir in dieser Saison noch hin wollen." Ein Ziel dürfte sicherlich sein, auch in der Endabrechnung bestes Nord-Team zu bleiben. Damit das klappt, hofft Trainer Blasczyk auf einen Punktspielstart im Jahr 2012, der möglichst wenige Ähnlichkeiten zur Vorsaison aufweist. "In der Vorsaison hatten wir doch arge Probleme, nach der kurzen Pause über die Festtage wieder in Tritt zu kommen." Zur Erinnerung: Drei Niederlagen in Folge setzen die Nord-Frauen zu Beginn der Rückrunde auf dem Weg zur Qualifikation für die einteilige 2. Bundesliga unnötig unter Druck. Nun hofft der Coach insgesamt auf einen besseren Start seiner Spielerinnen, die über die Festtage mit individuellen Trainingsplänen an der körperlichen Fitness arbeiten sollten.
Zur Vorbereitung auf das erste Punktspiel des neuen Jahres beim Tabellennachbarn HSG Bensheim Auerbach (14.1.) steht am Sonnabend zunächst ein Trainingsturnier gegen den Drittligisten TuS Alstertal-Langenhorn sowie die beiden Oberligisten HSG Tarp-Wanderup und HSG Holstein Kiel/Kronshagen an. Schon mehr Richtung Ernstfall geht dann der sportliche Vergleich mit dem dänischen Zweitligisten Hadersleben, der am 10. Januar in der Holmberghalle erwartet wird. "Wir sind aber in der glücklichen Lage, ohne großen Druck nach Bensheim fahren zu können", so Trainer Blasczyk. In Sachen Personal hofft der Trainer nach dem jüngsten Ausfalls von Lena Petersen (Kreuzbandriss) zumindest an anderer Stelle auf Entwarnung. "Wir werden jetzt versuchen, Bente Pries nach überstandenem Handbruch wieder an die Mannschaft heranzuführen."

Für den Rest der Saison, deren Rückserie erst offiziell nach dem Bensheim-Spiel mit dem Heimspiel gegen TuS Metzingen (21.1.) startet, wünscht sich Trainer Blasczyk für sein junges Team möglichst "Verletzungsfreiheit" und auch noch mehr Publikum, als die rund 150 bis 200 treuen Fans. "Es wäre schön, wenn noch mehr Zuschauer unser junges Team anfeuern würde. Diese Mannschaft hat es sich verdient."

 

Quelle : SHZ Flensburger Tageblatt

 

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