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Nord-Express überrollt auch Wolfsburg

Der vorweihnachtliche Nord-Express ist in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen einfach nicht zu stoppen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ließ der TSV Nord Harrislee auch dem stark besetzten VfL Wolfsburg keine Chance und gewann in der Höhe verdient mit 34:23 (17:12). Damit überwintert die Mannschaft von Thomas Blasczyk nach dem dritten überzeugenden Sieg in Folge mit 18:10 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. "Diese Leistung der Mannschaft ist einfach gigantisch. Sie ging schon vor dem Spiel auf dem Zahnfleisch, hat aber wieder einmal unterstrichen, dass sie vom Teamgeist lebt und weiter wächst", war der Harrisleer Trainer erneut rundum zufrieden.
Vor dem Spiel hatte Thomas Blasczyk allerdings einige Bedenken gehabt. Wenn man dem Tabellenzweiten keine Chance lässt, was soll dann gegen den Vorletzten schief gehen? "Wir haben uns nach der Euphorie sichtlich schwer getan. Das war wie eine schwere Last in der Anfangsphase. Ich hatte das schon geahnt", meinte der Trainer. Denn seine Mannschaft spielte wirklich zu Beginn mit angezogener Handbremse. Die Abwehr stand zwar kompakt und eroberte viele Bälle, doch die zweite Welle wurde meist nicht konsequent genug zu Ende gespielt. So stand es nach zehn Minuten nur 5:5.
Sobald der Nord-Express aber volle Fahrt aufnahm, hatte Wolfsburg das Nachsehen. Spielführerin Jana Lembke (14 Tore) löste dann endgültig die Handbremse und fortan forcierte Harrislee das Tempo nach vorn. Über ein 11:7 nach 20 Minuten gelang dann auch eine scheinbar sichere 17:12-Halbzeitführung.

"Ich habe die Mannschaft gewarnt, dass die 17 Tore noch nicht reichen. Denn wir haben nur phasenweise unser Top-Niveau erreicht und die letzte Entschlossenheit vermissen lassen", erklärte Blasczyk in der Halbzeit. Der TSV Nord Harrislee blieb daraufhin auf der Hut und machte in den entscheidenden Momenten die "Big Points". Nach dem 19:14 (35.) wurde ein Ball leichtfertig vor dem eigenen Tor vertändelt, doch die starke Mareike Vogel konnte den freien Wurf parieren. Gegenstoß, Tor zum 20:14 und im Anschluss gleich ein weiterer Konter von Jana Behrendsen zum 21:14.

Doch das war immer noch nicht die Entscheidung. Harrislee agierte nun zu zögerlich und passiv in der Deckung. Vier Tore machte allein die Wolfsburgerin Marta Pilmayer von Rechtsaußen, und so wurde es beim 23:20 (46.) noch einmal eng.

Doch der Nord-Express bewies erneut Leidenschaft und befreite sich auch aus dieser brenzligen Situation. Angeführt von Jana Lembke, machten die Harrisleerinnen vier Tore in Folge und damit alle Träume der Wolfsburgerinnen zunichte. Der TSV Nord krönte das tolle Jahr dann mit einem Kempa-Tor von Jana Lembke nach Anspiel von Melanie Steffensen.

TSV Nord Harrislee: Vogel - Steffensen (4), Schulz (2), Schibrath, Behrendsen (4), Vogeler (4), Lembke (14/5), Maier (2), Legarth (4/1).

VfL Wolfsburg: Fialkova - Schröder (1), Ejsmont (5), Bruckbauer (2), Barabasne-Trufan (2), Barsauskaite (3/1), Wießner (5), Siegel, Pilmayer (5).

Schiedsrichter: Martin Thöne/Marijo Zupanovic (Berlin).

Siebenmeter: 8/6:1/1. - Zeitstrafen: 2:3.

Zuschauer: 120.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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17.12.2011

Der TSV Nord Harrislee besiegt den VFL Wolfsburg mit 34:23 (17:12)

Bericht folgt....

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17.12.2011

Hält der Harrisleer Höhenflug an

Die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee befinden sich derzeit auf einem Höhenflug. Klare Erfolge bei der SGH Rosengarten- Buchholz und gegen den TV Nellingen zeigen, wie wettbewerbsfähig das junge Team in der einteiligen 2. Bundesliga ist. Nach diesem erfolgreichen Kürprogramm folgt nun wieder die Pflicht. Heute kommt das Team vom VfL Wolfsburg in die Holmberghalle (Anpfiff 19 Uhr).

Den Tabellenachten deutlich besiegt, dem Tabellenzweiten keine Chance gelassen. Was kann da eigentlich gegen den Tabellen-14. VfL Wolfsburg schiefgehen? Wenn man den Worten von Nord-Trainer Thomas Blasczyk lauscht, so einiges. "Wir dürfen uns nichts vormachen. Das Spiel wird nicht leichter als gegen Nellingen. Eher das Gegenteil ist der Fall." Für den eigenen Erfolg gilt es deshalb, zwei Dinge zu beherzigen. "Nach den letzten beiden Spielen sind wir natürlich sehr euphorisch. Wir dürfen aber nicht die Bodenhaftung verlieren", warnt Blasczyk. Und auch der Gegner sollte nicht unterschätzt werden. "Mit der Champions League erfahrenen Ania Ejsmont und einigen Neuzugängen hat das Team wirklich Substanz", sagt Blasczyk.

Dass es nicht so rund läuft wie gedacht, hat schon Trainer Michael Funke Ende Oktober das Amt gekostet. Jetzt hat Christoph Geis das Sagen. "Wolfsburg hat vor der Saison einiges investiert, um oben mitspielen zu können. Und jetzt sind sie Tabellen-14. Die Mannschaft ist zum Siegen verdammt", glaubt Blasczyk. So ist sein Team gut beraten, mit der gleichen Konzentration und dem gleichen Kampfgeist wie gegen die letzten beiden Gegner in das letzte Punktspiel des Jahres zu gehen, um mit einem Sieg die gute Tabellenposition zu festigen.

Konzentration und Kampfgeist - das sind auch die Eigenschaften, die Rückraumspielerin Melanie Mie Legarth derzeit als Haupteigenschaften ihres Teams ausgemacht hat. "Wir haben in dieser Saison bislang wirklich positiv überrascht. Deshalb stehen wir auch verdientermaßen so weit oben in der Tabelle." Ihre eigene Leistung sieht sie dabei noch etwas kritischer, obwohl sie mit derzeit 83 Treffern neben Jana Lembke (86) die meisten Tore für den TSV Nord erzielt hat. "Zurzeit läuft es noch nicht optimal. Da ist noch Luft nach oben. Ich arbeite aber hart daran, wieder die gewohnte Form zu erreichen." Wer so selbstkritisch mit sich umgeht, unterschätzt auch keinen Gegner. "Wolfsburg ist richtig stark. Da müssen wir die gleiche Leistung zeigen wie gegen Nellingen." Dass das auch gelingt, davon ist die junge Dänin überzeugt. Auch wenn sie das Endergebnis nicht tippen wollte, glaubt sie an einen Erfolg. Und dabei hofft sie, dass es ihrem Team auch endlich einmal gelingt, die aus ihrer Sicht einzige wirkliche Schwäche in den Griff zu bekommen. "Ich denke, dass wir spielerisch schon sehr weit sind. Was allerdings immer noch nicht so gut funktioniert, ist unserer Chancenverwertung. Die muss einfach besser werden." Wenn das gegen Wolfsburg klappen sollte, steht einem erfolgreichen Jahresausklang nichts mehr im Wege.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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12.12.2011

Nord demontiert Tabellenzweiten

Hut ab TSV Nord Harrislee. Mit dem zweiten Kantersieg in Folge überraschten die Handball-Frauen des Zweitligisten einmal mehr die Fachwelt. Diesmal hieß das Opfer TV Nellingen. Der Tabellenzweite wurde mit 35:26 (16:13) förmlich aus der Holmberghalle gefegt.

Der Schlusspfiff hinterließ zwei sprachlose Trainer. TV-Coach Irina Kolpakova drehte mit gesenktem Kopf allein ihre Runden. Kollege Thomas Blasczyk starrte dagegen ungläubig in den grünweißen Jubel-Trubel um sich herum. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es ist großartig, was meine Spielerinnen heute geleistet haben", sagte er. "Die Zuschauer haben ein geniales Spiel gesehen. Und ich wünsche mir, dass diese Mannschaft noch mehr Zuspruch bekommt." Die rund 150 Zuschauer werden in jedem Fall wiederkommen, auch wenn ihre Handinnenflächen gebrannt haben dürften. Schon nach 45 Spielminuten wurde das Spiel von rhythmischem Dauerapplaus begleitet. Zu dem Zeitpunkt war bereits klar, dass der TSV Nord an diesem Tag etwas Großartiges leisten würde.

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als optimal, denn Lena Petersen erlitt Mitte der Woche beim Training einen Kreuzbandriss. Doch auch dieser Ausfall brachte Nord nicht vom Weg ab. Früh zeigte sich, mit welchen Mitteln beide Teams den Erfolg suchten. Es wurde bedingungslos aufs Tempo gedrückt. Nach nervösem Beginn und einem 5:6-Rückstand (13.) fand der TSV Nord allmählich in die Spur. Und das, obwohl der Gastgeber schon bis zur 9. Minute mit zwei Siebenmetern gescheitert war und vor der Pause noch mit zwei weiteren scheitern sollte. Anstatt in dieser Spielphase mit dem Schicksal zu hadern, nahmen sie es selbst in Hand. Die Abwehr stand gut, war beweglich und aggressiv und unterband größtenteils das gefürchtete Tempogegenstoß-Spiel der Gäste. Auch auf Torhüterin Mareike Vogel war Verlass. Und sie steigerte sich im Spielverlauf, war bei insgesamt fünf Siebenmetern nicht zu überwinden und raubte den Nellingerinnen mit fortdauernder Spielzeit den Nerv. Bereits vor der Pause konnte sich Nord auf 12:8 (23.) und 15:10 (27.) absetzen. Pfostentreffer und die gute Celia Schneider im TV-Tor verhinderten eine höhere Führung zur Pause.

Direkt nach dem Wiederanpfiff besiegte Jana Lembke mit zwei verwandelten Siebenmetern den Fluch vom Punkt. Diese Tore sowie ein Treffer von Melanie Steffensen sorgten für die schnelle 19:13-Führung (35.). Und egal, was Kolpakova ihrem Team an taktischen Maßnahmen verordnete, es half nichts. "Meine Spielerinnen fanden immer die richtigen Antworten", so Blasczyk. Nur noch einmal kam der TV bis auf drei Tore heran (20:17/40.). Danach wurden die Gäste überrannt. Der Nord-Express brannte nun ein regelrechtes "Feuerwerk" (Blasczyk) ab. Die fleißige Lena Schulz tankte sich erfolgreich am Kreis durch, Jana Lembke traf vom Siebenmeterpunkt. Die schnelle Jana Behrendsen verwandelte einen Tempogegenstoß, Melanie Mie Legarth drosch die Kugel zweimal aus dem Rückraum ins Netz und Svenja Vogeler düpierte die Gäste-Torhüterin mit einem schlitzohrigen Heber. Das Publikum tobte. Keine Frage: Beim 26:18 (45.) war das Spiel entschieden. Der Rest war Schaulaufen. Und obwohl Nord noch einige Chancen ungenutzt ließ, konnten die Gäste den Rückstand nicht verkürzen. Gegen die mentale und spielerische Stärke der Harrisleerinnen fand der Tabellenzweite keine Antwort mehr. "Gegen Bietigheim und Dortmund haben wir verloren, weil wir nicht an unsere Chance geglaubt haben. Was aber alles möglich ist, haben wir heute gesehen", meinte Blasczyk. Nächstes Wochenende kommt VfL Wolfsburg. Vielleicht macht der Erfolg gegen Nellingen noch mehr Handballinteressierte neugierig. Das Team hätte es verdient.TSV Nord Harrislee: Vogel - Maier, Steffensen (2), Schulz (5), Schibrath, Miegel, Behrendsen (4), Vogeler (5), Lembke (12/5), Legarth (7).

TV Nellingen: Schneider, Hornung - Schulz (7), Maric (4), Habiger (3), Unseld (2), Gall (1), Geißmann, Zukauskaite (1), Weigel (2), Heinzelmann (2), Heimgärtner (4), Schmid.

Schiedsrichter: Markus Kropp/ Sebastian Siebert (Melle/ Osnabrück). - Siebenmeter: 9:5. - Zeitstrafen: 4:5. - Zuschauer: 150.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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10.12.2011

Der Nordexpress kam ins "Rollen" und besiegte Nellingen klar mit 35:26

 

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10.12.2011

"Launische Diva" der Liga kommt

Die Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee haben mit dem 33:21-Erfolg bei der SGH Rosengarten-Buchholz am vergangenen Wochenende das Ausrufezeichen in der 2. Liga gesetzt. Nach zuvor zwei Heimniederlagen war dieser Erfolg für das eigene Selbstbewusstsein enorm wichtig. Und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit braucht man auch gegen den nächsten Gegner, den Tabellenzweiten TV Nellingen (Sbd., 19 Uhr, Holmberghalle).

Die Stimmung in Harrislee könnte derzeit kaum besser sein. An die Leistungssteigerung, die der TSV Nord im letzten Heimspiel gegen Dortmund in der zweiten Halbzeit gezeigt hatte, knüpfte das Team von Trainer Thomas Blasczyk beim Bundesliga-Absteiger SGH Rosengarten-Buchholz an. Der Lohn für eine konzentrierte Abwehr- und Angriffsleitung war ein in der Höhe überraschender Erfolg. Die angeschlagene Lena Schulz prägte maßgeblich das Harrisleer Angriffsspiel. "Ich spüre immer noch ein wenig meine Wadenverletzung. Aber gerade gegen Rosengarten waren wir alle ungemein motiviert. Schließlich hatten wir gegen die noch nie gewonnen." Aus ihrer Sicht herrsche derzeit viel "Ehrgeiz und Disziplin" in der Mannschaft. "Man hat gesehen, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann." Und angesichts des Siegs von Travemünde über Metzingen fügte sie gleich eine kleine Kampfansage in Richtung Nellingen hinzu: "Man darf den Norden nicht unterschätzen." Zumindest dürften die beiden Big Points aus Buchholz den TSV Nord ein wenig vom Druck befreit haben. Mit 14:10 Punkten liegen die Harrisleerinnen deutlich im Soll. Nellingen ist zurzeit mit 20:4 Punkten der aussichtsreichste Verfolger von Spitzenreiter TuS Weibern. "Und natürlich auch klarer Favorit. Nellingen hat den Erstliga-Aufstieg als Ziel ausgegeben", sagt Trainer Thomas Blasczyk. Allerdings registrierte er anhand der bisherigen Ergebnisse der Gäste Formschwankungen. "Mal gelangen ihnen hohe Siege, mal ging es denkbar knapp aus." Zuletzt konnte die Mannschaft aus Baden-Württemberg zwei Spiele in Folge nicht gewinnen. In Wolfsburg (37:37) und gegen Bensheim (27:27) reichte es nur zu einem Unentschieden. "Nellingen spielt bisher wie eine launische Diva" (Blasczyk). So hofft er, dass seine Spielerinnen den Schwung aus dem letzten Spiel mitnehmen können. "Meine Mädels sind hungrig. Ich bin mir sicher, dass wir ein gutes Spiel machen."

Ein "schnelles" Handballspiel wird es ganz bestimmt, denn die Schwaben-Hornets, so der Spitzname der Nellinger, bevorzugen einen ähnlichen Tempohandball wie der TSV Nord. Gute Deckungsarbeit und gute Leistungen der Torhüterinnen sind wohl die entscheidenden Vorgaben für ein erfolgreiches Gegenhalten gegen dieses Spitzenteam. Oder - mit des Trainers Worten: "Wenn 80 Prozent meiner Spielerinnen einen guten Tag erwischen, können wir mithalten."

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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05.12.2011

Nordexpress mit Volldampf

In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen schaffte der TSV Nord Harrislee mit dem 33:21-Auswärtssieg bei der SGH Rosengarten-Buchholz einen zumindest in der Höhe und Deutlichkeit sensationellen Erfolg. Das Team von Trainer Thomas Blasczyk platziert sich mit 14:10 Punkten auf Platz sieben, genau zwischen den beiden Erstliga-Abstiegern Bietigheim und Rosengarten. Der »Nordexpress« ist damit bester Verein aus der letzjährigen 2. Liga Nord, vor den Harrisleerinnen sind nur Teams aus der Südstaffel platziert. Nord schaffte auch schon den dritten Auswärtssieg, so viele wie in der kompletten letzten Saison. Die Anfangsphase gehörte Rosengarten. Der Gastgeber führt mit 2:0 und 5:0, schaffte aber bei 7:6 die letzmalige Führung. Die Harrisleerinnen übernahmen gleich mit 11:8 das Kommando und gingen über 13:9 mit 14:10-Führung in die Halbzeitpause. Nord spielte eine sehr gute Abwehr, tat einen Schritt mehr als der Gegner und war auch immer einen Schritt schneller.

Im zweiten Druchgang wurde der Vorsprung auf 20:13 ausgebaut. Der Sieg wurde dann mit dem weiteren Ausbau von 23:16 auf 28:17 endgültig zementiert. Der Rest bis zum 30:18 und 33:21-Endstand war nur noch Formsache. Auch in der zweiten Hälfte agierte Nord aus einer beweglichen und aggresiven Abwehr heraus, gestützt auf eine starke Mareike Vogel im Tor, mit Tempohandball und vielen Kontern. Dabei wurde jeder Fehler des Gegners gnadenlos bestraft. Auch ließen sich die Harrisleerinnen von der harten Gangart der 5:1-Abwehr der Heimmannschaft nicht aus der Ruhe bringen.

»Beeindruckend war die Willensstärke der Mannschaft. Ein Sonderlob hat sich Lena Schulz verdient, die immer wieder die tiefen Räume nutzte, geschickt Regie führte und sich selbst nicht schonte«, kommentierte Nord-Trainer Thomas Blasczyk.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse - Steffensen 1, Schulz 4, Schibrath, Miegel 2, Petersen 6, Behrendsen 5, Vogeler 2, Lembke 4, Maier, Legarth 9/5.

Quelle: Flensborg Avis

 

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03.12.2011

Der Nordexpress nimmt nach Klasseleistung 2 Punkte aus Rosengarten mit auf die Heimreise - Endstand 33:21

 

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03.12.2011

Schwierige Aufgabe bei der SGH Rosengarten

Nach zwei Heimniederlagen in Folge gastieren die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee heute (19 Uhr) bei der SGH Rosengarten. Der Erstliga-Absteiger rangiert derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz und damit zwei Plätze vor den Harrisleerinnen. Zwischen beiden Teams steht der BVB Dortmund - die Mannschaft, gegen die Nord am vergangenen Wochenende mit 30:34 unterlagen.

"Wir haben gegen Dortmund in der zweiten Hälfte gezeigt, dass wir durchaus mithalten können. Wenn wir an diese Leistung anknüpfen, sind wir gegen Rosengarten nicht chancenlos", sagt Nord-Trainer Thomas Blasczyk. Sorgen bereitet ihm allerdings nach wie vor sein Personal. Bente Pries fällt mit gebrochener Hand weiter aus, und Lena Schulz hat ihre Wadenverletzung noch nicht auskuriert. "Eigentlich müsste sie zwei, drei Wochen pausieren", so Blasczyk. Eigentlich: Doch der kleine Kader lässt derzeit keinen Freiraum für eine ausgedehnte Rekonvaleszenz. Denn am Dienstag hat sich auch noch Jana Lembke das Knie verdreht und für den Rest der Woche mit dem Training ausgesetzt. "Ich hoffe aber, dass sie spielen kann", sagt Blasczyk.

Gegner Rosengarten baut vor allem auf die Erfahrung der 37-jährigen, ehemaligen ukrainischen Nationalspielerin Natascha Kotenko und auf einige Talente, darunter eine "alte" Bekannte. Zu den Neuzugängen zählte Kaja Schmäschke (Buxtehuder SV), die von 1993-2008 das Nord-Trikot trug.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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28.11.2011

Gute Moral wird nicht belohnt

Die Handballfrauen des Zweitligisten TSV Nord Harrislee kassierten an diesem Wochenende die zweite Heimniederlage in Folge. Nach der SG BBM Bietigheim entführte auch das Team des BVB Dortmund Handball beide Zähler aus der Holmberghalle. Am Ende hieß es 30:34 (15:21) aus Sicht der Harrisleerinnen.

Schade. Trotz der schlechten Vorzeichen war im Spiel gegen Dortmund sicherlich mehr möglich gewesen. Und das wohlgemerkt ohne die verletzte Bente Pries und mit einer Lena Schulz, die angeschlagen ins Spiel ging und in der Woche nicht trainieren konnte. "Es war aber wichtig, dass sie dabei war. Allerdings hat man auch gemerkt, dass es bei uns auf Nuancen ankommt. Wenn wir nicht komplett trainieren können, ist auch immer wieder etwas Sand im Getriebe", sagte Nord-Trainer Thomas Blascyzk. Und - was auch festzustellen war -, die Niederlage gegen Bietigheim wirkte in der ersten Halbzeit noch nach. "Wir haben sehr unsicher gespielt. Zudem fehlte uns auch die Aggressivität im Deckungsverhalten", sagte Blasczyk. So gerieten die Gastgeberinnen von Beginn an schnell in Rückstand. Über 0:2 (5.) und 3:6 (10.) setzte sich das Team von Trainerin Alice Vogler kontinuierlich ab. Erst gegen Ende der ersten Hälfte, bei einem Rückstand von mittlerweile 11:19 (26.), besannen sich die Gastgeberinnen und kam noch auf 15:21 ab.

Gleich nach dem Wiederanpfiff hatte der TSV Nord seine stärkste Phase. "Wir hatten uns in der Pause für die zweite Halbzeit vorgenommen, deutlich aggressiver in der Abwehr zu arbeiten und über Tempogegenstöße zu leichten Toren zu kommen", so Blascyzk. Gesagt - getan. Das Team zeigte gleich zu Beginn der zweiten 30 Minuten seine gewohnten Qualitäten. Gute Deckungsarbeit und schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff. Durch Tore von Melanie Steffensen (2), Jana Lembke, Melanie Mie Legarth und Lena Petersen gelang bereits in der 36. Minute der 20:21-Anschlusstreffer. "Wir haben Dortmund in der zweiten Hälfte in Verlegenheit gebracht. Allerdings fehlte uns nach der langen Aufholjagd am Ende die nötige Kraft, um das Spiel noch zu drehen", sagte der Nord-Coach. Harrislee blieb zwar stets an Dortmund dran, erzielte aber nicht mehr den psychologisch wichtigen Ausgleich. Und als dann auch noch in der Schlussviertelstunde Melanie Steffensen und Lena Schulz Zeitstrafen erhielten, blieb das Happy End aus. "Leider unterliefen uns in dieser Phase auch noch einige leichte Fehler. Schade. Die Mannschaft hätte sich sicherlich einen Punktgewinn verdient gehabt", meinte Blasczyk. Der mit zahlreichen erfahrenen Spielerinnen bestückte BVB verteidigte so recht abgebrüht einen Zwei-Tore-Vorsprung, der erst in der Schlussminute noch zum 34:30-Erfolg ausgebaut wurde.

Unter dem Strich war es eine vermeidbare Niederlage, die ihren Ursprung in der schlechten ersten Hälfte hatte. Trainer Blascyzk zeigte sich aber mit der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte zufrieden und hofft, dass sein Team vor den bevorstehenden schweren Punktspielaufgaben daraus wieder das nötige Selbstbewusstsein zieht.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse - Legarth (10/7), Steffensen (5), Schulz, Schibrath, Miegel, Petersen (4), Maier (2), Behrendsen (2), Vogeler, Lembke (7).

BVB Dortmund Handball: Trodler, Chemicz - Kramer (4), Vietz (3), Spriesterbach (3), Kocevska (4), Kowalska (9/4), Schäfer (5), Tomlik (3), Meyfarth (2), Brandes (1).

Schiedsrichter: Tim Cramer/Fabian Kröger (Alstertal/ Niendorf).

Siebenmeter: 7:5. - Zeitstrafen: 1:0.

Zuschauer: 180.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

 

 

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27.11.2011

Der Nordexpress unterliegt Dortmund mit 30:34

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26.11.2011

Personalsorgen erschweren Aufgabe

Die "Heimspielwochen" des Handball-Zweitligisten TSV Nord Harrislee gehen heute zu Ende. Nach dem Sieg gegen Altlandsberg (33:26) und der deutlichen Niederlage gegen Bietigheim (22:31) bekommen es die Nord-Frauen mit dem BVB Dortmund Handball zu tun (Holmberghalle, Anpfiff heute 19 Uhr).

Zuletzt gab es für Nord wenig zu holen. Bietigheim erwies sich als erwartet starke Mannschaft, die wohl nur in Bestform und Bestbesetzung in Verlegenheit gebracht worden wäre. Doch weder die Form noch die personellen Voraussetzungen stimmten. Gegen den Tabellenfünften Dortmund möchten die Nord-Frauen wieder an die Leistungen anknüpfen, die sie bislang sechs Erfolge bescherten. "Wir dürfen uns aber nichts vormachen. Dortmund hat die gleiche Spielstärke wie Bietigheim", sagt Trainer Thomas Blasczyk. Dabei bietet eine Formsteigerung wohl die einzige Chance, gegen den BVB zu bestehen. Denn personell hat sich die Situation eher noch verschlechtert. "Neben Bente Pries droht nun auch noch Lena Schulz auszufallen", so Blasczyk. Ihre Wadenverletzung ist vermutlich ein Muskelfaserriss mit einer starken Einblutung. "Ihr Einsatz ist sehr fraglich. Und das macht die Aufgabe nicht einfacher", so Blasczyk.
Während der ohnehin schon dünn besetzte Rückraum der Gastgeberinnen weiter auszudünnen droht, ist gerade der Rückraum des BVB besonders stark besetzt ist. Maßgeblich prägen die 105-fache polnische Ex-Nationalspielerin Dagmara Kowalska und die Slowakin Zusana Porvaznikova das Angriffspiel. Nach zuletzt drei Siegen in Folge werden die Gäste auch selbstbewusst auftreten. "Der BVB ist Favorit. Wir wollen aber besser spielen als gegen Bietigheim und dagegenhalten", sagt der Coach. Während die finanzstarken Teams aus dem Süden und Westen nur allzu gern auf individuell starke Handballerinnen aus osteuropäischen Nachbarländern zurückgreifen (wie auch der BVB), sieht es in Sachen Internationalität beim TSV Nord recht übersichtlich aus. Wenn man es genau nimmt, gibt es eineinhalb Ausländerinnen: mit Melanie Mie Legath eine echte und mit Sabrina Maier, die mit doppelter Staatsbürgerschaft ausgestattet ist, eine "halbe" Dänin. Sie ist eine der Spielerinnen, auf der angesichts der Personalmisere eine gewisse Hoffnung ruht. Von "herausragend" bis "gehemmt und zerstreut" reicht laut Blasczyk das derzeitige Leistungsspektrum der 20-Jährigen. "Sie ist noch sehr jung und deshalb fehlt es bei ihren Leistungen natürlich auch noch an Konstanz", sagt ihr Trainer. Eine Einschätzung, die Sabrina Maier teilt. "Bei der Chancenverwertung und beim Abwehrverhalten hab ich ganz sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten", sagt sie. Im Spiel gegen Bietigheim lief es für die Linksaußen-Spielerin nicht ganz rund. Aber schwankende Leistungen kennen bekanntlich auch die andere Richtung. Und falls die Formkurve der Mannschaft, aber auch die von Sabrina Maier heute gegen Dortmund wieder nach oben zeigt, dürften die Chancen steigen, die Partie offen zu gestalten und auf einen Punktgewinn zu hoffen. "Aber leicht wird das nicht", glaubt Sabrina Maier.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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21.11.2011

Schlechte Form trifft starken Gegner

Nun hat es auch die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee in eigener Halle erwischt. Das 5. Heimspiel der Saison endete mit der ersten Niederlage. Beim 22:31 (9:15) gegen die SG BBM Bietigheim gab es am Ende wenig zu beschönigen. Schwache Wurfausbeute und fehlende Zielstrebigkeit waren sicherlich Gründe für die deutliche Schlappe. Es lag aber auch am starken Gegner, der in dieser Form zu den Topteams der Liga zählt. Es klang wie Tiefstapelei, als Nord-Coach Thomas Blasczyk vor dem Spiel Sechster gegen Achter Bietigheim zum Favoriten erklärte. Nach 60 Minuten war auch das Publikum geläutert. Mit dem Gästeteam aus der Nähe von Stuttgart lief der bislang stärkste Gegner in der Holmberghalle auf. "Heute haben wir endlich mal 50 Minuten konzentriert gespielt", sagte SG-Trainer Christian Hungerecker. Die schwankenden Leistungen in den Vorpartien machte er für den derzeitigen Tabellenstand verantwortlich. "Meine Mannschaft ist noch sehr jung. Sonst hatten wir immer Schwächephasen erlebt und dann komplett den Faden verloren." Nur einmal wähnte er sich an die anderen Spiele erinnert, als Nord einen 15:24-Rückstand (44.) auf 20:25 (55.) verkürzte. Doch danach fand sein Team wieder den Rhythmus.

Trainer Blasczyk hielt sich mit allzu deutlicher Kritik zurück. Natürlich notierte auch er eine "katastrophale Chancenverwertung" und eine "hohe Fehlerquote". Ihm blieb aber auch nichts weiter übrig, als die "individuelle Überlegenheit" und die "gutklassige Ausgeglichenheit" des großen SG-Kaders anzuerkennen. "Wir waren sicher bemüht, in unseren Mitteln aber auch limitiert."

Dass dieser Gegner es den Nord-Frauen nicht leicht machen würde, deutete sich schnell an. Statt der erwarteten 3:3-Deckungsvariante agierte Bietigheim mit einer beweglichen 6:0-Abwehr, die den Nord-Angriff vor große Probleme stellte. Nur bis zum 3:3 (6.) blieb der TSV im Spiel. Danach setzten sich die Gäste kontinuierlich ab. Während die Deckungsarbeit noch recht gut funktionierte, wollte vor den SG-Tor nur wenig klappen. Jana Lembke merkte man den Trainingsrückstand an, Melanie Mie Legath fehlte häufig das Selbstvertrauen und Kreisläuferin Svenja Vogeler war beim groß gewachsenen Mittelblock gut aufgehoben. Und da auch die beiden Außen Sabrina Maier und Jana Behrendsen nicht wie gewohnt zum Zuge kamen, war es mit der Angriffsherrlichkeit der Start-Sieben beinahe schon vorbei. Das 9:15- zur Hälfte war die logische Konsequenz. Hallensprecher Björn Vogeler machte dann noch mal allen Mut. Doch sein optimistischer Ausblick "Wir freuen uns auf eine spannende zweite Halbzeit" verpuffte. In der 39. Minute - oder anders ausgedrückt - sechs Paraden der starken Ann-Cathrin Giegerich im Gäste-Tor später - führte Bietigheim 19:9. Bezeichnend für diesen Tag war die Phase, in der der TSV zwar auf 20:25 herankam, aber allein von der 46. (Spielstand 17:24) bis zur 53. Minute (18:24) ein vierminütiges Überzahlspiel nur zu einem Siebenmetertor nutzen konnte, weil Maria Schibrath, Lembke und Legarth an Bietigheims 2. Torhüterin Anja Friedrich scheiterten. Ein Schrittfehler, ein Fangfehler und ein Holztreffer von Melanie Steffensen rundeten diese sieben Spielminuten ab. Es fügte sich an diesem Tag einfach nicht das zusammen, was noch etwas Hoffnung ins Spiel hätte bringen können.

Bietigheim kam zumindest nicht mehr ins Grübeln und spielte die Partie selbstbewusst zu Ende. Die Niederlage war verdient und Nord hatte auch nicht seinen besten Tag erwischt. Nach dem bisher so guten Saisonverlauf hielt sich die Enttäuschung aber in Grenzen - oder, mit den Worten des Trainers: "Mund abwischen und nach vorne schauen.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse (ab 38.) - Legarth (6/3), Maier (1), Behrendsen (2), Vogeler (2), Lembke (6), Schulz (3), Steffensen (1), Schibrath, Petersen (1), Miegel.

SG BBM Bietigheim: Giegerich, Friedrich (ab 46.) - Frank (2), Hegyi (3); Mack (3), Schneider (6/2), Rösler (2), Holder (3), Gloger (2), Friedrich, Behnke (3), Bagocsi (3), Balthasar, Brecska (4).

Schiedsrichter: Pawel Fratczak/Paulo Ribeiro (Wagenfeld/Kamp-Lintfort). - Siebenmeter: 3:2. - Zeitstrafen: 1:3. - Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Bagocsi (46./grobes Foulspiel).

Zuschauer: 160.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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20.11.2011

Nord Harrislee verliert mit 22:31 gegen Bietigheim

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19.11.2011

Der bislang stärkste Gegner kommt

Nach zuletzt drei Siegen in Folge empfangen die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee heute die SG BBM Bietigheim (Holmberghalle, Anpfiff 17 Uhr). Mit der guten Form der letzten Spiele möchte Nord auch gegen den Erstliga-Absteiger punkten. Das Duell zwischen dem Sechsten und dem Achten verspricht viel Spannung.

Am vergangenen Wochenende beim 33:26-Erfolg über Altlandsberg spielte Nord vor allem in der ersten Hälfte groß auf. Mannschaftlich geschlossen, spielerisch stark und nahezu fehlerfrei wurde vor der Pause der Grundstein für den späteren Sieg gelegt. Ähnliche Attribute sind auch gegen Bietigheim gefragt. Ungeachtet der Tabellensituation erklärt Nord-Trainer Thomas Blasczyk das Gästeteam sogar zum Favoriten. Und er sagt auch warum. "Sie sind Absteiger aus der ersten Liga und haben einen ausgeglichen breiten und guten Kader." Die Tabellensituation erklärt Blasczyk mit zum Teil knappen Niederlagen und der Tatsache, dass sie "noch nicht ganz das spielen, was sie können". SG-Trainer Christian Hungerecker verabreichte seinem Team zudem eine offensive 3:3-Abwehrformation, die nicht leicht zu spielen ist und "höchsten körperlichen Einsatz verlangt". Blasczyk wird versuchen, diese Situation taktisch zu lösen, da ihm eine Spielerin wie Bente Pries, die aufgrund ihrer Schnelligkeit für diese Abwehrvariante optimal geeignet wäre, verletzungsbedingt fehlt. Auch hinter dem Einsatz von Jana Lembke steht noch ein Fragezeichen. Sie konnte aufgrund der Verletzung aus dem Altlandsberg-Spiel nur eingeschränkt mittrainieren.

Auf das Mitwirken ihrer Mannschaftsführerin hofft auch Torhüterin Mareike Vogel. Die 25-Jährige spielt bislang eine konstant gute Serie, "nach einer eher durchwachsenen letzten Saison" wie sie selber zugibt. Und das in einem Team, dessen momentane Leistungsstärke offensichtlich alle überrascht. Selbst die Spielerinnen. "Ich glaube, mit diesem positiven Saisonverlauf hat vorher keiner gerechnet." Nach dem Video-Studium des Gegners rechnet auch Mareike Vogel mit einer Partie, in der auch auf sie einiges zukommt. Vor allem die rechte Angriffsseite mit den beiden starken Linkshänderinnen Lina Mack und Anja Gloger, die zuletzt gegen Halle-Neustadt je zehn Treffer beisteuerten, flößt ihr Respekt ein. "Das ist schon eine starke Truppe", lautet ihr Gesamteindruck.

Während der Trainer davon spricht, dass "mit Bietigheim in dieser Saison die bislang stärkste Mannschaft nach Harrislee kommt", sieht Mareike Vogel darin sogar etwas Gutes. "Dass Bietigheim die Favoritenrolle hat, ist doch gar nicht mal so schlecht. Dann haben wir nichts zu verlieren und können nur positiv überraschen", sagt die Studentin und tippt selbstbewusst auf einen 32:29-Sieg.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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14.11.2011

20 Minuten wie aus einen Guss

Die Handball-Frauen des Zweitligisten TSV Nord Harrislee haben ihren Altlandsberg-Fluch überwunden. Während es in den letzten Spielzeiten gegen diesen Gegner nie etwas zu holen gab, setzte sich diesmal das Team von Trainer Thomas Blasczyk souverän und ungefährdet mit 33:26 (21:10) durch. Den Grundstein legten die Gastgeberinnen mit einer furiosen ersten Halbzeit.

Der Respekt war groß und am Ende doch unbegründet. Die Partie gegen den MTV 1860 Altlandsberg entwickelte sich schnell zu einer einseitigen Angelegenheit. Das erkannte auch Gäste-Coach Helmut Röder neidlos an. "Wir waren heute geistig einfach nicht in der Lage, das Spiel zu gestalten." Zudem musste sein Team mit Juliane Wittkopf auch noch die beste Torjägerin ersetzen. Eine wichtige Spielerin fehlte aber auch dem TSV Nord. Die Handverletzung von Bente Pries aus dem Travemünde-Spiel erwies sich als glatter Bruch. Vier bis sechs Wochen Pause sind die Folge. Doch auch diese Personalie hinderte die Nord-Frauen nicht daran, dort weiterzumachen, wo sie in Travemünde aufgehört hatten. Nach einem etwas unkonzentrierten Beginn nahm Trainer Blasczyk beim Spielstand von 3:2 ein frühes Timeout (7.). Kleine taktische Nachkorrektur. Große Wirkung. Von nun an rollte der Nord-Express. Und zwar nahezu fehlerfrei. Gestützt auf eine gute Mareike Vogel im Tor enteilten die Gastgeberinnen Tor um Tor. Besonders motiviert und treffsicher in der Anfangsphase: Svenja Vogeler und Linksaußen Sabrina Maier. "Wir konnten immer wieder mit unseren schnellen Tempogegenstößen Nadelstiche setzen", freute sich Blasczyk über den Angriffswirbel, den seine Spielerinnen nun entfachten. Über 10:3 (14.) hieß es wenig später bereits 17:5 (21.). Dem MTV drohte bereits vor der Pause ein Debakel. Allerdings stand mit Nele Kurzke die beste Altlandsbergerin im Tor und verhinderte mit zahlreichen Paraden Schlimmeres.

Elf Tore Vorsprung zur Halbzeit machten Lust auf mehr, doch in der zweiten Halbzeit verflachte die Partie. Sicherlich auch ein wenig verständlich. "Uns ist es leider nach der Pause nicht mehr gelungen, die Konzentration hoch zu halten. Insgesamt bin ich aber mit der Leistung sehr zufrieden", lautete Blascyzks Fazit. Konnte er auch. Denn auch wenn lange nicht mehr alles so spielerisch leicht von der Hand ging, verteidigten die Gastgeberinnen über lange Zeit einen Zehn-Tore-Vorsprung. Erst in den Schlussminuten, nach dem 32:22 (55.) gelang dem Röder-Team noch etwas Ergebniskosmetik. Mit 12:6 Punkten bleibt der TSV Nord Tabellensechster und erwartet bereits am kommenden Wochenende die SG BBM Bietigheim zum nächsten Heimspiel.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse (ab 54.) - Legarth (7/5), Maier (4), Behrendsen, Vogeler (8), Lembke (3), Schulz (5), Steffensen, Schibrath (3), Petersen (3), Miegel.

MTV 1860 Altlandsberg: Kurzke - Berger (1), Gramattke (5), Lütke (1), Kalina (5), Hetzer (6), Lorenz, schwarz (2/1), Zarse (1), Chmurski (5).

Schiedsrichter: Sebastian Grobe/ Adrian Kinzel (Braunschweig/Bochum). - Siebenmeter: 6:2 . - Zeitstrafen: 4:3. - Zuschauer: 180.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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12.11.2011

Der Nordexpress bleibt auch im 4.Heimspiel ungeschlagen.

Altlandsberg wird klar mit 33:26 (21:10) besiegt.

 

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07.11.2011

Nord siegt 36:30 - Starke Teamleistung im Landesderby

Die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben die schwere Auswärtshürde beim TSV Travemünde mit Bravour genommen. Am Ende siegte das Team von Trainer Thomas Blascyzk überraschend deutlich mit 36:30 (17:15). Ein Sieg, der in diesem "rassigen und emotionsgeladenen Landesderby" (Blasczyk) ohne jeden Zweifel verdient war. Mit nunmehr 10:6 Punkten festigen die Nord-Frauen ihren Platz im oberen Tabellendrittel.

"Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir heute vor allem spielerisch überzeugt", freute sich Blasczyk direkt nach dem Schlusspfiff. Dabei zeigte vor allem die versetzte 5:1-Deckung gegen Travemündes Topscorerin Franziska Haupt Wirkung und nahm somit dem Rückraum der Travemünderinnen viel von dessen Gefährlichkeit. Mit taktischer Disziplin und vielen guten spielerischen Aktionen wurde auf der Gegenseite die 5:1-Deckungsformation der Gastgeberinnen vor große Probleme gestellt. "Der gesamte Rückraum und vor allem auch Lena Petersen und Svenja Vogeler am Kreis haben einen Superjob gemacht", lobte der Trainer. So wurden viele Treffer schön herausgespielt. Nur noch einmal, beim 24:24 Mitte der zweiten Hälfte, witterte Travemünde noch einmal seine Chance. "Doch da haben wir unser Spiel noch einmal nachjustiert und mit spielerischen Mitteln in die Erfolgsspur zurückgefunden", sagte Blasczyk. Während Harrislee nun wieder bis um Schluss sein erfolgreiches Mannschaftsspiel aufzog, versuchte es Travemünde mit fortlaufender Spielzeit immer mehr mit Einzelaktionen. Doch damit war dem TSV Nord nicht mehr beizukommen und so steuerte das Blasczyk-Team am Ende einem souveränen Erfolg entgegen.

TSV Travmünde: Reimann, Knust - Haupt (6/3), Maassen (5/2), Tonn, Klaunig (2), Hollerbuhl (9), Krönert (4), Prior (3), Schilk (1), Langanke.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse - Pries, Steffensen, Schulz (4), Schibrath, Miegel (3), Petersen (5), Behrendsen (5), Vogeler (6), Lembke (6/2), Maier (1), Legarth (6/2).

SR: Brandt / Veit (Vlotho / Kalletal). - Zeitstrafen: 5:4. - Siebenmeter: 5/5:5/4. - Zuschauer: 400.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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06.11.2011

Der Nordexpress gewinnt am Ende verdient das Landesderby gegen Travemünde nach Halbzeitstand 17:15 für Harrislee mit 36:30

 

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05.11.2011

TSV Nord Harrislee mit Respekt ins Landesderby

Nach einem spielfreien Wochenende müssen die Handball-Damen des Zweitligisten TSV Nord Harrislee mal wieder reisen. Doch diesmal ohne Zwischenübernachtung. Es steht vielmehr die kürzeste Auswärtstour der Saison an. Das Team von Trainer Thomas Blasczyk gastiert am Sonntag zum Landesderby beim TSV Travemünde (15.15 Uhr). Die wiedererstarkten Gastgeberinnen, die zuletzt 5:1 Punkte erzielten, rangieren mit 7:7 Punkte auf dem 9. Tabellenplatz und damit zwei Ränge hinter Harrislee (8:6 Punkten). Mit einem Sieg könnte Travemünde an Nord vorbeiziehen. Gewiss ein zusätzlicher Ansporn für das Team von Trainer Andreas Juhra. Doch auch der TSV Nord gibt sich selbstbewusst. "Travemünde hat eine ähnliche Spielstärke wie wir. Wir müssen aber sehen, dass wir die beiden Haupttorschützinnen Franziska Haupt und Anja Krönert in den Griff bekommen", so Blasczyk. Vor allem von der erst 18-jährigen Linkshänderin Haupt - im Vorjahr Topscorerin der 2. Bundesliga Nord und aktuell zweitbeste Saisontorschützin (Trefferschnitt von 8,6 Toren pro Spiel) - zeigt sich Blasczyk beeindruckt. "Sie ist ein Ausnahmetalent und wird demnächst wohl in der 1. Liga zu sehen sein." Bei allem Respekt erwartet der Coach ein Spiel, in dem sein Team bei konzentrierter Leistung auch seine Chance bekommt und diese nutzen sollte. "Wir können uns nicht nur auf unsere Heimspiele verlassen, sondern müssen auch versuchen, auswärts zu punkten."

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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24.10.2011

Unnötig spannend gemacht

Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge gelang den Handball-Frauen des Zweitligisten TSV Nord Harrislee gegen die TSG Ketsch der erhoffte Heimsieg. Allerdings war es eine Zitterpartie, ehe der 32:31 (18:13)-Erfolg feststand.

Entspannende Handball-Abende sehen ganz sicher anders aus. Nord-Coach Thomas Blasczyk sprach am Ende vom "Glück des Tüchtigen" in einem Spiel, in dem seine Mannschaft "unter dem Strich das bessere Team war". Mit einer Aussage traf er allerdings die Stimmung in der Halle am besten: "Das war alles nicht nötig."

In der ersten Hälfte dominierte eigentlich nur ein Team die Partie. Im Eiltempo und nahezu fehlerfrei starteten die Grünweißen und legten schnell eine 6:2-Führung (6.) hin. Das Gäste deuteten aber schon dieser Phase ihre Gefährlichkeit an. Innerhalb von nicht einmal einer Minute stand es nur noch 6:5. Denn immer dann, wenn sich im Angriff Fehler einschlichen, demonstrierte Ketsch ein beeindruckendes Tempogegenstoßspiel über die schnellen Außen Kleinjung und Köhler. Dennoch behielt der TSV Nord, gestützt auf eine aufmerksame Deckung mit der guten Mareike Vogel im Tor, die Kontrolle und setzte sich wieder ab. Durch Treffer von Lena Schulz, Jana Lembke, Melanie Mie Legarth (3) und Svenja Vogeler stand wenig später wieder ein beruhigendes 12:7 (17.) an der Anzeigentafel. Wenn man den Nord-Frauen einen Vorwurf machen möchte, dann war es die Vergeudung zahlreicher weiterer Chancen. Schon zur Pause hätte die Führung höher ausfallen müssen. Diesbezüglich den Schlusspunkt setzte Jana Lembkemit einem Siebenmeter an Torhüterin Düllberg scheiterte (30.).

Auch die fast zweiminütige Überzahl zu Beginn der zweiten Hälfte blieb ungenutzt. Ketsch verkürzte mit einer Spielerin weniger auf 15:18 (32.). Die Umstellung in der TSG-Deckung, die nun auch nicht mehr so defensiv deckte, bescherte dem Nord-Angriff große Probleme. Leichte Tore aus dem Rückraum, schon in der ersten Hälfte eher die Seltenheit, wollten nun gar nicht mehr fallen. Die Gäste witterten ihre Chance. "Wir haben sie mit unseren Fehlern wieder aufgebaut. Und ich hatte meine Spielerinnen gewarnt. Ketsch ist wie ein Terrier. Wenn die sich festgebissen haben, bekommt man sie auch nicht mehr abgeschüttelt", so Blasczyk. Zu sehen war diese Eigenschaft der TSG in der restlichen Spielzeit. Doch weder beim 22:21 (46.) noch beim 25:24 (51.) in Überzahl wollte der TSG der Ausgleich gelingen. In dieser Phase war es vor allem Mareike Vogel zu verdanken, dass Nord die Nase vorn behielt.

Die Partie wurde in der Schlussphase zur reinen Nervenschlacht. Auch das 30:27 (58.) durch Melanie Steffensen brachte noch nicht die Entscheidung. Erst der Treffer zum 32:30 (60.) durch Sabrina Maier zehn Sekunden vor dem Abpfiff erlöste Spielerinnen und Anhang. Da tat der letzte Treffer der Gäste auch nicht mehr weh.

TSV Nord Harrislee: Vogel - Legarth (8/3), Pries (2), Maier (3), Behrendsen (3), Vogeler (6), Lembke (4/1), Schulz (4), Steffensen (2).

TSG Ketsch: Rüttinger, Düllberg - Köhler (6/1), Löbich (5), Schalk, Barth (1), Roland (3/1), Wilhelm (5), Hermann (1), Kaden (3), Kleinjung (7).

Siebenmeter: 6:5. Zeitstrafen: 5:4.

Schiedsrichter: Jörg Berning/Hendrik Thiemann (beide Steinfurt).

Zuschauer: 180.

 

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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Die weiße Weste in eigener Halle bleibt sauber!

Der Nordexpress kann auch das 3 Heimspiel der Saison gegen den TSG Ketsch mit 32:31 gewinnen.

 

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22.10.2011

Kann Jana Lembke wieder auflaufen?

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee stehen in der zweiten Bundesliga mit 6:6 Zählern im Mittelfeld auf Platz neun. Nach gutem Start und 6:2 Punkten musste das Team von Trainer Thomas Blasczyk zuletzt zwei Niederlagen beim SC Greven 09 und TuS Weibern (jeweils 24:30) einstecken. "Die Liga ist sehr ausgeglichen", sagt der Coach. "In jeder Begegnung ist volle Konzentration gefordert." Das gilt auch heute, wenn der Tabellenzwölfte TSG Ketsch beim Nord-Express in der Holmberghalle zu Gast ist (Anpfiff: 19 Uhr).

"Ketsch ist ein ganz unbequemer Gegner, der schon einige Ausrufezeichen gesetzt hat, so Blasczyk Die Mannschaft hat nur knappe Niederlagen kassiert, in Bietigheim einen Punkt geholt und beim Spitzenteam VfL Wolfsburg sogar gewonnen. Der Nord-Coach hat gehörigen Respekt vor dem Gegner, der auswärts noch unbesiegt ist. "Die Mannschaft verfügt über einen ausgeglichenen Kader, sie spielt schnell und verfügt über gute Übersicht", meint der Nord-Trainer. Auffällig sind die pfeilschnelle Linksaußen Theresa Köhler (33 Tore in sechs Spielen) und Spielmacherin Sandra Kleinjung (29 Tore). Zudem zeigte Anke Schalk (7 Tore) im letzten Heimspiel gegen Greven (27:34) eine tolle Partie. "Die Tore für Ketsch verteilen sich auf mehrere Spielerinnen, das spricht für die Ausgeglichenheit der Mannschaft."

Ob seine Mannschaft heute aus dem Vollen schöpfen kann, wird sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden. "Ich hoffe, dass die kranken und angeschlagenen Spielerinnen einsatzbereit sind", sagt der Trainer, der die Rückkehr von Lena Petersen (Rückenbeschwerden), Christina Schmidtke (Bänderdehnung) und Jana Lembke (Grippe) herbei sehnt. Vor allem Jana Lembke überzeugte bisher mit 44 Toren in fünf Begegnungen. Trotzdem will und muss sich der TSV Nord nicht verstecken. "Wir müssen in der Deckung sehr gut stehen, um den Tempohandball der TSG Ketsch zu unterbinden. Wenn wir mit Konzentration und Leidenschaft auftreten, dann werden wir das auch schaffen", ist Thomas Blasczyk sicher und ergänzt: "Wir wollen den Abstand zur unteren Tabellenregion vergrößern und dieses Spiel unbedingt gewinnen." Damit gibt der Trainer die Fahrtrichtung für den Nord-Express in der Holmberghalle in Richtung Heimsieg vor.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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17.10.2011

Mini-Kader des Nord-Express kann Weibern nicht stoppen

Die negativen Vorzeichen für den TSV Nord Harrislee haben sich im Zweitligaspiel beim verlustpunktfreien Tabellenführer TuS Weibern bewahrheitet. Beim Ligaprimus der 2. Bundesliga unterlag der Nord Express am Ende klar mit 24:30 (9:19) Toren. Neben den beiden Verletzten Lena Petersen (Rückenbeschwerden), und Christian Schmidtke (Bänderdehnung), gesellte sich auch noch Jana Lembke. Die beste Torjägerin der zweiten Bundesliga musste mit einer fiebrigen Grippe passen. Zunächst fand das Team von Trainer Thomas Blasczyk gut in die Partie und hielt bis zum 3:4 (8.) mit. Danach geriet der Nord Express ins Stocken und leistete sich eine große Schwächephase. Beim 7:3 (13.) nahm Blasczyk eine Auszeit, die Besserung bis zum 7:5 (14.) erwies sich aber nur als kurzes Aufbäumen. Nach dem 13:8 für den TuS Weibern (25.), rannten die Gastgeberinnen den Nordfrauen in den letzten fünf Minuten vor der Pause davon und gingen mit einem Zehn-Tore-Vorsprung (19:9) in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Tabellenführer auf 22:10 (37.), Blasczyk nahm erneut eine Auszeit. Danach nahm der Nord Express noch einmal richtig Fahrt auf. Die acht Feldspielerinnen zeigten fortan eine klasse Leistung und holten Tor um Tor auf. Der schmolz mehr und mehr zusammen und beim 25:21, zehn Minuten vor dem Abpfiff, hatte Bente Pries das 25:22 in der Hand. "Ihr wurde eindeutig in den Arm gegriffen. Doch der Siebenmeterpfiff und die fällige Zwei Minuten Strafe blieben aus. Wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre", beschrieb Blasczyk die Schlüsselszene. Im Gegenzug traf die überragende Simon Salz zum 26:21 und danach fanden die tapfer kämpfenden Nord Spielerinnen nicht mehr die Kraft, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.

TuS Weibern: Kochs, Herbst, Ghosh - Kils, Atanasoska, Klingenberg, Zimmermann (4), Salz (9), Oster, Schenk (2), Huber (11/2), Pütz (3), Kazaki (1), Nigrutiu-Chirila.

TSV Nord: Vogel, Kruse - Pries (5), Schulz (2), Schibrath, Miegel, Behrendsen (2), Vogeler (4), Maier (2), Legarth (9/6).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

 

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15.10.2011

Der Nordexpress verliert in Weibern nach deutlicher Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit leider mit 30:24

Bericht folgt...

 

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10.10.2011

In der Schlussphase eingebrochen

Das dritte Auswärtsspiel der Saison endete für die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee mit der zweiten Saisonniederlage. Mit 24:30 (12:10) unterlag das Team von Trainer Thomas Blasczyk beim SC Greven 09. Damit gelang den Nord-Frauen auch nicht die erhoffte Revanche für die Pokalniederlage Anfang September.

Dabei lief zunächst noch vieles besser als im ersten Saisonvergleich mit diesem Gegner. Von Beginn an spielte der TSV Nord konzentriert und ließ sich auch nicht durch einen anfänglichen Rückstand aus der Ruhe bringen. Aus einem 6:8 (16.) machten die Gäste binnen weniger Minuten eine eigene 11:8-Führung (26.). "Wir haben zu dieser Phase taktisch noch sehr diszipliniert gespielt und über Jana Lembke und Bente Pries das Tempo im Angriff hoch gehalten", sagte Blasczyk.

Auch nach der Pause deutete noch nichts auf den späteren Spielausgang hin. Vielmehr baute Nord die Führung schnell auf 14:10 (32.) aus. Was dann passierte, enttäuschte aber auch Trainer Blasczyk. "Greven konnte in dieser Phase noch mal zulegen. Und wir schafften es leider nicht, unsere taktischen Maßnahmen bis zum Ende durchzuziehen." So profitierten die Gastgeber von der größer werdenden Fehlerquote im Harrisleer Spiel und kamen Tor um Tor heran. Letztmalig ging Harrislee durch Svenja Vogeler in der 45. Minute mit 20:19 in Führung. Mit fünf Treffern in Folge (24:20/50.) brach Greven dann aber den letzten Widerstand des TSV. Dieser verlor in der Schlussviertelstunde komplett die spielerische Linie und unterlag so am Ende noch unnötig deutlich.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse - Legarth, Pries (5), Schibrath, Maier (3), Behrendsen (4), Vogeler (3), Petersen, Schulz (2), Miegel, Lembke (7/2), Legarth.

SC Greven 09: (beste Torschützinnen): Jaszczuk (7/1), Everding (6) und Frank (5).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

 

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08.10.2011

TSV Nord Harrislee - SC Greve 09 die 2te....!

Der Nordexpress fährt heute zum zweiten mal in dieser Saison nach Greven.

Anpfiff in der Rönnehalle ist 18:00Uhr.

 

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04.10.2011

Nordfrauen bestehen Reifeprüfung

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben ihre Frühform in der 2. Handball-Bundesliga eindrucksvoll bestätigt. Gegen den SV Union Halle-Neustadt gelang der Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk ein hochverdienter 28:22 (14:11)-Erfolg. Mit 6:2 Punkten ist der Nord-Express glänzend in Fahrt gekommen. Dabei wäre der zweite Heimsieg fast noch "entgleist". "Wir haben Halle durch unsere Fehler noch einmal zurück ins Spiel gelassen. Ich wusste nicht, ob die Mannschaft in dieser kritischen Phase schon so gefestigt ist, aber sie hat diese Prüfung mit Bravour bestanden", freute sich Blasczyk.

Beide Mannschaften begannen mit hohem Tempo. Besonders die Gäste drückten mit viel Bewegung auf die Harrisleer Deckung. Doch diese war bestens darauf vorbereitet und ließ dank starker Beinarbeit nur wenig zu. Dass sich Harrislee nicht schon früh absetzen konnte, lag an den vielen Fehlern im Spiel nach vorne. "Unser gute Abwehr musste als Faustpfand herhalten. Wir waren im Angriff oft zu überhastet und haben viele leichte Fehler gemacht. So was bestrafte Halle dann gnadenlos", kommentierte Blasczyk. Erst nach dem 10:10 (22.) setzte sich der TSV dank drei Toren von Jana Lembke bis zur Pause (14:11) ab.

Im zweiten Durchgang ließ Harrislee dann zunächst nichts anbrennen. Die Abwehr stand weiterhin sicher und Torhüterin Mareike Vogel steigerte sich von Minute zu Minute. Vorne besorgten die starke Bente Pries und Jana Lembke die 19:13-Führung (40.). Halle reagierte und mit den beiden Zwillingen Stefanie und Jacqueline Hummel bekam das Union-Spiel deutlich mehr Gefahr. Diese kam aber erst nach dem 22:16 (47.) so richtig zur Geltung, als der Nord-Express für kurze Zeit das Tempo verlor. Zeitstrafe, Manndeckung gegen Jana Lembke und zwei unnötige Ballverluste von Franziska Miegel - und schon war Harrislee neben der Spur. "Da haben wir total die Konzentration verloren und Halle zurück ins Spiel gebracht. Danach konnten wir zum Glück wieder anziehen", meinte Blasczyk zum 22:21-Anschlusstreffer (52.), dem er eine Auszeit folgen ließ. Danach war der Nord-Express wieder voll in der Spur, spielte geduldig und breit. Kreisläuferin Svenja Vogeler mauserte sich dabei mit vier Toren und zwei herausgeholten Siebenmetern im zweiten Durchgang zur Matchwinnerin. "Die Mannschaft kämpft in jedem Spiel bis ans Maximum und zeigt tollen Handball. Sie hat es wirklich verdient, vor einer größeren Kulisse zu spielen", hofft Team-Manager Heiko Köhler auf besseren Zuspruch in den kommenden Heimspielen.TSV Nord Harrislee: Vogel - Pries (2), Schulz (3), Miegel, Petersen, Behrendsen (1), Vogeler (4), Lembke (11/4), Maier (5), Legarth (2/1).

SV Union Halle-Neustadt: Praetzel, Fleischer - S. Hummel (1), Schwarz, Kiskyte (1), Cichy (1), Burde (2), J. Hummel (4), Kracht 84), Fialekova (3), Uhlig (3/1). - Siebenmeter: 5/5-2/1. - Zeitstrafen: 1:2. - Schiedsrichter: Bolus (Stockelsdorf)/Foitzik (Lübeck). - Zuschauer: 120.

 

01.10.2011

Ende gut alles gut...!

Der Nordexpress schickt Halle mit 28:22 auf die Heimreise.

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30.09.2011

Der Nordexpress empfängt am Samstag zum 2. Heimspiel Halle-Neustadt. Anwurfzeit in der Holmberghalle ist 19:00 Uhr.

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26.09.2011

TSV Nord mit Tempo und Taktik erfolgreich

Beim 2. Auswärtsspiel feierte die Zweitliga-Mannschaft des TSV Nord Harrislee die ersten beiden Punkte in fremder Halle. Beim leicht favorisierten BSV Sachsen Zwickau gelang den Nord-Frauen ein 37:35 (16:18)-Erfolg. Hauptgrund für den Sieg war die Fähigkeit der Gastmannschaft, das Tempo über die gesamte Spielzeit hochzuhalten.

Nach einem Auswärtserfolg sah es zunächst jedoch nicht aus. "Wir sind eigentlich ganz gut gestartet. Dann haben wir uns aber im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zu viele leichte Fehler erlaubt", sagte TSV-Trainer Thomas Blasczyk. Bis zur 8. Minute führte der TSV Nord noch mit 4:3, um wenige Minuten später mit 4:9 (15.) ins Hintertreffen zu geraten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Gäste ihre Linie wieder. Zudem entwickelte auch der Rückraum des TSV deutlich mehr Druck. Der Vier-Tore-Rückstand wurde bis zur Pause auf zwei Treffer Differenz verkürzt. Die in der ersten Hälfte auf Seiten des BSV noch überragend aufspielende Alexandra Uhlig erfreute sich dann einer kurzen Deckung durch Lena Schulz. Diese taktische Maßnahme behagte den Gastgeberinnen nicht. Zudem verstand es der TSV, trotz engen Spielverlaufs das Tempo zu halten. In den letzten fünf Spielminuten - nach dem 33:33 (55.) - konnte die Zwickauerinnen diesem Tempo offensichtlich nicht mehr folgen. Aus einer starken Mannschaftsleistung hob der Coach eine Spielerin besonders hervor. "Heute hat Lena Petersen in Abwehr und Angriff ein ganz starkes Spiel abgeliefert."

TSV Nord: Vogel, Kruse - Legarth (9/3), Pries (8), Schibrath, Maier (5), Behrendsen, Petersen (6), Vogeler (1), Lembke (6/1), Schmidtke, Schulz (2).

BSV Sachsen Zwickau: (beste Torschützinnen): Uhlig (12/5), Ushibayashi (7), Stegert (7/4).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

 

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24.09.2011

Auswärtssieg in Zwickau.....!

Nach ein 37:35 kann der Nordexpress 2 Punkte mit auf die Heimreise nehmen.

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24.09.2011

Der Nordexpress fährt zum 2.Auswärtsspiel nach Zwickau

Anpfiff am Samstag ist um 17:00 Uhr

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17.09.2011

Altes Erfolgsrezept bringt den Sieg

Zum Glück hat Thomas Blasczyk ein so gutes Gedächtnis. Denn der Trainer des Handball-Zweitligisten TSV Nord Harrislee erinnerte sich im ersten Heimspiel der Saison noch genau an das letzte Spiel gegen TSG Wismar. Und so brachte auch dieses Mal eine Umstellung in der Abwehr den Sieg für den Nord-Express. "Man hat gemerkt, dass wir nach der klaren Auftaktniederlage unter Druck standen. So haben wir gerade in der ersten Halbzeit viele Fehler gemacht. Doch die Mannschaft hat unheimlich Willen bewiesen und deshalb bin ich sehr zufrieden", sagte Blasczyck nach dem am Ende verdienten 35:31 (17:18).

Die Anfangsphase gehörte dem Nord-Express. Die Abwehr stand sicher und provozierte einige Ballverluste der Gäste. Mit Volldampf ging es nach vorne, und so stand es nach nur vier Minuten 5:3. Mit der Zeit häuften sich jedoch die leichten Ballverluste auf Harrisleer Seite. Allein zehn unnötige Ballverluste leistete sich der TSV im ersten Durchgang. Zudem ließ sich dann die Nord-Abwehr ein ums andere Mal von Wismar düpieren. Mit einem einzigen Spielzug, der immer wieder klappte und den TSG-Spielerinnen die Möglichkeit gab, frei vom Kreis zu treffen. "Da haben wir viel zu schnell die Führung weg gegeben. Trotz unserer Videoanalyse passte unsere Zuordnung in der Abwehr überhaupt nicht", monierte Blasczyck. So wurde aus dem 7:5 (9.) schnell ein 9:13-Rückstand (17.). Vor allem die bärenstarke Kreisläuferin Stefanie Laas (11 Treffer) bekam Nord nicht in den Griff. Erst mit der Hereinnahme von Lena Schulz bekam der Nord-Express wieder mehr Dampf und konnte bis zur Pause wieder verkürzen.

"Uns war klar, dass wir nicht wieder 18 Tore kassieren dürfen, um die beiden Punkte zu behalten. Zum Glück kann ich Melanie Steffensen auch nachts um drei wecken und sie weiß, wie Handball funktioniert", analysierte Harrislees Trainer und beorderte seine Geheimwaffe zur Manndeckung von Wismars Halblinken Franca Kühne. "Was im letzten Jahr funktioniert hat, könnte auch dieses Mal funktionieren", so Blasczyks Überlegung. Und sein Trumpf stach erneut. Wismars Angriff geriet ins Stocken und fand kaum noch Lösungen gegen die offensive Nord-Abwehr. Zudem steigerte sich nun Mareike Vogel im Tor deutlich und hielt Harrislee den Rücken frei. Nord zog bis auf 25:21 (44.) davon und gab diesen Vorsprung auch nicht mehr her. Angeführt von Jana Lembke ließ der Nord-Express keine Spannung mehr aufkommen und fuhr die wichtigen ersten beiden Punkte in der neuen Zweiten Bundesliga ein. "Im zweiten Durchgang sind wir auf einer Welle geschwappt und haben teilweise richtig gut gespielt. Es war aber noch nicht alles rund und wir haben noch viel Luft nach oben", sieht Blasczyk noch Steigerungspotential für die nächsten Spiele.

TSV Nord: Vogel, Kruse - Pries (5), Steffensen, Schulz (6), Miegel (1), Petersen, Behrendsen (6), Vogeler (2), Lembke (9), Maier (1), Legarth (5/2).

TSG Wismar: Steiner, Borkowski - Laas (11), Hipler, Kühne (4), Tegler (1), Kollecker (3/1), Yermachek (4/3), Pinkohs (2), Wolter (6).

Schiedsrichter: Daniel Porebska/Tobias Schween. - Siebenmeter: 2/2:5/4. - Zeitstrafen: 0:3.

Zuschauer: 200.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

 

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17.09.2011

Geschafft...erster Heimsieg der neuen Saison

Nordexpress besiegt Wismar verdient mit 35:31

 

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16.09.2011

"Kleinigkeiten werden entscheiden"

Der Auftakt ging daneben. Mit einer 28:42-Niederlage beim TuS Metzingen starteten die Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee in die neue Spielzeit. Die Niederlage bei einer der am stärksten eingeschätzten Mannschaften kam sicherlich nicht überraschend. Nun gilt es, im ersten Heimspiel an die guten Auftritte der letzten Saison in der Holmberghalle anzuschließen und gegen die TSG Wismar am Sonnabend (Anpfiff 16.30 Uhr) einen kompletten Fehlstart zu vermeiden. Nach der Auftaktniederlage steht der TSV Nord bereits etwas unter Druck. Während TuS Metzingen ein Team repräsentiert, mit dem sich die Harrisleerinnen in puncto Saisonzielsetzung nicht zu messen brauchen, ist die Situation vor dem ersten Heimspiel eine andere. Auch die TSG Wismar hat den Klassenerhalt als oberstes Saisonziel ausgegeben. "Wismar gehört ganz sicher zu den Teams, mit denen wir uns auf Augenhöhe begegnen", sagt Nord-Trainer Thomas Blasczyk. "Das Spiel wird ganz sicher durch Kleinigkeiten entschieden. Und es kommt auch auf die Tagesform an."

Die Nord-Frauen haben sich in der Woche jedenfalls intensiv auf diesen Gegner vorbereitet, dessen Spiel nach wie vor von der 35-jährigen Luidmila Yermachek geprägt wird. Die Toptorschützin war auch am vergangenen Wochenende mit zehn Treffern erfolgreich. "Trotz ihres Alters ist sie immer noch spielbestimmend, macht immer die richtigen Sachen und ist zudem extrem torgefährlich", so Blasczyk. Spektakuläre Neuzugänge blieben für die neue Saison jedoch aus, obwohl mit Kreisläuferin Evelyn Schulz eine Leistungsträgerin zum Bundesliga-Aufsteiger SVG Celle wechselte. Den insgesamt drei Abgängen stehen drei junge, talentierte Neuzugänge gegenüber, die aus der 3. Liga dazu gestoßen sind. In der vergangenen Saison zählte die TSG Wismar lange Zeit zu den direkten Verfolgern des souveränen Meisters SVG Celle. Erst gegen Ende der Saison, als Kreisläuferin Schulz verletzungsbedingt fehlte, ging der Mannschaft die Puste aus. Nahezu bezeichnend dafür waren die beiden Ergebnisse gegen den TSV Nord. Das Hinspiel gewann die TSG noch deutlich mit 35:25, um im Rückspiel in Harrislee nach einer 17:13-Pausenführung noch mit 23:26 zu verlieren. Für den TSV Nord war es einer der psychologisch wichtigsten Erfolge der Rückrunde.

Wohl kaum einer hätte etwas dagegen, wenn am Sonnabend abermals ein Erfolg rausspringt. Allerdings dürften die Nord-Frauen gewarnt sein. Denn zum Auftakt räumte Wismar SC Greven 09 mit 31:27 aus dem Weg. Das Team also, gegen das die Harrisleerinnen eine Woche zuvor mit 25:33 im DHB-Pokal scheiterten.

So sollte man sich auch lieber an das Hinspiel der letzten Saison erinnern und weniger an das Rückspiel. Denn ein Spaziergang wird dieser Gegner auf keinen Fall, zumal die Gastgeberinnen wohl weiterhin auf Lena Schulz verzichten müssen, und Melanie Steffensen aus familiären Gründen einen Trainingsrückstand aufweist.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

 

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12.09.2011

28:42 in Metzingen: Kraft reichte bei Nord nur 40 Minuten

Das erste Punktspiel in der neuen einteiligen 2. Handball-Bundesliga der Frauen ist gespielt. Beim Gastspiel des TSV Nord Harrislee im fernen Baden-Württemberg wurde Gastgeber TuS Metzingen seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und gewann verdient mit 42:28 (20:15). Das Spiel war schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die Spielstärke der Teams, die sich beim Kampf um die Spitzenplätze einiges ausrechnen. Und der ambitionierte TuS Metzingen gehört ganz sicher dazu. Nord verkaufte sich aber teuer. "Fast 40 Minuten lang waren wir ein ebenbürtiger Gegner, sind ein hohes Tempo gegangen und haben viele schöne Tore erzielt. Erst danach sind wir kräftemäßig an unsere Grenzen gestoßen", zeigte sich Coach Thomas Blasczyk mit der Leistung seines Teams bis zum 20:23 (37.) zufrieden. Durch das Fehlen von Lena Schulz und Melanie Steffensen waren die personellen Alternativen gerade im Rückraum deutlich eingeschränkt. Und so gab es in Metzingen für die Leistungsträgerinnen auch nur wenige Verschnaufpausen, was den Kräfteverschleiß zum Ende erklärte. "In der Breite fehlt uns im Vergleich zu Mannschaften wie Metzingen einfach die Substanz", so Blasczyk.

Angeführt von der Champions League erfahrenen Ungarin Annamaria Ilynes steuerten die auch körperlich überlegenen Gastgeberinnen so einem deutlichen Sieg entgegen. Für den Geschmack von Thomas Blasczyk "drei bis vier Treffer zu hoch." Der Sieg war zwar ohne Zweifel verdient, die zahlreichen leichten Gegentreffer in den Schlussminuten wurmten ihn aber doch ein wenig. "Die letzten 20 Minuten müssen wir sicherlich noch einmal aufarbeiten", sagte Blasczyk.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse - Legarth (5/1), Pries (2), Schibrath, Maier (3), Behrendsen (3), Petersen (2), Vogeler (2), Lembke (11/2), Miegel, Schmidtke.

Metzingen: Ilynes (13/3), Kubasta (8), Mössinger (7), Engel (6).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

 

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11.09.2011

Der Nordexpress verliert erstes Auswärtsspiel in Metzingen mit 28:42

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09.09.2011

Nord will sich teuer verkaufen

Die lange Zeit der Vorbereitung ist vorbei. Am Sonnabend öffnet sich für die Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee der Vorhang zur neuen einteilige 2. Liga. Wenn um 19 Uhr im 850 Kilometer entfernten Metzingen das erste Punktspiel angepfiffen wird, gelten die Gäste als Außenseiter. TuS Metzingen ist eines der Teams, die am Ende weit oben in der Tabelle erwartet werden. Die Generalprobe in Greven im DHB-Pokal lief für Nord nicht optimal (25:33). Aber das ist Geschichte. Der Blick geht nach vorn. "Wir gehen gut vorbereitet ins Spiel. Metzingen hat sicherlich andere Ansprüche als wir. Es ist schon ein dicker Brocken. Aber wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen", sagt Trainer Thomas Blasczyk. Das Videostudium des Gegners bestätigte ihm die "enorme Spielstärke" des Gegners. Fehlen wird in Metzingen Melanie Steffensen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lena Schulz (Nasenbeinbruch).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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05.09.2011

Nach Hitze-Tour kalt erwischt

Es fing schon nicht gut an - für die gut 430 Kilometer lange Reise benötigte der Tross des Handball-Zweitligisten TSV Nord Harrislee nach zahlreichen Staus auf den Autobahnen geschlagene acht Stunden. Und es ging auch nicht gut weiter - die Handball-Frauen aus dem Norden kassierten in Westfalen eine 25:33 (9:18)-Niederlage beim Liga-Rivalen SC Greven 09 und schieden in der ersten Runde des DHB-Pokals aus.

"Und das auch noch in einem Bus ohne Klimaanlage", stellte Nord-Trainer Thomas Blasczyk fest. Die Reisestrapazen steckten den Spielerinnen in den Knochen, anders ist wohl nicht zu erklären, dass die Gäste in der Anfangsphase komplett neben sich standen. Nach vier Minuten sah sich Blasczyk bereits zu einem Team-Timeout genötigt, nach zehn Minuten erzielte Franziska Miegel das erste Tor für die Harrisleerinnen, da stand es 0:8. Den Rest der Spielzeit gestaltete Nord, das ohne Lena Schulz und Melanie Warr auskommen musste, ausgeglichen. Blasczyk freute sich über gelungene Aktionen, stellte aber auch fest: "Dass wir die Anfangsphase so verschlafen haben, ist nicht zu entschuldigen.

"TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse . Schmidtke (1), Pries (3), Schibrath, Miegel (1), Petersen (1), Behrendsen, Vogeler (4), Lembke (6/4), Maier (3), Legarth (6/2).

Beste Werferinnen Greven: Jaszczuk (8), Volkmer (7), Everding (6/1). Schiedsrichter: vom Dorff/vom Dorff (Kaarst).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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03.09.2011

Nordexpress fährt nach Greven zum Pokalspiel

Der Nordexpress trifft in der 1.Runde des DHP Pokal auf den Ligakonkurrenten SC Greven 09.

Anpfiff in der Rönnehalle in Greven ist um 18:00

 

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01.09.2011

100 Jähriges Jubiläum SG Friedrichstadt/Schwabstedt

Der Nordexpress war am 31.August zum 100-jährigen Jubiläum der SG Friedrichstadt/Schwabstedt, zu Gast in der neuen Mehrzweckhalle in Schwabstedt. Gegen die 1. Frauen Mannschaft trat man um 19:30 zum Freundschaftsspiel an. Auch ohne Lena Schulz und Melanie Warr wurde in einer munteren Partie standesgemäß gegen den Landesligisten mit 44:14 gewonnen. Der Nordexpress bedankt sich an dieser Stelle für die Einladung und die tolle Organisation rund um das Spiel!

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28.08.2011

Nordexpress gewinnt den Raiffeisenbank-Cup 2011

Nach 5 Siegen und 1 Unentschieden konnte der Nordexpress zum ersten Mal das Vorbereitungsturnier in Banzkow für sich entscheiden. Die Vorrunde am Samstag wurde mit einem 1.Platz in der Gruppe A abgeschlossen. In den Finalspielen am Sonntag konnte sich der Nordexpress dann im Halbfinale gegen den VFL Stade mit 20:13 souverän durchsetzen. In einem spannendem Finale konnte dann auch der BVB Füchse Berlin mit 18:14 besiegt werden.

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25.08.2011

Nordexpress fährt nach Banzkow zum Raiffeisenbank-Cup 2011

Auch in diesem Jahr startet der Nordexpress beim traditionellen Raiffeisen-Cup. Am Samstag werden die Vorrundenspiele ausgetragen. Sonntag geht es dann in die Final oder Plazierungsspiele.

Spielplan 27.-28.08.2011

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16.08.2011

Werbung für den Frauen-Handball

Guter Sport, spannende Spiele und zum Teil überraschende Ergebnisse - keine Frage, das sehr gut besetzte Handball-Turnier um den 9. WMF-Cup bot den 250 Zuschauern wieder einmal beste Unterhaltung. Und am Ende hieß der Sieger wie schon im Vorjahr Buxtehuder SV. Aufgrund der deutlich gestiegenen Leistungsdichte (drei Erst- und zwei Zweitligisten) war allerdings die Dominanz des deutschen Vizemeisters nicht so erdrückend wie noch im vergangenen Jahr. Die Überraschungsmannschaft stellte der spielstarke dänische Zweitligist Skive FH, der ungeschlagen den zweiten Platz erreichte. Der TSV Nord Harrislee musste sich nach dem 14:19 im letzten Spiel gegen den dänischen Erstliga-Aufsteiger Slagelse FH mit der Rolle des "guten Gastgebers" begnügen und belegte den fünften und damit letzten Platz.

Dennoch - die Zufriedenheit über ein gutes, sportlich faires Turnier, in dem es auch keine nennenswerten Verletzungen gab, war nach dem letzten Schlusspfiff überall zu spüren. "Es ist ein sehr gutes und auch gut organisiertes Turnier. Und für unsere Vorbereitung ist es vom Zeitpunkt her perfekt", sagte beispielsweise Dirk Leun, Trainer des Buxtehuder SV, zur kräfteraubenden Trainingseinheit von 4 x 30 Minuten Spielzeit pro Team. Auch die Verantwortlichen des TSV Nord zogen aus der 9. Auflage dieses Turniers viel Positives. "Das Teilnehmerfeld hat die sportliche Attraktivität deutlich erhöht. Dadurch war auch das Zuschauerinteresse besser als im vergangenen Jahr", freute sich der Mannschaftsverantwortliche Heiko Köhler.

Nord-Coach Thomas Blasczyk wertete das ganze Turnier als "tolle Sache für den Frauenhandball". Das eigene Abschneiden betrachtete er nicht allzu sehr unter der kritischen Lupe. "Wir sind erst seit eineinhalb Wochen im Training und haben unseren Schwerpunkt noch nicht im spieltaktischen Bereich gelegt." Dennoch registrierte er einige schon ganz gut funktionierende Dinge, die sich vor allem beim 16:13-Sieg gegen Bundesliga- Aufsteiger SVG Celle zeigten. Im Fokus des Publikums standen dabei die Neuzugänge des TSV Nord, von denen vor allem die erfahrene Bente Pries und die junge Kreisläuferin Lena Petersen ihr Potenzial andeuteten. Doch auch von den Qualitäten der übrigen Neuzugänge zeigt sich Blasczyk überzeugt. "Sie haben alle ihren Entwicklungsprozess noch nicht abgeschlossen und werden uns sicher weiterhelfen können."

Der Kader hat sich qualitativ in jedem Fall verbessert. Das deutete sich in diesem Turnier an. Wenn sich jetzt noch die Verletzungsmisere des Vorjahres nicht wiederholt, wird sich der TSV Nord Harrislee in der neuen einteiligen 2. Bundesliga etablieren können. Eine der Langzeitverletzten des Vorjahres sorgte dann zum Abschluss des 9. WMF-Cups doch noch dafür, dass der Nord-Express bei der Preisverleihung nicht ganz leer ausging. Jana Lembke wurde für ihre 25 Treffer als beste Torschützin des Turnieres ausgezeichnet. Zur auffälligsten Spielerin wählte die Jury Skives Spielmacherin Jane Schumacher. Beste Torhüterin wurde Jana Krause vom Buxtehuder SV. Diese drei und die drei ersten Mannschaften des Turniers erhielten am Ende wertvolle Sachpreise überreicht.

Ergebnisse:

TSV Nord Harrislee - Buxtehuder SV 13:19, SVG Celle - Slagelse FH 15:11, Skive FH - Buxtehuder SV 15:15, TSV Nord - SVG Celle 16:13, Slagelse FH - Skive FH 15:15, Buxtehuder SV - SVG Celle 16:10, Skive FH - TSV Nord 20:11, Slagelse FH - Buxtehuder SV 10:12, SVG Celle - Skive FH 13:13, TSV Nord - Slagelse FH 14:19.

1. Buxtehuder SV 4 62:48 7:1

2. Skive FH 4 63:54 5:3

3. Slagelse FH 4 55:56 3:5

4. SVG Celle 4 51:56 3:5

5. TSV Nord Harrislee 4 54:71 2:6

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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14.08.2011

Buxtehude gewinnt den WMF CUP 2011

Der Nordexpress belegt mit 1 Sieg und 3 Niederlagen Platz 5.

 

1. Buxtehuder SV
2. Skive FH
3. Slagelse
4. SVG Celle
5. Nordexpress

Beste Spielerin: Jane Schumacher (Skive FH)
Beste Torhüterin: Jana Krause (Buxtehuder SV)
Beste Torschützin: Jana Lembke (Nordexpress)

weitere Bilder

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08.08.2011

Nord gegen Vizemeister ohne Chance

Der Buxtehuder SV kam im Vorbereitungsspiel bei den Handballfrauen des TSV Nord Harrislee zu einem ungefährdeten 42:21-Erfolg, der den Klassenunterschied zwischen erster und zweiter Liga deutlich aufzeigte. Der deutsche Vizemeister und Vizepokalsieger, der sich seit drei Wochen in der Saisonvorbereitung befindet, und auf dem Rückweg von einem Trainingslager in Dänemark in Harrislee Station machte, zeigte sich nicht nur körperlich und läuferisch, sondern auch in den spielerischen Elementen überlegen. Dabei enttäuschte Zweitligist Nord, der erst vor einer Woche das Training wieder aufgenommen hat, keineswegs. Beide Teams kamen schwer in Gang. Das 1:0 für den BSV fiel erst in der 6. Minute, bis dahin hatte Nord-Torhüterin Mareike Vogel schon drei Gegenstöße pariert. Der erste Nordtreffer fiel sogar erst in der 11. Minute. Nach einer Viertelstunde stand es 3:5.

»Nach zehn Minuten hätten wir 9:0 und nicht 4:0 führen müssen«, bemängelte BSV-Trainer Dirk Leun. Doch dann nahm das Spiel Fahrt auf. Über 10:5 und 14:7 setzte sich der Erstligist bis zur Pause auf 19:8 ab.

Im zweiten Durchgang war die Partie torreicher. Buxtehude baute die Führung ständig aus, zog nach 23:11 und 28:12 auf 30:13 davon. 35:18 und 38:19 lauteten die Stationen, die zum 42:21-Erfolg des Deutschen Vizemeisters führten. »Wir haben gegen ein technisch gutes Zweitligateam fünf Tore zu viel kassiert, doch bin ich insgesamt mit den gezeigten Leistungen zufrieden, wir haben viele Konstellationen und auch einen neuen Mittelblock ausprobieren können«, kommentierte Dirk Leun. »Mehr konnte man noch nicht erwarten, doch konnte man sehen, was sich entwickeln kann. Wir stehen vor einer langen Saison, und da ist es gut, dass wir sehr variabel sind, das ergibt auch viele taktische Möglichkeiten«, kommentierte Nord-Coach Thomas Blasczyk.

TSV Nord Harrislee: Mareike Vogel, Miriam Kruse - Christina Schmidtke 2, Bente Pries 2, Melanie Steffensen 1, Lena Schulz 1, Maria Schibrath 1, Franziska Miegel 1, Jana Behrendsen, Lena Petersen 1, Jana Lembke 5, Sabrina Maier, Melanie Legat 7/2.

Buxtehuder SV: Antje Lenz, Jana Krause, Svenja Louwers - Isabell Klein 2, Lone Fischer 6, Randy Bülau 6, Sina Namat 2, Melanie Luschnat, Jana Stapelfeldt 2, Katja Langkeit 7, Jessica Oldenburg 1, Maxi Heyn 12/4, Josefine Techert 2, Stefanie Melbeck 2.

Quelle: Flensborg Avis, Harald Jacobsen

 

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07.08.2011

Der TSV Nord verliert das Testspiel gegen Buxtehude mit 21:42

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07.08.2011

TSV Nord erwartet erstklassige Teams beim 9. WMF-Cup

Vor neun Jahren wurde der erste WMF-Cup in Tarp ausgetragen. Heiko Köhler, Gschäftsführer der WMF-Verkaufstelle (Württembergische Metallwaren Fabrik) in Flensburg und zu der Zeit auch Manager der Handballfrauen der HSG Tarp-Wanderup in der Regionlliga wollte auch im Bereich Frauenhandball ein attraktives Turnier anbieten. Mit seinem Wechsel als Manager zum Zweitligisten TSV Nord Harrislee brachte Heiko Köhler den WMF-Cup ebenfalls nach Harrislee. Hier wurde mit der Verpflichtung des Buxtehuder SV und zweier dänischer Zweitligisten der sportliche Wert angehoben. Das wird in diesem Jahr, der neunten Ausgabe des WMF-Cups, Sonntag, 14. August, um einen weiteren Schritt gesteigert. Besonders erfreut waren Heiko Köhler und Tim Petersen als Veranstalter vom TSV Nord darüber, dass der Buxtehude als Titelverteidiger wieder mit dabei. »Der BSV hat seine Zusage blind gegeben, als das Teilnehmerfeld noch nicht feststand, im Vertrauen darauf, dass wir für starke Gegner sorgen werden», so Tim Petersen.

Der deutsche Vizemeister und Vizepokalsieger trifft auf zwei weitere Erstligateams und zwei Mannschaften aus der zweiten Liga. Dabei handelt es sich jeweils um eine deutsche sowie eine dänische Mannschaft. Die SV Garßen Celle schaffte nach Abstieg den sofortigen Wiederaufstieg in die deutsche Bundesliga und hat sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Aus der dänischen »GuldBageren Ligaen« stellt sich Slagelse FH in Harrislee vor. Slagelse ist Aufsteiger, hat nach einer Umstrukturierung und Durststrecke wieder den Sprung in die »stärkste Liga der Welt« geschafft. Davor war Slagelse unter Trainerin Anja Andersen mehrfacher dänischer Meister und Champions-League-Sieger. »Leider ist unser Nachbarverein SønderjyskE nicht mit dabei. Obwohl Interesse zunächst vorhanden war, konnte SønderjyskE dann doch nicht dabei sein«, bedauert Veranstalter Heiko Köhler. Komplettiert wird das Feld vom Gastgeber TSV Nord Harrislee, der sich auch nach der Zusammenlegung der zweiten Liga zu einer Staffel wieder für diese Klasse qualifiziert hat.

»Wir haben die Teilnehmerzahl bewusst von acht Mannschaften auf fünf Teams reduziert«, so Heiko Köhler. »Damit haben wir das Niveau angehoben, es werden spannendere Spiele und wir brauchen nur in einer Halle zu spielen«, begründet Tim Petersen diese Maßnahme. »Außerdem können die Zuschauer und Fans dann alle Spiele sehen und müssen nicht zwischen zwei Hallen hin und her wandern«, ergänzt Heiko Köhler.

Für fünf Euro für eine Tageskarte gibt es folgendes Programm:

11.00 Uhr: TSV Nord - Buxtehude

11.40 Uhr: SVG Celle - Slagelse

12.20 Uhr: Skive FH - Buxtehude

13.00 Uhr : TSV Nord - SVG Celle

13.40 Uhr: Slagelse - Skive FH

14.20 Uhr: Buxtehude - SVG Celle

15.00 Uhr: Skive FH - TSV Nord

15.40 Uhr: Slagelse - Buxtehude

16.20 Uhr: SVG Celle - Skive FH

17.00 Uhr: TSV Nord - Slagelse

Die Siegerehrung ist für 17.45 Uhr vorgesehen.

Dann erhalten nicht nur alle Spielerinnen des Siegerteams, sondern auch die erfolgreichste Torschützin, die beste Torhüterin und auffälligste Spielerin des Turniers Sachpreise der Firmen WMF und Villeroy&Boch.

Quelle: Flensborg Avis

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02.08.2011

WMF CUP 2011

Zum nunmehr 9. Mal wird dieses, in Schleswig-Holstein bestbesetzte Frauenhandballturnier am 14.8. in Harrislee gespielt. Das Organisationsteam um Tim Petersen hat sich in diesem Jahr für ein Teilnehmerfeld mit 5 Mannschaften entschieden. Gespielt wird im Modus Jeder gegen Jeden. Die Spielzeit beträgt 1x30Minuten. Durch die Reduzierung des Teilnehmerfeldes versprechen sich die Organisatoren eine höhere Qualität der Spiele.
Für 5,--€/Tageskarte kann jeder Frauenhandball der Spitzenklasse erleben.

Spielplan

11.00 Uhr Nord-Harrislee - Buxtehuder SV
11.40 Uhr SVG Celle - Slagelse FH

12.20 Uhr Skive FH - Buxtehuder SV
13.00 Uhr Nord-Harrislee - SVG Celle

13.40 Uhr Slagelse FH - Skive FH
14.20 Uhr Buxtehuder SV - SVG Celle

15.00 Uhr Skive FH- Nord-Harrislee
15.40 Uhr Slagelse FH - Buxtehuder SV

16.20 Uhr SVG Celle - Skive FH
17.00 Uhr Nord-Harrislee - Slagelse FH

17.45 Uhr Siegerehrung

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01.08.2011

Testspiel gegen den deutschen Vizemeister

Am Sonntag, dem 7.8.11 kommt der Buxtehuder SV, auf dem Rückweg aus ihrem Trainingslager in Dänemark, zu einem Trainingsspiel nach Harrislee.
Anwurf ist um 11.30 in der Holmberghalle
Der Eintritt zu diesem Spiel beträgt 3,-- €. Alle Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren , die ihr Vereinstrikot tragen erhalten zu diesem Spiel freien Eintritt.

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31.07.2011

Erstes Testspiel in der zweiten Phase der Vorbereitung
TSV Nord Harrislee – TSV Jörl
44:25 (13:6 / 32:20)

Am Samstag (30.06.2011) testete der Coach Thomas Blasczyk zum ersten Mal “seine Mädels“ in neuer Aufstellung.

Bevor allerdings der Anpfiff ertönte, absolvierte die Mannschaft noch ein einstündiges Intervalltraining auf der Laufbahn.

Sichtlich erschöpft ging es dann ins Spiel.
Die ersten Minuten verliefen noch etwas verfahren, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Man konnte deutlich erkennen, dass es das erste Training mit Ball war und dass die Neuen erst einmal ins Spiel integriert werden müssen.
Ein deutliches Manko, was sich durch den gesamten Spielverlauf zog, waren die Abschlüsse der Nordmädels. Zu viele Bälle verfehlten in gut herausgespielten Situationen das Ziel.
Doch positiv viel auf, dass sich das Team bereits in den ersten zwanzig Minuten (die Spielzeit betrug dreimal zwanzig Minuten) zusehends besser verstand und die Spielabläufe somit flüssiger wurden.
In der Abwehr liegt noch ein großes Stück Arbeit vor der Mannschaft, wobei mit Svenja Vogeler und Lena Schulz zwei wichtige Stützen an diesem Tag fehlten.

Nach einer kurzen Pause machte der “Nordexpress“ seinem Namen aller Ehre.
Mit sehr viel Tempo gingen die Mädels oftmals erfolgreich in die erste und zweite Welle. Im zweiten Drittel wurden so mit neunzehn Treffern die Meisten Tore von Nord erzielt.
Gleichzeitig taten sich in der Abwehr viele Lücken auf, was sich mit 14 Gegentreffern deutlich zeigte. Hier muss konsequenter zugefasst und eher herausgetreten werden, aber auch an der Absprache in den Kleingruppen müssen die Mädels arbeiten.

In den letzten zwanzig Minuten drehte Jana Behrendsen auf dem rechten Flügel nochmal so richtig auf und lies alle in der Halle Anwesenden an ihrer gewohnt beeindruckenden Spielfreude und Power teilhaben. Im Tor teilten sich Mareike Vogel und Miriam Kruse das letzte Drittel und konnten sich mit nur 5 Gegentreffern auszeichnen.

Insgesamt verteilte Trainer Thomas Basczyk die Einsatzzeiten gleichmäßig, sodass sich auch die Neuzugänge präsentieren konnten. Am besten gelang dies Bente Pries (auf allen Positionen im Rückraum) und Lena Petersen (am Kreis), die mit einer sehr guten ersten Vorstellung überzeugen konnten. Auch Melanie Warr zeigte sich in guter Form- von einer Babypause war nichts zu spüren.
Einige der Mädels müssen im athletischen Bereich noch etwas nachholen, aber dafür sind die nächsten Wochen da! Der erste Eindruck vermittelte einen breit aufgestellten Kader mit vielen verschieden Spielercharakteren, die sich sicher im Laufe der Saison sehr gut ergänzen können. Besonders im Rückraum scheint etwas Luft geschaffen worden zu sein, was hoffentlich für Entlastung und somit zu weniger Verletzungen als in der vergangenen Spielzeit führen wird.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Kruse - Schibrath, Behrensen (8), Lembke (5/1), Maier (3), Legarth (9/3), Schmidtke (1), Pries (8), Petersen (5), Warr (6/1)

Quelle: Janine Lenke

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31.07.2011

Erster Test!

Das 1. Vorbereitungspiel gegen den Oberligisten TSV Jörl konnte der Nordexpress am Samstag Nachmittag erfolgreich für sich entscheiden. Nach 3x20 Minuten stand es 44:25. Bis auf Lena Schulz und Franziska Miegel, die Montag zum Team stoßen werden, bekamen alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten, um sich zu zeigen. Besonders über die Neuzugänge konnte sich Coach Blasczyk so einen ersten Eindruck verschaffen.

Das nächste Trainingsspiel findet am Sonntag den 7. August um 11:30 in Harrislee statt. Gegner wird niemand geringeres sein als der deutsche Vizemeister, der Buxtehuder SV!

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25.07.2011

TSV Nord Harrislee beginnt 2. Vorbereitungsphase


Am Donnerstag, dem 28.7. bittet Cheftrainer Thomas Blascyk und sein Team den „Nordexpress“ zum Start der 2.Vorbereitungsphase auf den Sportplatz des TSV Nord Harrislee zum von nicht allen Spielerinnen geliebten Cooper-Test. Bis zum Pokalspiel am 3.9. in Greven wird die Mannschaft einige Trainingsspiele und Turniere bestreiten. Höhepunkt der Vorbereitung wird sicherlich der WMF-Cup am Sonntag, dem 14.8. sein.

Nachfolgend einige Termine der Vorbereitung:

30.07. um 17.00 Uhr TSV Jörl Holmberghalle

07.08. um 11.30 Uhr Buxtehuder SV Holmberghalle

09.08, um 20,00 Uhr TSV Kropp/Tetenhusen in Kropp

14.08 ab 11.00 Uhr WMF-Cup Holmberghalle

18.08 um 19.00 Uhr TSV Kropp/Tetenhusen Holmberghalle

20.08 um 16.30 Uhr TSV Owschlag Holmberghalle

27.08-28.08. Turnier in Banzkow

31.08. um 19.30 Uhr SG Friedrichstadt/ Schwabstedt in Schwabstedt

( Aus Anlass zum 100 Jährigen Jubiläum )


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11.07.2011

Hesse kommt - Schäfer geht

Kurz vor dem Start in die Vorbereitung dreht sich nochmals beim
Nordxpress das Personalkarusell. Für den scheidenden Co-Trainer Peter Sellmer wurde Anette Hesse als neue Co-Trainerin für die Bundesligamannschaft verpflichtet. Anette Hesse bleibt dabei in Doppelfunktion, seit zwei Jahren trainiert sie zudem die Oberligamannschaft der HSG Tarp-Wanderup. Trainer Thomas Blasczyk freut sich auf die Zusammenarbeit mit der ehrgeizigen ehemaligen Rückraumspielerin, die in Kürze an ihrer B-Lizenz feilt.

Nach nur leider einem Jahr verläßt die Rückraumspielerin Sarah Schäfer hingegen wieder den Nordexpress, die Spielerin und die Verantwortlichen konnten sich nicht über ein weiteres Engagement verständigen. Sarah Schäfer verläßt den Nordexpress mit unbekanntem Ziel.

Tim Petersen
TSV Nord Harrislee
Mannschaftsverantwortlicher

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01.07.2011

Das Teilnehmerfeld ist komplett

Nach dem Aufgalopp im Mai und jetzt einigen Wochen trainingsfrei startet der TSV Nord Harrislee Anfang August in die zweite Vorbereitung auf die neue eingleisige 2. Handball-Bundesliga der Frauen. Höhepunkt der Vorbereitung ist der zum 9. Mal ausgetragene WMF-Cup, der am 14. August wieder hochkarätigen Frauen-Handball in Harrislee verspricht. Die Mann schaftverantwortlichen Heiko Köhler und Tim Petersen vermelden schon jetzt ein komplettes Teilnehmerfeld, das mit klangvollen Namen besetzt ist und gegenüber dem Vorjahr eine weitere Qualitätssteigerung verspricht.

"Wir sind froh, dass wir schon zu diesem frühen Zeitpunkt das Teilnehmerfeld komplett haben", freut sich Tim Petersen über den aktuellen Planungsstand. Mit dabei ist Vorjahressieger Buxtehuder SV, der in der abgelaufenen Serie denkbar knapp in den beiden Finalspielen um die deutsche Meisterschaft und wenig später auch im Endspiel um den DHB-Pokal am "Doppel-Titelträger" Thüringer HC scheiterte. Als weiteren Erstligisten verpflichtete der TSV Nord den SVG Celle, der sich als Titelträger der 2. Bundesliga Nord in der Qualifikation für das deutsche Handball-Oberhaus durchsetzte.

Der klangvollste Name kommt jedoch aus Dänemark. Mit dem Team von Slagelse FH verbindet man europäischen Spitzenhandball. Der mehrmalige dänische Meister gewann in den Jahren 2004, 2005 und 2007 die Champions-League. Natürlich ist die aktuelle Mannschaft nicht mehr mit dem damaligen Team vergleichbar. Nach finanziellen Problemen schaffte Slagelse in diesem Jahr den Wiederaufstieg in die stark besetzte 1. dänische Liga. Das Teilnehmerfeld komplettieren der dänische Zweitligist Skive FH und die Mannschaft des Gastgebers.

Angesichts von fünf teilnehmenden Teams wird auch der Modus geändert. "Wir werden nicht wie im letzten Jahr in zwei Gruppen spielen und im Überkreuzvergleich die Finalisten ermitteln. Gespielt wird im Modus jeder gegen jeden", so Petersen.

Für die deutschen Bundesligisten geht es in diesem Turnier um den letzten Feinschliff für die am 3./4. September beginnende Punktrunde. Der TSV Nord Harrislee wird den WMF-Cup nutzten, um sich weiter einzuspielen und Spielpraxis zu bekommen. Denn der Punktspielstart in der 2. Bundesliga beginnt für die Harrisleerinnen eine Woche später am 10. September. Dann steht gleich eine der weitesten Auswärtstouren der Saison an. Die Harrisleerinnen gestieren beim TuS Metzingen in Baden-Württemberg.

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27.06.2011

Der Nordexpress startet in die Sommerpause

Die 1. Vorbereitungsphase ging bereits am Donnerstag mit dem letzen Training zu Ende.
Ab heute steht für die Mannschaft 4 Wochen Urlaub an. Jedoch nicht ohne Trainingsplan, den Athletiktrainer Jan mit unserem "Headcoach" für die Spielerinnen ausgearbeitet hat.
Die 2. Vorbereitunsphase beginnt am 28.7!
Und der Spielplan für die kommende Saison steht auch schon.

Spielplan 2011/2012

Sonnige Wochen wünscht der Nordexpress ....

 

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26.06.2011

Auslosung 1.Runde DHB-Pokal Frauen

Am Rande der Ligatagung loste Erika Petersen, Spielleitende Stelle der Frauenbundesliga, die erste Runde im DHB-Pokal der Frauen aus. Neben den Erstligisten, die erst später in das Pokalgeschehen eingreifen, konnten sich dabei 24 weitere Vereine über ein Freilos freuen. In den Erstrundenduellen werden Anfang September noch 16 weitere Teilnehmer für die nächste Runde gesucht. Dabei kommt es zu einigen interessanten Duellen, beispielsweise treffen einige Absteiger auf Teilnehmer der nun eingleisigen 2. Bundesliga.

SV Werder Bremen : TV Oyten
SV Vorwärts Nordhorn : TSV Travemünde
VfL Stade II : SV GW Schwerin
SC Greven 09 : TSV Nord Harrislee
Sächsischer HV Oschatz : HC Salzland 06
TSV Burgdorf : SC Riesa
HCS Neustadt-Sebnitz : BSV Sachsen Zwickau
BVG Füchse Berlin : SV Union Halle-Neustadt
TV Nellingen : SV Allensbach
TSV Ismaning : HSG Bensheim Auerbach
DJK Marpingen : SG Alb.-Hau.-Ranschb.
TuS Metzingen : HSG Albstadt
TuS Drolshagen : FSG Idstein/Dotzheim
SG Olheim-Straßfeld : Borussia Dortmund
Fortuna Köln : TuS Lintfort
SG Überruhr : 1. FSV Mainz 05

Freilose:

HSG Heidmark, TSV Owschlag, TSG Wismar, SGH Rosengarten-Buchholz, TSV Hahlen, Ahrensburger TSV, SpG Bandits Magdeburg/Barleben, Thüringer HC II, HSC 2000 Magdeburg, VfL Wolfsburg, MTV Altlandsberg, HSG Lachte-Lutter, TS Ottersweier, Roude Leiw Bascharage, Neckarsulmer Sport-Union, HaSpo Bayreuth, SG BBM Bietigheim, TSG Ketsch, TSV 1913 Eintr. Böddiger, TuS Weibern, TV Mainzlar, HSG Menden-Lendringsen, TV Altenhaßlau, HSE Hamm

Quelle: HBF

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19.06.2011

Neuer Fahrgast im „Nordexpress“


Nach der ersten Vorbereitungsphase für die eingleisige 2. Bundesliga und kurz vor den verdienten Ferien für Mannschaft und Trainer, konnten die beiden
Mannschaftsverantworlichen des TSV Nord Harrislee Tim Petersen und Heiko Köhler eine weitere Neuverpflichtung bekannt geben. Die 18jährige (Jahrgang 1993) Junioren-Nationalspielerin Lena Petersen wechselt aus der 2. Mannschaft (3. Liga West ) des deutschen Meisters und Pokalsiegers Thüringer HC an die dänische Grenze. Sie unterschrieb einen 2jahres Vertrag bis 2013. „Wir sind glücklich, mit Lena eine weitere Alternative in unserer jungen Mannschaft zu haben“ so Trainer
Thomas Blasczyk .
Lena wird nach der Juniorinnen EM in Holland ins Mannschaftstraining einsteigen.


Heiko Köhler
TSV Nord Harrislee
Mannschaftsverantwortlicher

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19.06.2011

Nordexpress kann erneut den 2. Platz beim Kieler Woche Cup belegen

Alle Spiele bis auf das "Endspiel" gegen den TSV Owschlag wurden sicher gewonnen. Ein 17:17 gegen Owschlag reichte dann aber aufgrund der schlechteren Torausbeute nur zum 2.Platz.

Alle Ergebnisse im Überblick

Bilder

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04.05.2011

Weiterer Neuzugang für den "NORDEXPRESS"

Kurz nach erfolgreicher Qualifikation für die eingleisige zweite Bundesliga der Frauen können die beiden Manager Heiko Köhler und Tim Petersen einen weiteren Neuzugang vermelden: Christine Schmidtke unterschrieb beim TSV Nord Harrislee.

Mit der erst 19-jährigen Christina Schmidtke, aktuell in Neuseeland verweilend im Auslandsaufenthalt kommt eine weitere, talentierte Spielerin zum "Nordexpress" des TSV Nord Harrislee. Vor ihrer Pause konnte sie im Jahre 2009 mit der A-Jugend der SG Oeversee-Jarplund/Weding die Deutsche Meisterschaft erringen. Schmidtke soll zusammen mit Svenja Vogeler die Kreisposition besetzen. "Fest steht, das Trainer Thomas Blasczyk in der nächsten Saison über einen breiten Kader verfügen kann, zwei bis drei weitere Spielerinnen stehen nach wie vor im Fokus der Verantwortllichen", so der Verein in seiner Pressemeldung.

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22.04.2011

Der Nordexpress wünscht Frohe Ostern!

Nachdem es mit dem Ziel 2. eingleisige Bundesliga geklappt hat befindet sich die Mannschaft nun im wohlverdienten Urlaub. Am 9.5. trifft sich die Mannschaft erstmals wieder um sich auf die neuen Aufgaben vorzubereiten.
An dieser Stelle möchte sich der Nordexpress noch einmal bei allen bedanken, die die Mannschaft bei dem Projekt 2. Liga unterstützt haben! Denn nur so ist auch in Zukunft erfolgreicher Handball in Harrislee möglich.

Das Team und das Management wünschen allen Fans, Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern und ihren Familien ein frohes Osterfest und schöne Feiertage!

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18.04.2011

TSV Nord verwandelt Matchball souverän

Der Nord-Express rollt ab sofort eingleisig durch ganz Deutschland. Mit dem souveränen 37:25 (18:8)-Erfolg gegen den TuS Lintfort am letzten Spieltag der 2. Bundesliga-Nord machten die Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee alles klar und schafften damit souverän die Qualifikation zur neuen eingleisigen 2. Bundesliga. "Wir haben diesen Matchball locker verwandelt und freuen uns auf die neuen Aufgaben. Ich muss der Mannschaft wirklich ein Riesen-Kompliment machen, dass wir dieses Ziel noch erreicht haben", sagte Harrislees Erfolgstrainer Thomas Blasczyk stolz.

Mindestens einen Punkt hatte der TSV Nord aus der Partie gegen den Absteiger gebraucht. Doch keine Spur von lähmendem Erfolgsdruck. Ganz im Gegenteil: Nach zehn Minuten des Abtastens startete der Nord-Express voll durch. "Das war Tempo-Handball, wie ich ihn mir vorstelle. Wir haben konsequent jede Möglichkeit genutzt, schnell nach vorne zu spielen", lobte Blasczyk die Einstellung seiner Mannschaft. So setzte sich Harrislee nach dem 5:5 (10.) bis auf 11:5 (17.) und ließ auch danach nicht locker. Aufmerksam in der Abwehr - mit einer wachsamen Mareike Vogel dahinter - ließ der TSV gegen harmlose Lintforterinnen nichts anbrennen. Zur Pause (18:8) war die Vorentscheidung gefallen.

Im zweiten Durchgang zog der TSV Nord weiterhin das Tempo an. Konter um Konter rollte auf das Gäste-Tor zu. Nach dem 31:14 (44.) gab Thomas Blasczyk dann auch allen Spielerinnen von der Bank, davon besonders den scheidenden, die Möglichkeit, sich zu präsentieren. "Was uns hier in Harrislee auszeichnet, ist dieser unglaublich starke Teamgeist. Dieser Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hat uns gerade in den schwierigen Zeiten geholfen und am Ende getragen", so Blascyks kleine Liebeserklärung. Fast jede Spielerin trug sich am Ende in die Torschützenliste ein. Mit einer Jubeltraube und anschließendem Sekt wurde der Einzug in die eingleisige 2. Bundesliga gefeiert.

Für das neue Abenteuer eingleisige 2. Liga ist der TSV Nord Harrislee gerüstet. Den fünf Abgängen - Anne-Kristin Hering, Janine Lenke, Kathrin Höhnke, Katharina Bruder und Manuela Roth - stehen schon drei Neuzugänge gegenüber. Neben Franziska Miegel (eigene Jugend) und Torhüterin Miriam Kruse (TSV Jörl) kehrt nach vier Jahren auch Bente Pries vom SC Greven 09 zurück. "Wir verhandeln zudem mit unseren Wunschspielerinnen Kira Schnack aus Sonderjyske und Christina Schmidtke, die aus Neuseeland zurück kehrt. Mit Bedauern mussten wir hingegen die Absage von Ose Kahlund aus Jörl zur Kenntnis nehmen", sagte Manager Tim Petersen. So heißt es ab der kommenden Saison "vom Holmberg bis an den Bodensee" für den Nord-Express.

TSV Nord Harrislee: Vogel (14 Paraden), Höhnke (3. P.) - Hering, Lenke (1), Schulz (1), Schibrath, Bruder (1), Roth (4), Behrensen (4), Vogeler (5), Lembke (3), Maier (6), Legarth (7/4), Schäfer (5/1).

TuS Lintfort: Hillig (6 P.), Huppertz (8/2 P.) - Dings, Heil (3), Müller, Sosnierz (3), Mook (2), Idelberger (4), Voß (4), Huijsmans (2/2), Berger (7).

Zeitstrafen: 1:3 - Siebenmeter: 7:5 - 2:2 - Schiedsrichter: Marcus Hohlwein/Jörg Michalzik (Hamburg/ Nübel) - Zuschauer: 220.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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17.04.2011

Direkte Qualifikation zur eingleisigen 2.Bundesliga ist geschafft !!!

Der Nordexpress fährt im letzten "Endspiel" einen verdienten Sieg gegen Lintfort ein und schliest die Saison mit einem 7.Tabellenplatz ab.

Endstand 37:25.

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15.04.2011

Noch 60 Minuten bis zur Eingleisigkeit

Der TSV Nord will den Matchball nutzen und in neue Dimensionen vorstoßen.

Nach einem spektakulären Schluss-Spurt des Nordexpress, gekrönt vom letzten Auswärtserfolg in Wolfsburg, steht nun das große Finale vor der Tür. Morgen um 19 Uhr empfängt der TSV Nord Harrislee im »Endspiel« um die Teilnahme an der eingleisigen 2. Bundesliga den TuS Lintford.

Das letzte Endspiel

Nach drei von vier absolvierten »Endspielen«, die allesamt siegreich gestaltet werden konnten, kommt nun mit dem Tabellenschlusslicht Lintford eine vermeintlich leichter Aufgabe zu Besuch in den Hohen Norden.

Doch Nord-Trainer Thomas Blasczyk warnt davor die Gäste aus Nordrhein-Westfalen zu unterschätzen.

»Das wird nicht leicht. Wir sind keine Mannschaft, die ein Zweitliga-Spiel eben mal auf die leichte Schulter nehmen kann«, so Blasczyck vor dem Duell gegen Linfort.

Die Quali schaffen

»Für uns geht es nicht gegen den Tabellenletzten, sondern darum die direkte Qualifikation aus eigener Kraft zu schaffen«, so der Trainer weiter.

Für die Harrisleer steht eine ganze Menge auf dem Spiel. Dem TSV Nord fehlt lediglich ein Punkt um das Ticket für die kommende Eingleisigkeit aus eigener Kraft zu ergattern.

»Natürlich ist der Druck groß, aber die Mannschaft nimmt die Aufgabe an und hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie mit solchen Situationen umgehen kann«, erklärt Blasczyk zuversichtlich.

Sollte die Rückspiel-Revanche gegen Lintford gelingen (Hinspiel 31:31), könnten die Harrisleer zum Abschluss einer langen und schwierigen Saison die Sektkorken knallen lassen.

»Unter all den Umständen, mit den zahlreichen Verletzungen, haben wir eine super erfolgreiche Saison gespielt«, lobt Blasczyck seine Truppe.

Letzte Fahrkarte

Nun gilt es das letzte Saisonziel einzufahren. Nachdem der Stammverein bereits grünes Licht für den Start an der Deutschland weit geltenen 2. Bundesliga gegeben hat, wird der Nordexpress sich morgen die letzte Fahrkarte sichern.

Für die Nordlichter würde es ein enormer Quantensprung bedeuten, denn die Eingleisigkeit reicht von Harrislee bis an den Bodensee.

Quelle: Flensborg Avis - Jacob Weidner

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14.04.2011

Wunschspielerin kehrt zum Nordexpress zurück

Bei den Verantwortlichen des Frauen Zweitligisten TSV Nord-Harrislee herrschte große Freude: Heiko Köhler und Tim Petersen aus dem Management des Zweitligisten konnten am Dienstagabend die Rückkehr von Bente Pries, geb. Bülau zum Nordexpress bestätigen. Nach vier Jahren beim Ligakonkurrenten Greven 09 kehrt sie im Sommer zum TSV zurück.

"Bente ist variabel im Rückraum einsetzbar, zudem ist sie sehr abwehrstark", freute sich Trainer Thomas Blasczyk über die echte Verstärkung. Damit nimmt das Team für die neue Saison weiterhin Konturen an. Drei bis vier Spielerinnen stehen noch auf der Liste der möglichen Zugänge, man hofft in Kürze weitere Verpflichtungen bekannt geben zu können.

 

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11.04.2011

Mit Tempohandball zum Sieg

Im Schlussspurt um die Qualifikation zur einteiligen 2. Bundesliga gelang den Handballerinnen des TSV Nord Harrislee vermutlich der vorentscheidende Erfolg. Beim Tabellenfünften VfL Wolfsburg gab es einen überraschend deutlichen 32:25 (14:13)-Erfolg für die Nord-Frauen, die nun im abschließenden Saisonspiel am kommenden Sonnabend gegen Schlusslicht TuS Lintfort alles in eigener Hand haben. Nord-Coach Thomas Blasczyk war überglücklich. "Meine Mannschaft hat absoluten Siegeswillen gezeigt und eines ihrer besten Saisonspiele abgeliefert." Dabei zermürbte Nord die Gastgeber mit zunehmender Spielzeit mit kompromisslosem Tempospiel, das vor allem in der zweiten Hälfte "meinem Ideal von Tempo-Handball sehr nahe kam" (Blasczyk).

In der ersten Hälfte hatten zunächst die Gastgeber leichte Vorteile und führten meist mit ein bis zwei Treffern. Erst gegen Ende der ersten Hälfte, als Blasczyk beim Spielstand von 11:13:11 (27.) eine Auszeit nahm, stellte sich Nord besser auf Wolfsburg ein. Mit drei Treffern in Folge durch Manuela Roth, Svenja Vogeler und Melanie Mie Legarth gelang eine 14:13-Führung.

Nach dem Wechsel baute Harrislee den Vorsprung relativ leicht aus. Dank einer aggressiven und beweglichen 6:0-Deckung erkämpften sich die Gäste viele Bälle und kamen durch die schnellen Außen Sabrina Maier und Jana Behrensen zu etlichen Treffern. Über 19:14 (39.) und 22:17 (43.) schien alles nach Plan zu laufen. "Dann hatten wir aber noch eine kritische Phase zu überstehen", so Blasczyk. Denn mit vier Treffern in Folge gelang dem VfL noch einmal beim 21:22 (47.) der Anschlusstreffer. Doch wieder half eine Auszeit, in der Blasczyk seine Spielerinnen noch einmal auf die Taktik einschwor. Und das setzte das Team von Blasczyk nachfolgend optimal um. Der VfL war fortan chancenlos.Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten die beiden Außen Sabrina Maier und Jana Behrensen heraus.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke - Schulz (4), Roth (1), Maier (8), Legarth (7/4), Schäfer, Behrensen (7), Vogeler (3), Lembke (2).

Beste Werferinnen des VfL Wolfsburg: Esjmont, Pilmayer (beide 7).

Quelle: SHZ / Flensburger Tageblatt

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09.04.2011

Auswärtssieg

Mit einer starken und konzentrierten Leistung wurde der höchste Auswärtssieg perfekt gemacht.

Der Nordexpress siegt verdient mit 32:25!

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09.04.2011

Mit einem sehr gutem Frühstück im Flensburger Hof machten wir uns auf den Weg nach Wolfsburg.

Vielen Dank an Petra Bülau für die leckere Bewirtung!

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08.04.2011

Der Nordexpress fährt zum letzten Auswärtsspiel

der Saison nach Wolfsburg

Anwurfzeit am Samstag ist 19:30

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03.04.2011

Harrislee mit verdientem Heimerfolg über Magdeburg

Mit einer Niederlage im Gepäck kehrten die Zweitligadamen des HSC 2000 Magdeburg am frühen Sonntagmorgen von ihrem Gastspiel beim TSV Nord Harrislee zurück. 29:25 hieß es am Ende für die Schleswig-Holsteinerinnen, die mit ihrem Start-Ziel Sieg nun zumindest die Relegation für die eingleisige 2.Bundesliga gesichert haben dürften und sich zugleich für die Hinspiel-Niederlage revanchieren konnten. Bei einem über weite Strecken harmlosen HSC 2000 Mageburg konnte lediglich Anne Hubinger mit einer überragenden Leistung sowie neun Treffern überzeugen.

Es hat nicht sollen sein. Dabei hatten sich die Bundesligadamen des HSC 2000 Magdeburg für ihre Auswärtspartie so einiges vorgenommen und auch entsprechend hart für unter der Woche trainiert. Dass es am Ende nicht für mehr gereicht hat, war dann auch dem Umstand geschuldet, eben nicht alles so umgesetzt zu haben, wie man sich das eigentlich vorgenommen hatte. Zumindest begannen die Elbestädterinnen recht ordentlich und steckten die lange Anreise scheinbar gut weg. Vor allem in der Deckung standen die Schützlinge von Trainer Jens Aebi von Beginn an kompakt und konnten so die Partie bis zum 3:3 (7.) völlig offen halten.

In der Folge offenbarten sich jedoch einige Nachlässigkeiten im Abschluss, so dass man die engagierte Deckungsleitung vorne nicht in Tore ummünzen konnte und sich der Gastgeber folgerichtig bis auf 7:4 (12.) absetzte. Trotz folgender Auszeit trat bei den Elbestädterinnen keine Besserung ein. Die Defizite im Positionsangriff führten immer wieder zu einfachen Ballverlusten, die Harrislee jedoch auch nicht so recht zu nutzen wusste. Dennoch steckte die Aebi-Sieben nicht auf und konnte sich bis zum 9:8 (21.) wieder auf einen Treffer heran kämpfen, ehe man in den verbleibenden zehn Minuten völlig den Faden verlor und vor allem im Angriff mit einer desolaten Chancenverwertung aufwartete. Zwar zeigte Mareike Vogel im Gehäuse des TSV an diesem Tag eine starke Leistung, doch vergaben die Bandits in der Schlussphase der ersten Halbzeit einfach viel zu viele freie Bälle, so dass Harrislee bis zur Pause auf 15:10 enteilen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel sah es zunächst nicht besser aus, da Harrislee sogar auf 16:10 (32.) erhöhen konnte und die Magdeburgerinnen bis dato zwei einfache Ballgewinne nicht in Tore umwandeln konnten. Dennoch steigerten sich die Bandits vor allem in der Deckung, wobei Silke Schache im Tor des HSC gleich mit wichtigen Paraden glänzen konnte und somit die Aufholjagt einleitete. Allen voran Anne Hubinger glänzte nun mit einer starken Leistung und verkürzte mit drei Treffern in Folge zumindest auf 17:14 (37.). Zu mehr reichte es in dieser Phase des Spiels dennoch nicht, da die Magdeburger aus dem Positionsangriff heraus einfach zu harmlos agierten und Ballgewinnen in der Deckung nicht konsequent genug im Gegenstoß in Tore ummünzen konnten. Einzig die junge Anne Hubinger sorgte im Angriffsspiel des HSC für Druck und die entsprechenden Tore. Auf der anderen Seite konnte jedoch Melanie Legarth ebenso schalten und walten wie sie wollte, so dass Harrislee bis zur 50.Minute konstant mit drei Treffern Vorsprung agieren konnte. Zwar versuchte Bandits-Trainer Jens Aebi in der Schlussphase des Spiels noch einmal mit einer Manndeckung gegen Legarth das Spiel zu drehen, doch agierte die HSC-Deckung einfach zu passiv gegen die starke Dänin, so dass Harrislee am Ende verdient mit 29:25 als Sieger das Parkett verließ.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich auch Trainer Jens Aebi nach dieser Niederlage: "Wir haben heute die ersten 20 Minuten ganz ordentlich in der Deckung gestanden, uns aber im Angriff nicht für diese Leistung belohnt. Da fehlt dann eben auch irgendwann das Selbstvertrauen, um die wichtigen Big Points zu machen, so dass Harrislee sich Ende der ersten Halbzeit absetzen konnte. Zwar haben wir auch im zweiten Durchgang gut gekämpft, doch reicht eine Anne Hubinger alleine nicht aus, um hier bestehen zu können."

Quelle: HBF / Carsten Krüger

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02.04.2011

Der Nordexpress fährt verdient zwei wichtige Punkte gegen Magdeburg für die eingleisige 2.Bundsliga ein.

Endstand 29:25 (15:10)

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01.04.2011

Nur noch Endspiele

TSV Nord ist bereit für den Saisonendspurt und hat die eingleisige 2.Liga im Visier

Saisonfinale! Der TSV Nord befindet sich auf der Zielgeraden zur eingleisigen 2. Bundesliga. Doch der achte Tabellenplatz, auf dem sich der Nordexpress drei Spieltage vor Ende der Saison wieder findet, reicht nicht für die direkte Qualifikation. Um die lästige aber auch durchaus riskante Qualifi­kation zu umgehen muss der TSV mindestens den siebten Rang erklimmen. »Wir wollen alle den direkten Qualifikationplatz, dafür ziehen wir an einem Strang«, erklärt Jana Behrendsen. Weiß aber auch, dass die Truppe sich im Saisonfinale keine Fehler erlauben kann: »Das Restprogramm müssen wir verlustpunktfrei abschließen um den siebten Platz sicher zu erreichen.«

Vor allem mit dem kommenden Gegner, dem HSC 2000 Magdeburg (Holmberghalle Samstag 16.30 Uhr), haben die Nordlichter noch eine Rechnung offen. »Die Hinspielniederlage (25:27) war extrem ärgerlich, für diese Pleite wollen wir uns morgen rächen«, so die junge Rechtsaußen kämpferisch.

Im Hinspiel boten die Harrisleer den Magdeburgern mit eine Rumpfmannschaft lange Zeit die Stirn ehe sie am Ende knapp verloren. Nun erfreut sich TSV-Coach Thomas Blasczyck ganz anderen Möglichkeiten als noch während der Hinserie. Die rechtzeitig zum Saisonfinale wiedergenesene rechten Angriffsseite, mit der pfeilschnellen Behrendsen, die sich von ihrem Kreuzband­riss aus der Vorbereitung erholt hat, und Linkshänderin Jana Lembke, kann der TSV Nord ein deutlich variableres Offensivspiel aufweisen. Für frischen »Wind in den Segeln« sorgte im Laufe der vergangenen Woche der Stammverein, der dem Team im Falle einer Qualifikation Rückendeckung zusicherte und mit der Lizensbeantragung »grünes Licht« für das Abenteuer »eingleisige 2. Bundesliga« gab.

Der Weg für ein weiteres erfolgreiches 2. Liga-Jahr ist geebnet. Jetzt liegt es an der Mannschaft, das Ziel auch zu erreichen.

Quelle: Flensborg Avis

 

21.03.2011

Personalplanung beim TSV Nord in vollem Gange

Der „Nordexpress“ kann für die neue Saison die ersten zwei Neuzugänge vermelden. Vom Oberligisten TSV Jörl wechselt die 24jährige Torhüterin Miriam Kruse zum Zweitligisten. Kruse wird die langjährige Torhüterin Kathrin Höhnke ersetzen, die aus privaten Gründen kürzer treten möchte.

Aus der eigenen A-Jugend wird die 19 jährige deutsche A-Jugendmeisterin der vergangenen Saison
Franziska Miegel den Kader auf Linksaußen ergänzen. Auch konnte eine Einigung mit dem langjährigen Trainer Thomas Blasczyk für weitere 2 Jahre erzielt werden. Alle drei haben ihre Zusage sowohl für die 2. als auch für die 3. Liga gegeben. Mit weiteren Spielerinnen für die Positionen Rückraum und Außen laufen noch vielversprechende Gespräche.


Heiko Köhler -TSV Nord Harrislee - Mannschaftsverantwortlicher

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21.03.2011

Nord-Frauen landen wichtigen Auswärtssieg

Handball-Zweitligist TSV Nord Harrislee hat beim TV Oyten einen Auswärtserfolg gelandet. Mir 28:24 (16:12) siegte das Team von Trainer Thomas Blasczyk. Damit wahrten die Nord-Frauen die Chance, aus eigener Kraft die Qualifikation für die einteilige 2. Handball-Bundesliga zu erreichen. Der Spieltag sorgte für einige "skurrile Ergebnisse" (Blasczyk). Vor allem der deutliche Erfolg der Füchse Berlin in Wismar (36:32) überraschte doch ein wenig. Doch die Frauen des TSV ließen sich vor allem vom Spielausgang in Wismar nicht beeindrucken und landeten den so wichtigen zweiten Auswärtssieg der Saison. "Meine Spielerinnen haben sich sehr auf dieses Spiel fokussiert" (Blasczyk). Eine Zielstrebigkeit, die sich gleich zu Beginn auszahlte. "Wir haben sehr konzentriert begonnen und bei Fehlern der Gastgeberinnen sofort auf Tempo gespielt." So zog der Nord-Express schnell auf 7:1 (10.) davon. Der TV Oyten nahm eine Auszeit und stellte die Abwehr von der zuerst gespielten 4:2- auf eine 5:1-Deckung um. Probleme bereitete diese taktische Maßnahme den Harrisleerinnen allerdings nur kurze Zeit. "Wir haben allerdings versäumt, bereits zur Pause alles klar zu machen."

Die Vier-Tore-Führung wurde aber nach dem Wiederanpfiff locker verteidigt. Dabei konnte sich besonders Torhüterin Mareike Vogel auszeichnen. Erfreut zeigte sich Thomas Blasczyk aber nicht nur von ihrer Leistung sondern auch von den elf Treffern, die auf das Konto der rechten Angriffsseite mit Jana Lembke und Jana Behrensen gingen. Zwar hatte vor allem Jana Lembke am Ende mit schwindenden Kräften zu kämpfen, dennoch zeigte sich der Trainer überaus zufrieden. "Beide Spielerinnen standen uns lange nicht zur Verfügung. Da sieht man mal, was uns auf der Angriffsseite gefehlt hat."

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke - Hering, Lenke, Schulz (4/1), Schibrath, Vogeler (7), Roth, Bruder, Behrensen (5), Lembke (6), Maier (2), Legarth (4/1), Schäfer.

Beste Torschützinnen des TV Oyten: Wichmann (5), Kokot (5/1).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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20.03.2011

Nord nimmt nach einer überzeugenden Leistung verdient 2 Punkte aus Oyten mit auf die Heimreise

Endstand 24:28 (12:16)

 

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19.03.2011

Der Nordexpress fährt zum Auswärtsspiel nach Oyten

Anpfiff ist am Sonntag um 15:00Uhr

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07.03.2011

Celle machte sein Meisterstück

Die Niederlage kam nicht überraschend, dass sie aber so hoch ausfiel, war nicht eingeplant. Mit 20:35 (10:21) verlor der TSV Nord Harrislee in eigener Halle gegen den SV Garßen Celle. Verdient allemal, doch dass es so deutlich wurde, lag vor allem an zahlreiche technische Fehler, die der Gast eiskalt ausnutzte. Das sah auch TSV-Trainer Thomas Blasczyk so.

»Gerade zu Beginn haben wir zu viele Fehler gemacht, die Celle einfache Tore ermöglichte«, so der Nord-Trainer. Nach 18 Minuten führte der Gast mit 14:5 und hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits 11 Tore per Gegenstoß und 2. Welle erzielt. Während Celle seine Chancen eiskalt nutzte, scheiterten die Gastgeberinnen entweder an Antje Lenz im SV-Tor, spielten zu kompliziert oder passten den Ball direkt in die Arme des Gegners.

Für Blasczyk Anlass genug, früh eine Auszeit zu nehmen. So versuchte er nach dem 1:4 (5.) seine Mannschaft nochmal neu einzustellen, doch es half nichts. Der Spitzenreiter zeigte sich als bissig und hochkonzentriert und setzte sich über 9:4 (14.), 14:5 (18.) auf 18:8 (26.) ab. »Man hat gesehen, dass Celle uns technisch überlegen war. Zudem waren sie uns in der Rückzugsbewegung ebenfalls weit voraus«, fand Blasczyk. Auch bei Gegenstößen zeigten die Gäste ein starkes Angriffsverhalten.

Nach dem Seitenwechsel deutete vieles zunächst auf ein Debakel hin, denn Celle baute die Führung auf 24:10 aus. Doch dann änderte der TSV Nord sein Angriffsverhalten. Erneut hatte Blasczyk die Grüne Karte auf den Tisch geworfen und instruierte seine Mannschaft neu. Die spielte in der Folgezeit ruhiger und weniger überhastet. Die Folge waren vier Treffer in Folge, die den TSV Nord auf 14:24 verkürzen ließ (44.).

Doch Celle reagierte und stellte von einer 6:0- auf eine 5:1-Deckung um und brach so den Rhythmus der Gastgeber. Die Folge war ein Zwischenspurt der Gäste bis zum 31:18 (55.). Danach ließ Celle das Spiel in Ruhe ausklingen bis zum 35:20-Endstand. »Celle ist schon eine andere Größe. Die haben uns phasenweise vorgeführt. Wir haben von Beginn an gewusst, dass wir einen perfekten Tag erwischen mussten, um auch nur in die Nähe einer Überraschung zu kommen. Aber wenn du so schnell hinten liegst, gehen die Köpfe natürlich auch runter«, wusste Blasczyk. »Entsprechend gilt es jetzt für uns, in den restlichen vier Spielen noch sechs Punkte zu holen. Die sind realistisch möglich und danach müssen wir schauen, wo wir stehen.«

Stand jetzt wären die Frauen von Trainer Blasczyk im nächsten Jahr in der eingleisigen 2. Bundesliga dabei. »Wir haben es selbst in der Hand«, weiß der TSV Nord-Trainer. Der SV Garßen Celle hat durch den 18. Sieg im 18. Spiel sein Meisterstück gemacht und kann sich nun auf die Qualifikationsspiele zur 1. Bundesliga vorbereiten.

TSV Nord: Vogel, Höhnke - Hering, Lenke, Warr 1, Schulz 6/1, Schibrath, Bruder, Roth 5, Behrensen 4, Maier, Legarth 1, Schäfer 1/1

SVG Celle: Lenz - Comans 7/1, Geier 1, Verschuren 1, Antonevitch 6, Robben 5, Ahrens 4, Loest 6, Schulz 3/1, Büttner.

Zuschauer: 200.

Schiedsrichter: Behrens/Fasthoff (HV Niederrhein)

Quelle: Flensborg Avis

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05.03.2011

Der Nordexpress verliert gegen Celle mit 20:35

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04.03.2011

Überflieger landet in der Holmberghalle

TSV Nord Harrislee empfängt den ungeschlagenen Tabellenführer der SVG Celle.

Wenn morgen um 16.30 die Holmberghalle ihre Pforten öffnet, steht dem TSV Nord Harrislee mit dem SVG Celle ein ganz besonderer Gast ins Haus. Ligaprimus Celle hat mit dem letzten Heimsieg die Rückkehr in die 1. Handball-Bundesliga Frauen vorzeitig perfekt gemacht.

Titelträger kommt

Nach dem 34:19 (17:9)-Heimsieg am vergangenen Wochenende über den TuS Lintfort ist dem Tabellenführer der Meistertitel nicht mehr zu nehmen. Mit 34:0-Punkten thront das Team eindrucksvoll über dem Rest der Liga. »Ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu wissen, was uns am Samstag erwartet, wenn Liga-Krösus Celle kommt«, kündigt Nord-Coach Thomas Blaszcyk den Spitzenreiter an. Die torhungrigen Frauen der SVG Celle haben in dieser Saison nur selten weniger als 30 Treffer pro Spiel erzielt und beinahe jeden Gegner dominiert. Und trotz der augenscheinlichen Überlegenheit der Gäste wollen die Harrisleer die zwei Punkte nicht kampflos hergeben.

Gutes Spiel bieten

»Wir werden unseren Zuschauern auch gegen Celle ein gutes Spiel liefern und versuchen an die gute Leistung aus dem letzten Heimspiel gegen Wismar anzuknüpfen«, sagt Blasczyk. Und dennoch braucht es für einen Punktgewinn gegen die Niedersachsen deutlich mehr, weiß auch der TSV-Coach: »Um gegen Celle eine Chance zu haben muss jeder im Team einen super Tag erwischen. Denn wir brauchen nicht darauf hoffen, dass den Gästen die sichere Meisterschaft genügt. Die werden mit der nötigen Konzentration und Motivation anreisen und alles daran setzen die Saison ohne Punktverlust abzuschließen.« Die Partie darf jedoch nicht als Gradmesser für die direkte Qualifikation der eingleisigen 2. Liga gesehen werden, denn der letztjährige 1. Liga-Absteiger gehört nachweislich nicht in diese Spielklasse.

Celle ärgern

»Gegen Celle rechnen wir nicht mit Punkten. Wir sind einfach noch nicht so weit, wie die Gäste, aber an einem sehr guten Tag können wir den Spitzenreiter ärgern«, so der Trainer, dessen Team während der Hinserie mit 24:33 bei den Niedersachen unterlag. Verzichten muss der TSV weiter auf die langzeitverletzte Linkshänderin Jana Lembke. Auch der Einsatz von Catharina Volquardsen und Sarah Schäfer, die krankheitsbedingt nicht voll trainieren konnten, ist fraglich.

Quelle: Flensborg Avis

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28.02.2011

Nord Frauen ohne Chance in Halle

Das schwere Auswärtsspiel des Handball-Zweitligisten TSV Nord Harrislee beim Tabellenzweiten SV Unon Halle-Neustadt endete mit einer 21:27 (10:15)-Niederlage. Eine Woche nach dem Erfolg gegen die TSG Wismar hatten die Nord-Frauen mit einem knapperen Endergebnis geliebäugelt. Aber es wurde nichts mit der Wiederholung des Hinspielerfolges (31:27). Dass die Formverbesserung der letzten beiden Spieltage in Halle keine Fortsetzung fand, lag eindeutig an der Stärke der Gastgeberinnen. Das räumte auch Trainer Thomas Blasczyk ein. "Halle hat uns von Beginn an mit schnellem Spiel große Probleme bereitet. Auch auf die robuste Spielweise haben wir im Grunde genommen während der gesamten Begegnung keine Antwort gefunden."

Erschwerend kam hinzu, dass sich bereits vor der Abfahrt Sarah Schäfer krankheitsbedingt abmeldete und Catharina Volquardsen nach kurzer Spielzeit wegen Magen-Darm-Problemen aus dem Spiel genommen werden musste. Damit waren dem TSV Nord schon früh die Alternativen im Rückraum genommen. "Das war einfach nicht zu kompensieren. Denn dafür hatten die Gastgeberinnen zu viel Substanz in der Breite", sagte Blascyzk und lobte dabei auch die Spielstärke der zahlreichen jungen Talente in Reihen des SV Union. "Halle-Neustadt macht eine sehr gute Nachwuchsarbeit. Das konnte man heute sehen."

So lag sein Team nach einer 2:1-Führung (2.) schnell mit 2:5 (7.) im Hintertreffen und betrieb nach dem 10:15-Pausenstand in der zweiten Hälfte im Grunde genommen nur noch Schadensbegrenzung. "Wir haben uns gewehrt, so gut es irgendwie ging. Mehr war allerdings heute nicht zu holen", so Blasczyk. Beim 11:21 (40.) führte Halle erstmals mit zehn Toren. Zwei Minuten später stand es sogar 23:11 für die Heimmannschaft. Doch die Nord-Frauen, angetrieben von Melanie Mie Legarth und Jana Behrendsen, zeigten Moral und verkürzten bis zum Ende noch auf 21:27.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke - Vogel, Hering, Lenke. Volquardsen (3), Schulz, Schibrath (2), Bruder (2), Roth (2), Behrensen (4), Vogeler, Maier (2), Legarth (6).

Beste Torschützen Halle: Kiskyte (5), Cichy (6), Uhlig (5).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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25.02.2011

Nordklubs müssen Sonntag ran

Der TSV Nord Harrislee hat eine schwere Aufgabe am Wochenende zu bewältigen. Mit dem SV Union Halle-Neustadt empfängt der aktuell zweitplatzierte der 2. Handball Bundesliga den TSV Nord am Sonntag um 16 Uhr. Noch einen Sieg brauchen die Zweitliga-Handballerinnen von Union Halle-Neustadt, um sich vorzeitig die Qualifikation für die eingleisige zweite Liga im kommenden Jahr zu sichern. Und sie werden alles daran setzen, die beiden fehlenden Punkte bereits am Wochenende gegen die Harrisleer zu sichern.

Die Nord Frauen werden sicherlich versuchen, an die Leistung der beiden vergangenen Partien anzuknüpfen, um auch diesmal wieder ein gutes Ergebnis in der Fremde zu erzielen.

Die stark abstiegsbedrohten 3. Liga Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen gastieren am kommenden Sonntag 16.30 bei der SV Union Halle-Neustadt. Dort wird die Truppe von Trainer Thomas Bleicher versuchen, den langanhaltenden Abwärtstrend von nun zehn Niederlagen in Serie zu stoppen.

Quelle: Flensborg Avis

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21.02.2011

Charaktertest bravourös bestanden

Handball-Zweitligist TSV Nord Harrislee verbuchte an diesem Wochenende den ersten Heimsieg in der Rückrunde. Mit 26:23 (13:17) gewannen die Nord-Frauen gegen die TSG Wismar. Damit gelang nicht nur die Revanche für die Hinspielniederlage, sondern auch die Wiederentdeckung alter Tugenden. Denn mit Kampf und Leidenschaft wurde ein verloren geglaubtes Spiel noch gedreht.

"Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft hat nie aufgegeben. Deshalb ist der Sieg auch verdient." Trainer Thomas Blasczyk hatte allen Grund zur Freude. Es war aber ein weiter Weg bis zum Schlussjubel. Dabei wies die Partie zunächst viele Parallelen zu den letzten Heimspielen auf. Wieder einmal wurde eine klare Führung (7:4/9.) leichtfertig verschenkt. Ballverluste, unvorbereitete Würfe und eine schlechte Rückwärtsbewegung sorgten gegen die konterstarken Gäste binnen kurzer Zeit für einen 7:11-Rückstand (15.). Wismar ließ sich nicht einmal vom Ausfall von Christin Wolter (12.) schocken, die nach einem Zusammenprall kurzzeitig bewusstlos war und ins Krankenhaus musste. Angeführt von der erfahrenen Luidmila Yermachek verteidigte die TSG souverän den Vorsprung, wobei Nord vor allem mit der Halblinken Franca Kühne und Kreisläuferin Stefanie Laas große Probleme hatte.

Eigentlich sprach zur Halbzeit nichts für den TSV. Doch dann zauberten Trainer Blasczyk und sein "Co" Peter Sellmer einen Joker aus der Tasche und brachten die reaktivierte Melanie Warr für die Defensive. "Wir wollten versuchen, mit Melanie als versetzter Spitze gegen Kühne Wismars Angriffspiel zu stören. Und das hat optimal funktioniert", so Blasczyk. Es war wirklich verblüffend, wie verwandelt beide Teams plötzlich agierten. Mit jedem erzwungenen Ballgewinn in der Abwehr gewann das Spiel der Nord-Frauen an Sicherheit. Die ganze Mannschaft wirkte wie ausgewechselt. Bei Wismar griff dagegen große Unsicherheit um sich. So egalisierte Nord gleich zu Beginn der zweiten Hälfte den Rückstand durch Treffer von Sabrina Maier (2), Lena Schulz und Manuela Roth. Das Spiel blieb aber weiter umkämpft. Wismar zog noch mal auf 20:18 davon (40.), aber auch hier gelang den Gastgeberinnen wenig später der 20:20-Ausgleich (43.).

Die Nord-Frauen behielten aber - anders als noch gegen Greven und Altlandsberg - in dieser Partie auch bei knappen Spielständen kühlen Kopf. Bei eigenem Ballgewinn wurde nicht bedingungslos das Heil im Tempospiel gesucht. Stattdessen wurden die Angriffe meist geduldig aufgebaut. Damit unterband man nun auch weitgehend das Wismarer Tempospiel. In der umkämpften Phase Mitte der zweiten Halbzeit half dem TSV aber auch das Glück des Tüchtigen weiter. Als Maria Schibrath eine Zwei-Minuten-Strafe verbüßte, scheiterte zunächst Yermachek mit einem Siebenmeter am Pfosten (46.). Und in Unterzahl gelangen Schulz zwei Treffer zur 22:20-Führung (47.). Als Yermachek abermals einen Siebenmeter an den Pfosten setzte (52.) und wenig später Kühne an Kathrin Höhnke ebenfalls vom Siebenmeterpunkt scheiterte (54.), hatte Wismar die letzten Chancen für ein besseres Resultat verspielt.

In der Schlussphase drückte Melanie Mie Legarth spät, aber sehr nachdrücklich dem Spiel noch mal ihren Stempel auf. Mit ihren Treffern zum 23:21 (54.), 24:22 (55.), 25:22 (58.) und 26:22 (59.) sorgte sie letztlich für die Entscheidung. Mit dem Erfolg bleibt der TSV im Rennen um die Qualifikation für die einteilige 2. Bundesliga und tankte Selbstvertrauen für das bevorstehende schwere Spiel beim SV Union Halle-Neustadt.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke (bei zwei Siebenmetern) - Volquardsen (1), Schulz (5), Schibrath (1), Roth (2), Warr, Bruder, Behrensen (1), Maier (5), Legarth (10/4), Schäfer (1).

TSG Wismar: Steiner, Borkowski - Laas (3), Möller, Hipler (2), Kühne (5/1), Drews, Tegler (4), Yermachek (7/4) Oldendorf (1), Wolter (1).

Schiedsrichter: Murat Aslandag/ Mustafa Aslandag (Duisburg). - Siebenmeter: 2:2. - Zeitstrafen: 5:8. - Zuschauer: 200.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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19.02.2011

Die Holmberghalle war wieder eine Festung

Wismar wurde mit einer 26:23 Niederlage auf die Heimreise geschickt

 

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18.02.2011

Die Holmberghalle soll wieder zur Festung werden

Der TSV Nord empfängt morgen um 16.30 Uhr die TSG Wismar und ist bereit sich für die Hinspiel-Klatsche von 25:35 zu rächen.

»Das war mit abstand unsere schlechteste Saisonleistung« wettert Torwarttrainer Jürgen Siewerts mit Rückblick auf die Hinserien-Partie zu Gast bei der TSG Wismar. Beim kollektiven »Blackout« wurden die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord mit 25:35 aus der Halle gefegt.

Am Samstag um 16.30 Uhr ist in der Holmberghalle Zeit für Revanche. Der TSV Nord Harrislee empfängt den Tabellenvierten zum Rückspiel.

»Wismar spielt einen guten und vor allem schnellen Handball. Über die zweite Welle, mit der sie uns im Hinspiel geschlagen haben, sind sie sehr gefährlich«, warnt die langzeitverletzte Spielführerin Jana Lembke und Siewerts fügt hinzu: »Wenn wir uns nicht von Beginn an in die Partie kämpfen und die spielerische Überlegenheit mit unserem Einsatz wettmachen, wird es verdammt schwer für uns«.

Beide sind trotz der Qualität der Gäste überzeugt davon, dass die TSG an einem guten Tag schlagbar ist. Nach zwei Heimniederlagen scheint der Heimnimbus zu wackeln, deshalb liegt dem TSV Nord sehr viel daran zu beweisen, dass es sich lediglich um Ausrutscher handelte und die Holmberghalle weiterhin die gewohnt uneinnehmbare Festung bleibt. Im Hinblick auf die direkte Qualifikation für die eingleisige 2. Liga ist es wichtig, dass der TSV seine Heimstärke bewahrt. Positiv stimmt die Verantwortlichen des TSV der letzte Auswärtserfolg. Vergangenes Wochenende erzielte man nach einer starken Partie noch ein unglückliches Unentschieden in Berlin bei den Füchsen.

»Wenn wir an die Leistung vom vergangenen Auswärtsspiel anknüpfen haben wir eine Chance, aber auch nur dann, wenn alles zu einhundert Prozent zusammen passt«, so Siewerts.

Gegen die TSG Wismar müssen die Harrisleeer erneut auf ihre Leistungsträger Jana Lembke und Kreisläuferin Svenja Vogeler verzichten. Letztgenannte wurde in Berlin sehr gut von Maria Schibrath vertreten.

Quelle : Flensborg Avis

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14.02.2011

Viele positive Erkenntnisse

Nach den drei Niederlagen zu Beginn der Rückserie schaffte Handball-Zweitligist TSV Nord Harrislee beim 28:28 (15:11) beim BVB Füchse Berlin den ersten Punktgewinn 2011 - ein erstes sportliches Lebenszeichen. Und das, obwohl der neuerliche Ausfall einer Leistungsträgerin die Aufgabe nicht gerade erleichterte. Doch auch ohne Svenja Vogeler, die sich am Mittwoch im Training einen Bänderriss im Fuß zugezogen hatte, punkteten die Nord-Frauen. "Das Ergebnis ist gerecht und spiegelt den Spielverlauf wieder. Was mich sehr zufrieden stimmt, ist das gute Auftreten", stellte TSV-Coach Thomas Blasczyk seinem Team ein Pauschallob aus.

Zunächst fanden die Gäste allerdings schwer ins Spiel. "Ich denke, da spielten auch noch die Negativerlebnisse der letzten Zeit eine Rolle" (Blasczyk). Die Gastgeberinnen führten zunächst mit 3:0 (4. Minute), 6:3 (11.) und wenig später mit 9:6 (19.). Nun aber kam die beste Zeit des TSV. Gestützt auf eine "überragende Mareike Vogel" (Blasczyk) im Tor kämpfte sich der TSV ins Spiel zurück und fand auch Antworten auf die zum Teil überharte Gangart der Berlinerinnen. Mit sieben Treffern drehte Nord das Spiel, führte dadurch in der 27. Minute mit 13:9 und konnte diesen Vorsprung bis zur Pause verteidigen.

Nach dem Wechsel unterliefen dem TSV allerdings wieder einige leichte Fehler, die die Füchse postwendend bestraften. Aus der komfortablen Führung wurde spätestens von der 38. Minute an beim Spielstand von 16:16 der weitere Verlauf des Spiels zur reinen Nervensache. Tor um Tor wechselte nun die Führung, ohne dass sich ein Team absetzen konnte.

In der Schlussminute konnten die Füchse die 28:27-Führung des TSV noch egalisieren, so dass es bei der Punkteteilung blieb. Insgesamt überwogen die positiven Erkenntnisse. Besonders die Leistungssteigerung einiger Spielerinnen stimmen optimistisch - besonders zu erwähnen Sarah Schäfer, Melanie Mie Legarth und Sabrina Meier. Zudem lieferte Maria Schibrath als Ersatz für Svenja Vogeler am Kreis eine starke Partie ab.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke - Volquardsen (1), Schulz (3), Schibrath (2), Bruder, Roth, Maier (5), Legarth (9/4), Schäfer (7), Behrensen (1), Hering. Beste Werferinnen Berlin: Blödorn (11/5), Trumpf (5).

Endstand 28:28

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13.02.2011

Der Nordexpress punktet bei den Spreefüchsen in Berlin.

Endstand 28:28

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11.02.2011

Nordteams kämpfen gegen den Abwärtstrend

Nach vier sieglosen Spielen in Serie wird es auch für die 2. Liga Frauen vom TSV Nord wieder Zeit zu punkten. Zu Gast in Berlin bei den BVB Füchsen, die man im Hinspiel bereits mit 22:18 bezwingen konnte, erwartet die Harrisleer ein mit der Tabellensituation unzufriedener Gastgeber. Die Berliner stehen weiter auf einem für die eigenen Ambitionen unbefriedigendem neunten Tabellenplatz, zwei Punkte hinter dem TSV. Trotzdem wird es eine schwere Aufgabe für die Truppe von Trainer Thomas Blasczyk, die weiterhin auf die verletzte Linkshänderin Jana Lempke verzichten muss. Die Harrisleer werden versuchen, die Auswärtsbilanz von nur drei Punkten aufzupolieren.

Flensborg Avis

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31.01.2011

TSV Nord vergibt sechs Siebenmeter

Die Holmberghalle in Harrislee verliert allmählich für Gästeteams ihren Schrecken. Nach dem verfehlten Rückrundenauftakt gegen Greven setzte es für Handball-Zweitligist TSV Nord Harrislee gegen den MTV 1860 Altlandsberg die zweite klare Heimniederlage in Folge. Beim 30:34 (15:16) scheiterte das Team von Trainer Thomas Blasczyk nicht an der Überlegenheit des Gegners, sondern an den eigenen Nerven.

Ausgerechnet jetzt, wo laut Team-Manager Heiko Köhler "die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die einteilige 2. Bundesliga gesichert sind", befindet sich der TSV Nord in einer sportlichen Krise, die die Qualifikation gefährdet. So war denn auch Trainer Blasczyk nach Spielschluss nicht sonderlich zum Reden zumute. Irgendwie verständlich, bot das Spiel doch ein ähnliches Drehbuch wie die Partie gegen Greven. "Diese Niederlage war so unnötig wie nur irgendwas", sagte er schließlich. "Wir dürfen uns aber nicht beschweren, denn wir hätten bereits in der ersten Hälfte das Ding klarmachen müssen."

Tja, die erste Halbzeit. Wie schon gegen Greven zog der TSV Nord nach dem Ablegen der anfänglichen Nervosität ziemlich locker auf 11:7 (18.) davon. Svenja Vogeler und Catharina Volquardsen hatten dabei im Angriff den größten Anteil an der klaren Führung. Die Defensivarbeit funktionierte auch noch recht gut, so dass sich auch Mareike Vogel im Tor einige Male auszeichnen konnte. Irgendwie lief alles wie geschmiert, obwohl man noch zahlreiche gute Chancen ungenutzt ließ. Doch die klare Führung war wie schon gegen Greven trügerisch. Es zeigte sich dabei im weiteren Verlauf des Spiels, wie es derzeit um den mentalen Zustand des TSV Nord bestellt ist. Es brauchte nur eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Maria Schibrath und zwei Nachlässigkeiten in der Abwehr und der MTV lag nur kurz darauf mit 12:11 (22.) in Führung. Dabei deutete sich gerade in der Schlussphase der ersten Hälfte an, mit wie wenig Selbstvertrauen das Nord-Team derzeit agiert. Nachdem zu Beginn des Spiels bereits Melanie Mie Legarth (5.) mit einem Siebenmeter an MTV-Torhüterin Wiehle gescheitert war, ereilte Volquardsen (25.) und Lena Schulz (28.) vom Punkt das gleiche Schicksal. Statt einer möglichen Führung lag man so zur Pause knapp zurück.

Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel des TSV zunehmend hektischer und zerfahrener. Das Positionsspiel in der Offensive litt unter dem schlechten Aufbau der Angriffe und natürlich auch unter der Harmlosigkeit des Rückraums und der Außen. Zudem wurde häufig zu früh der Abschluss gesucht. Verlässliche Torgefahr erzeugte nach der Pause ausschließlich Kreisläuferin Vogeler. Bis zum 19:19 (36.) hielten die Gastgeberinnen das Spiel zunächst aber noch offen. Dabei scheiterte Legarth erneut mit einem Siebenmeter an Wiehle (34.). Die formschwache Legarth kassierte in dieser Phase zudem eine unnötige Zwei-Minuten-Strafe (Ballwegschlagen).

Das Überzahlspiel wussten die Gäste zu nutzen. In der Folge baute Altlandsberg die Führung weiter aus. Vor allem gegen den starken MTV-Rückraum mit Berger und Wittkopf wurde zu defensiv verteidigt. Beim 26:30 (52.) schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch nun zeigte auf einmal auch der MTV Nerven. Durch Treffer von Melanie Warr, Vogeler (2) und Legarth schafften die Nord-Frauen den nicht mehr für möglich gehaltenen 30:30-Gleichstand (56.). Nun lagen die Trümpfe eigentlich wieder auf Seiten der Gastgeberinnen. Doch die Schwäche vom Punkt blieb. Beim Stand von 30:31 scheiterten nacheinander Warr (57.) und Sarah Schäfer (58.) mit einem Siebenmeter an Wiehle. Mit dem Treffer zum 30:32 von Kalina (59.) war der Widerstand der Nord-Frauen endgültig gebrochen.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke - Volquardsen (8/2), Schulz (4), Schibrath, Roth, Warr (4), Radomski, Vogeler (10), Maier, Legarth (3), Schäfer (1).

MTV 1860 Altlandsberg: Wiehle, Neumann - Berger (6), Grade, Lüthke (2), Schöner, Kalina (7), Lorenz (2), Schwarz (10/4), Wittkopf (7), Erdmann.

Siebenmeter: 8:4. - Zeitstrafen: 3:2. - Schiedsrichter: Hohlwein/Michalzik (Hamburg/Nübel) - Zuschauer: 250.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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29.01.2011

Die Aufholjagd wurde leider nicht belohnt.

Der Nordexpress hat gegen Altlandsberg mit 30:34 das Nachsehen.

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28.01.2011

Über den Kampf das Glück erzwingen

Das junge Team des Handball-Zweitligisten TSV Nord Harrislee sucht nach der Winterpause noch ein wenig nach der Form der Hinserie. Nach zwei Niederlagen zum Rückrundenstart steht die Mannschaft am Sonnabend im Spiel gegen Tabellennachbar MTV 1860 Altlandsberg (Holmberghalle, Anpfiff 16.30 Uhr) bereits ein wenig unter Druck. Für die Qualifikation zur einteiligen 2. Bundesliga - mindestens der 7. Tabellenplatz in der Endabrechnung - gilt es, gerade gegen direkte Mitkonkurrenten Punktverluste zu vermeiden. Ein Sieg ist deshalb Pflicht.

Am ersten Rückrundenspieltag gab es den ersten Kratzer in der bis dahin makellosen Heimbilanz des TSV. Bei der Niederlage gegen Greven konnte das Team von Trainer Thomas Blasczyk die durchaus vorhandenen Siegchancen nicht nutzen. Grund genug, um gegen Altlandsberg Wiedergutmachung zu betreiben. Noch dazu, weil man beim 32:37 im Hinspiel die erste Saisonniederlage kassierte. "Wir müssen um die Punkte fighten und uns dadurch auch wieder das Glück erarbeiten, das uns momentan fehlt. Es wird in jedem Fall ein richtungsweisendes Spiel", betont Blasczyk.

In der Woche hat der Trainer versucht, mit seinen Spielerinnen das aufzuarbeiten, was gegen Greven schlecht lief. "Wir haben aber auch darüber gesprochen, was in Travemünde schon deutlich besser gemacht wurde." Und das war eindeutig die Defensivarbeit. "Auf die Abwehr wird es auch gegen Altlandsberg ankommen. Das Team verfügt über eine starke Offensive" (Blasczyk). Bei der anvisierten Rückkehr in die Erfolgsspur hofft er ausdrücklich auf die Unterstützung des Publikums. Und die scheint auch nötig. Denn nach wie vor bleibt der Ausfall von Schlüsselspielerinnen ein Saison begleitendes Phänomen. Nun fällt mal wieder Jana Lembke längerer Zeit aus. Sie wurde am Mittwoch am Knie operiert. Und Lena Schulz, die im Hinspiel verletzungsbedingt fehlte, durfte in dieser Woche aufgrund einer Gehirnerschütterung zumindest nicht trainieren. "Das sind natürlich keine guten Voraussetzungen. Aber auch die anderen Mannschaften müssen mit Problemen klar kommen", so Blasczyk. Viel Verantwortung lastet deshalb auf den verbleibenden Spielerinnen. Besonders auf denen mit langjähriger Liga-Erfahrung. Zu diesem Kreis zählt auch die 24-jährige Svenja Vogeler. Eine Spielerin, mit der Blasczyk derzeit "sehr zufrieden" ist. "Es macht einfach Spaß, ihr beim Spiel zuzusehen. Momentan ist sie aus dieser Mannschaft nicht wegzudenken." Die Kreisläuferin zählt in der Tat zu den Vielbeschäftigten im Team, denn auch im Mittelblock in der Abwehr ist sie unverzichtbar. Ihrer Ansicht nach fehlt derzeit ein Erfolgserlebnis, um wieder da anzuknüpfen, wo man vor der Punktspielpause aufgehört hat. "Jede von uns kennt die eigenen Stärken. Wir müssen einfach wieder an uns glauben. Uns fehlt zurzeit einfach das Selbstvertrauen." Den Schlüssel zum Erfolg gegen Altlandsberg sieht auch sie in einer guten Abwehrarbeit. Und angesichts der Erfahrungen aus dem Hinspiel gibt sie sich bewusst kämpferisch. "Wir haben mit Altlandsberg noch eine Rechnung offen." Wenn alle Spielerinnen verinnerlichen, dass vor einem möglichen Heimerfolg eine tadellose kämpferische Einstellung steht, dürfte auch die Prognose von Svenja Vogeler eintreten. "Es wird ein ganz enges Spiel. Ich glaube aber, dass wir gewinnen."

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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25.01.2011

Kampfgeist bewiesen

Der TSV Nord unterlag beim TSV Travemünde mit 21:27-Toren

Der TSV Nord Harrislee lief am vergangenen Samstag beim TSV Travemünde auf. Der Gastgeber gehört zur Spitzengruppe der 2. Bundesliga der Frauen und unterstrich seine Ambitionen auch von Beginn an und verwies den TSV Nord mit 27:21 (15:10) in die Schranken.

Die Harrisleer konnten im ersten Durchgang lange Zeit den Anschluss halten, doch spätestens ab der 20. Minute legten die Gastgeber einen Gang zu und setzten sich mit 15:10 zur Halbzeit ab.

Dadurch, dass die Travemünder in der Breite einfach besser besetzt sind, hielten sie auch in Hälfte zwei das Tempo hoch.

»Wir haben es unserem Kampfgeist zu verdanken, dass wir nicht in größere Rückstände geraten sind. Jedoch können wir mit unserer Chancenauswertung nicht oben mithalten«, so Torwarttrainer Jogi Sievers. »Lobenswert ist, dass wir nie den Kopf haben hängen lassen.«

TSV Nord: Vogel, Höhnke - Hering, Lenke 1, Volquardse 2, Schulz 4, Schibrath 1, Bruder, Roth 1, Vogeler 3, Lembke, Maier 1, Legarth 7, Schäfer 1.

Jacob Weidner

Flensborg Avis

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23.01.2011

TSV Nord verliert in Travemünde 27:21

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22.01.2011

Der Nordexpress fährt zu den Raubmöwen nach Travemünde

Anpfiff zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde ist Samstag um 16:45

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17.01.2011

Auf ganzer Linie enttäuschend

Den Handballerinnen des TSV Nord Harrislee ist der Start in die Rückrunde der 2. Liga gänzlich misslungen. Gegen den SC Greven 09 kassierte das Team von Trainer Thomas Blasczyk mit 30:35 (17:16) die erste Heimniederlage der Saison. Zu Recht: Viele Chancen blieben ungenutzt, der Abwehr fehlte jegliche Aggressivität und das Überzahlspiel war ein Desaster.

Viel hatte man sich vorgenommen. Die Mannschaft wollte einen weiteren Schritt in der Qualifikation zur einteiligen 2. Bundesliga tun. Am Ende rätselte ein konsternierter Trainer, warum sein Team trotz der vielen Vorteile, die man sich in der ersten Hälfte erspielte, am Ende so kläglich scheiterte. "Wir haben es leider nicht geschafft, den Sack rechtzeitig zuzumachen", sagte Thomas Blasczyk. Über 5:3 (7.) und 7:5 (9.) führte der TSV mit 13:9 (22.). Etliche Tempogegenstöße vertuschten dabei ein wenig, dass die Gastgeberinnen im Positionsspiel gegen die 5:1-Deckung des SC von Beginn an ihre Probleme hatten.

Doch da reichte noch die Kraft einer wieder genesenen Jana Lembke. Und auch die beste Nord-Angreiferin, Svenja Vogeler, konnte sich noch gut am Kreis durchsetzen. Der übrige Rückraum erzeugte aber keinerlei Gefahr und auch die beiden Außenspielerinnen Sabrina Maier und Katharina Bruder vergaben zu viele Chancen. Keine der sieben Überzahlsituationen - davon vier allein in der ersten Hälfte - konnte der TSV für sich entscheiden. Im Gegenteil. In eigener Unterzahl erzielte Greven elf, der TSV nur fünf Treffer. "Bei so vielen Überzahlspielen 35 Gegentreffer zu kassieren, zeigt einfach, dass wir heute in der Abwehr sehr schlecht gespielt haben", so Blasczyk. Was überhaupt nicht funktionierte, war die Abstimmung zwischen Abwehr und Torhüterinnen. Weder Mareike Vogel noch Kathrin Höhnke konnten sich so im Tor auszuzeichnen.

Nach dem Wechsel hielt Nord das Spiel noch eine Zeit lang offen. Der Harrisleer Angriff agierte allerdings unstrukturiert und ideenlos, sah sich zudem einer starken Kathrin Thiele im SC-Tor gegenüber. Vorn war Greven von allen Positionen gefährlich. Besonders Sarah Everding, Melanie Lorenz und die Ex-Harrisleerin Bente Pries (vormals Bülau) spielten sich in den Vordergrund. Zwei weitere Zeitstrafen und sogar die Rote Karte für Nikki Schreurs (48./Tätlichkeit) verkraftete Greven nicht nur, sondern schien sogar beflügelt. Jaszczuk und Lorenz sorgten in Unterzahl für die 28:26-Führung (50.). Als Sekunden später Svenja Vogeler ebenfalls die Rote Karte (50./Foulspiel) erhielt, nutzte die Gäste diese Überzahl konsequent zum 30:26 (52.) - die Vorentscheidung. "Das war der dringend benötigte Erfolg", gab SC-Trainerin Franziska Heinz zu Protokoll. "Im Nachhinein betrachtet war das mit den Zeitstrafen gar nicht so schlecht. Wir mussten so besonders konzentriert agieren und haben über den Kampf ins Spiel gefunden.

"TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke - Volquardsen (1), Schulz (2), Schibrath, Bruder (2), Roth, Vogeler (6), Lembke (6), Maier (3), Legarth (10/6), Schäfer.

SC Greven 09: Thiele, Radke (bei drei Siebenmetern) - Volkmer (4), Jaszczuk (5), Herbst (1), Lorenz (7), Everding (8), N. Stumvoll (3), Schreurs (1), Pries (5), Glathe (1).

Siebenmeter: 6:1. - Zeitstrafen: 2:7.

Schiedsrichter: Porebska/Schween (Lychen).

Zuschauer: 250.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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15.01.2011

Der TSV Nord Harrislee verliert Zuhause mit 30:35 gegen Greven

Bericht folgt ......

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14.01.2011

Nord mit komplettem Kader in die Rückrunde

Der TSV kann erstmals aus dem Vollen schöpfen und will den Heimnimbus bewahren.

Nach vierwöchiger Pause startet der TSV Nord ins neue Jahr und in die Rückrunde der 2. Handball-Bundesliga der Frauen. Nach einer viel versprechenden Hinserie, nach der man trotz herber Ausfälle auf einem guten fünften Platz überwinterte, zieht Teammanager Tim Petersen vor der morgigen Partie gegen den Greven 09 (16.30 Uhr, Holmberghalle) positive Bilanz. »Wir haben in der Holmberghalle nicht einen Punkt abgegeben und haben zuhause Teams wie Halle-Neustadt geschlagen. Auswärts lief es noch nicht ganz so gut, doch zu beginn der Saison konnten wir einen Sieg gegen Greven 09 verbuchen. All das ohne Leistungsträgerin Jana Lemb­ke, die lange Zeit ausfiel. Die Mannschaft hat Janas Verletzung super kompensiert und eine gute Hinrunde gespielt«, resümiert Petersen.

Zwischen den Tagen bekam das Team frei, um kleinere Verletzungen auszukurieren. »Die Mannschaft brauchte Zeit zum runterfahren und um Kraft für die anstehende Rückrunde zu sammeln«, fügt Petersen hinzu. Zum Rückrundenstart kann Trainer Thomas Blasczyk aus dem Vollen schöpfen. Auch die Langzeitverletzte Jana Lembke ist wieder an Bord, jedoch noch nicht bei vollen 100 Prozent.

Morgen trifft der TSV Nord nun auf den Gast aus Greven, der der klare Verlierer der Hinserie ist. Greven 09 muss am Wochenende gewinnen, um die eigenen hochgesteckten Ziele noch realisieren zu können. Nach Abschluss der ersten Spielzeit stehen sie auf einem für die eigenen Erwartungen schwachen neunten Tabellenplatz .

»Wir werden die Gäste aus Niedersachsen jedoch keineswegs unterschätzen. Sie sind trotz allem ein starkes Team. Es darf uns nicht passieren, dass wir sie über die gefürchtete Erste- und Zweite-Welle ins rollen kommen lassen, da sind sie enorm gefährlich. Im Positionspiel zeigen sie allerdings momentan Schwächen. Zwar konnten wir das Hinspiel für uns entscheiden, gehen jedoch nicht als Favorit in die Partie. Trotzdem werden wir motiviert und mit breiter Brust aufspielen«, so Petersen.

Quelle: Flensborg Avis

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10.01.2011

Nordexpress startet mit der Vorbereitung auf die Rückrunde

Am 4.Januar absolvierte der Nordexpress das erste Training im Neuen Jahr. Ein Vorbereitungsspiel gegen  Fredericia HK konnte der Nordexpress am 6.Januar mit 29:28 in Fredericia gewinnen.  Es folgten am 7. und 8. Januar einige zusätzliche Trainingseinheiten in der Holmberghalle in Harrislee. Am Samstag den 15. Januar steht nun das erste Rückrundenspiel gegen Greven an.

Das Spiel beginnt wie gewohnt in der Holmberghalle um 16:30.

 

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22.12.2010

Der Nordexpress wünscht allen Sponsoren und Fans ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Nach ein paar trainingsfreien Tagen, trifft sich die Mannschaft erstmals am 4. Januar um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Das erste Heimspiel findet am 15. Januar gegen den SC Greven 09 um 16:30 Uhr in der Holmberghalle statt!

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13.12.2010

Der TSV Nord zeigte Moral und erkämpft einen Punkt

Der Abschluss der Hinserie in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen endete für den TSV Nord Harrislee mit einer Premiere. Beim TuS Lintfort reichte es für die Harrisleerinnen zu einem 31:31 (17:15), der ersten Punkteteilung der Saison. Sicherlich hatte man sich vor dem Spiel beim Tabellenletzten etwas mehr ausgerechnet. Doch Trainer Thomas Blasczyk war mit dem Punkt zufrieden. "Wir konnten wieder einmal beobachten, dass die Mannschaft noch nicht so gefestigt ist, um regelmäßig Topleistungen abzuliefern." Hinzu kam, dass Lintfort, bei dem auch schon die TSG Wismar nur Remis spielte, nicht der erhofft leichte Gegner war.

Vermutlich lag es aber auch an der zwölfstündigen Anreise, dass der TSV Nord nicht ins Spiel fand. Jedenfalls gab es zu Beginn große Abstimmungsprobleme in der Deckung. Zudem behagte die dynamische Spielweise der Lintforterinnen dem TSV gar nicht. Nach anfänglichem Rückstand konnten die Nord-Frauen Mitte der ersten Hälfte zwar kurzzeitig in Führung gehen. Zur Halbzeit lag man aber wieder mit zwei Treffern im Rückstand. "Für die zweite Hälfte hatten wir uns viel vorgenommen. Aber leider trat das Gegenteil ein" (Blasczyk). Die Gastgeberinnen zogen bis auf 25:20 (43.) davon.

Nun kam die Zeit von Steffi Petersen, die für die glücklose Mareike Vogel ins Tor ging. Petersen wurde für die aus familiären Gründen verhinderte Kathrin Höhnke reaktiviert und half mit etlichen Glanzparaden dem TSV Nord wieder ins Spiel. "Steffi hat einfach super gehalten" (Blasczyk). Aber auch die anderen Spielerinnen übernahmen nun Verantwortung und behielten in Stresssituationen die Nerven. Einen starken Eindruck hinterließ vor allem Lena Schulz, sowohl als Torschützin wie auch als Anspielerin. Dank der Paraden von Petersen und fünf Treffern in Folge gelang jedenfalls schnell wieder der Ausgleich zum 25:25 (47.). Was dann folgte, war ein reines Nervenspiel. Die Führung wechselte noch mehrere Male hin und her, ehe den Gastgeberinnen in der Schlussminute das 31:31 gelang.

"Für mich war der Punktgewinn und die dabei gezeigte gute Moral das I-Tüpfelchen auf eine sehr gute Hinrunde. Ich bin jedenfalls absolut zufrieden. Die Mannschaft hat bislang einen tollen Job gemacht", war Blasczyk nach Abschluss der Hinserie sehr angetan. Am 15. Januar kommt der SC Greven 09 in die Holmberghalle.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Petersen - Bruder, Roth, Schulz (10/3), Maier (3), Vogeler (4), Volquardsen (2), Legarth (3/1), Schibrath (2), Schäfer (7/3). Beste Werferinnen

TuS Lintfort: Huijsmans (7), Idelberger und Voß (je 6).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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11.12.2010

Handball-Zweitligist TSV Nord Harrislee und Nane Sibbersen gehen ab sofort getrennte Wege.

Die 19-jährige hatte um Vertragsauflösung gebeten

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11.12.2010

Der Nordexpress erkämpft sich einen Punkt in Lintfort

Endstand 31:31 (17:15)

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10.12.2010

Der Nordexpress trifft im letztem Spiel der Hinrunde auf Lintfort.

Anpfiff ist in Lintfort um 18:00 Uhr.

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02.12.2010

Der Nordexpress gratuliert Randy Bülau zur Nominierung für die Europameisterschaft vom 7. – 19. Dezember in Dänemark und Norwegen und
wünscht Randy und der DHB-Auswahl viel Erfolg!

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29.11.2010

Der Siegtreffer mit dem Schlusspfiff

Spannende Spiele hat Handball-Zweitligist TSV Nord Harrislee seinem Publikum schon häufiger geboten. Die Partie gegen den VfL Wolfsburg war an Dramatik allerdings nicht mehr zu toppen. Mit sechs Toren lag Nord zwischenzeitlich zurück, um mit der Schlusssekunde den 31:30 (13:16)-Endstand zu erzielen. Mit ungebrochenem Siegeswillen und großer mentaler Stärke erzwang die Mannschaft den Sieg. Und Rekonvaleszentin Melanie Mie Legarth, die eigentlich geschont werden sollte, schrieb mit 14 Treffern an ihrem eigenen kleinen Handballmärchen.

Trainer Thomas Blaszcyk war fix und fertig. Und gerührt. "Diese Mannschaft hat einfach Herz. Das hat man heute gesehen." Die "Steigerung im Deckungsverhalten" und das "schnellere Spiel im Angriff" wertete er als Hauptgründe für einen Erfolg, der bis zur letzten Sekunde am seidenen Faden hing. Keine Frage. Mit dem VfL Wolfsburg stellte sich das bislang stärkste Zweitliga-Team in der Holmberghalle vor. Und gegen dieses fand der TSV zunächst kein Konzept. "Wir hatten wirklich große Probleme. Gerade auch mit der erfahrenen Anna Ejsmont" (Blasczyk). Der TSV geriet schnell in Rückstand. Über 0:2 (3.), 4:8 (12.) vergrößerte das Gäste-Team den Vorsprung auf 9:15 (25.). Erschwerend kam hinzu, dass der TSV in vor allem in der ersten Hälfte unter der Leistung der Unparteiischen litt. Lena Schulz und Sarah Schäfer waren schon in der ersten Halbzeit mit je zwei Zeitstrafen belastet. Eine schwere Bürde. Dies war wohl auch ein Grund für Trainer Blasczyk, Melanie Mie Legarth in der 18. Spielminute aufs Feld zu schicken. Dank zweier gehaltener Siebenmeter von Kathrin Höhnke kam der TSV bis zur Pause auf 13:16 heran und hatte sogar noch das Pech, dass die Schiedsrichter nach Rücksprache mit dem Kampfgericht einen Treffer von Schulz mit dem Pausenpfiff nicht anerkannten.

Im zweiten Abschnitt deckte der TSV nun aggressiver. Catharina Volquardsen kümmerte sich nun als vorgezogene Spitze um Anna Ejsmont. "Diese Aufgabe hat sich wirklich sehr gut gelöst" (Blasczyk). Und im Angriff wurde nun schneller und energischer der Weg zum Torerfolg gesucht. "Wir haben nach der Pause das Spiel aus der Hand gegeben", so VfL-Coach Michael Funke. Auch eine Sicht der Dinge. Jedenfalls rannte sich der VfL nun immer wieder in der Nord-Deckung fest. So gelang beim 20:20 (41.) erstmals wieder der Gleichstand. Das 22:21 (44.) bedeutete die erste Führung. Aber es war noch ein langer Weg bis zum Schlusspfiff. Als Legarth in der 56. Minute beim Stand von 30:29 vom Siebenmeterpunkt gescheitert war, gelang im Gegenzug Ina Bruckbauer der 30:30-Ausgleich (57.). Dann scheiterte Marta Pilmayer mit einem Siebenmeter an Höhnke. Ein Neunmeter zwei Sekunden vor dem Abpfiff sicherte das Happyend, für das Legarth mit ihrem 14. Treffer sorgte.

TSV Nord: Vogel, Höhnke - Volquardsen (3), Schulz (3), Schibrath (1), Bruder, Roth, Vogeler (3), Maier (5), Legarth (14/7), Schäfer (2).

VfL Wolfsburg: Szymanska, Grimm - Eisenkolb (4), Chudzik (4), Ejsmont (6/2), Piechocka (1), Bruckbauer (3), Barsauskaite (4/1), Rumpel, Wießner, Pilmayer (8/2).

Siebenmeter: 8:9 - Zeitstrafen: 6:3.

Zuschauer: 150.

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28.11.2010

Der Nordexpress hält in letzter Sekunde beide Punkte fest

und besiegt Wolfsburg mit 31:30

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26.11.2010

Gute Heimbilanz wahren

Mit vier Siegen hat der TSV Nord Harrislee in der heimischen Holmberghalle in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen bisher eine blütenweiße Weste. Das soll auch nach der Partie gegen den VfL Wolfsburg (Sonnabend 16.30 Uhr, Holmberghalle) so bleiben. »Doch das wird ein ganz schwerer Prüfstein«, warnt Nord-Trainer Thomas Blasczyk und erläutert: »Wolfsburg hat sich vor der Saison mit Champions-League-erfahrenen polnischen Spielerinnen verstärkt. Deren Sperren sind abgelaufen und der VfL hat sich inzwischen eingespielt, wie ich bei der Videoanalyse feststellen konnte. Die können schon richtig gut Handball spielen.«

Auch kommen die Wolfsburgerinnen mit gestärktem Selbstbewusstsein, mit vier Siegen in Folge im Rücken, nach Harrislee. »Wer also glaubt, dieses Spiel wird ein Selbstgänger, liegt falsch, zumal sich bei uns die Personalsituation nicht grundsätzlich verbessert hat«, so Blaszyk weiter. Jana Lembke fällt nach wie vor aus und Melanie Legarth wird wie bei 25:27-Niederlage in Magdeburg, wenn überhaupt, wohl nur bei Siebenmetern auf die Spielfläche kommen. »Wir haben uns wie immer sorgfältig vorbereitet, wollen auch einiges besser machen als in Magdeburg. Ich habe Vertrauen in meine Spielerinnen, auch in die jungen, auch wenn die Kontinuität einer guten Leistung bei ihnen noch nicht so gegeben sein kann«, ist Thomas Blasczyk vorsichtig optimistisch.

Nach dem letzten Heimspiel war der Nord-Coach etwas enttäuscht über die schwache Zuschauerresonanz. Das könnte diesmal besser werden, denn im Vorspiel spielt die A-Jugend der HSG Handewitt/Nord Harrislee das Regionalliga-Lokalderby gegen die SG Oeversee-Jarplund-Weidng (14.15) und ein Bleiben zum Zweitligaspiel wird sich lohnen. Seine Mädels hätten sich für ihren großen Einsatz einfach eine bessere Kulisse als zuletzt verdient, so Blasczyk.

Quelle: Flensborg Avis

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22.11.2010

Nordfrauen fehlt die Cleverness

Der Handball-Zweitligist TSV Nord Harrislee hat die große Chance ausgelassen, sich durch einen Erfolg beim schwächer eingeschätzten Team des HSC 2000 Magdeburg in der Spitzengruppe festzusetzen. Stattdessen reisten die Nord-Frauen mit der vierten Auswärtsniederlage im Gepäck zurück. Am Ende hieß es 25:27 (14:14).

Für Trainer Thomas Blaszcyk war es eine Partie, in der sicherlich mehr möglich war. "Wir haben teilweise recht gut gespielt. Besonders in der Abwehr mit einer starken Kathrin Höhnke im Tor", so Blaszcyk. Was letztlich den Ausschlag zugunsten der Gastgeberinnen gab, war aus seiner Sicht die fehlende Routine und Abgeklärtheit seines jungen Teams. "Es waren nur einige wenige Spielsituationen. Aber die haben das Pendel zu Gunsten der Gastgeberinnen ausschlagen lassen." Denn die Folge waren zumeist Fehler, die die Magdeburgerinnen nutzten. "Wir müssen noch lernen, in Stresssituationen anders zu reagieren." In der Partie lief der TSV zunächst schnell einem deutlichen Rückstand hinterher. Phasenweise lag das Team mit fünf Treffern zurück (5:10/15.), schaffte aber noch bis zur Pause den Ausgleich. Gleich nach dem Wiederanpfiff brachte Lena Schulz ihr Team mit 15:14 (31.) in Front. Es sollte aber die einzige Harrisleer Führung im Spiel bleiben, denn trotz nachfolgender Überzahl gab der TSV das Heft wieder aus der Hand. Hoffnungen auf einen Punktgewinn keimte bei den Zwischenständen 20:19 (45.) und 22:21 (53.) auf. Doch gerade in diesen Phasen nutzte Harrislee seine Möglichkeiten nicht. "Zum Schluss waren unsere Möglichkeiten begrenzt", so Blaszcyk, der auch einen Kräfteverschleiß bei der einen oder anderen Spielerin bemerkte.

TSV Nord: Höhnke, Vogel - Bruder (1), Roth (2), Schulz (5), Maier (1), Vogeler (4), Volquardsen (5/4), Legarth (2/2), Schibrath, Schäfer (5).

HSC 2000 Magdeburg: Göpel (6), Schröder (5), Maue (4).

Quelle: Flensburger Tageblatt

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21.11.2010

Die gute Leistung erneut bestätigen

Der TSV Nord Harrislee muss nach Magdeburg reisen.

Mit den bisher erreichten 10:6-Punkten ist man beim Handball-Zeitligisten des TSV Nord Harrislee mehr als zufrieden. Jetzt hofft das Harrisleer Frauenteam auswärts beim HSC 2000 Magedburg (Sonntag 16 Uhr) auf zwei weitere Punkte. Der Blick auf die Tabelle bedeutet immer den Blick auf Rang sieben, der die Qualifikation zu der im nächsten Jahr nur noch einteiligen 2. Liga bedeuten würde.

»Wir sind schon auf einem guten Weg und wenn bis Weihnachten noch vier Punkte dazukommen, bleiben wir auf diesem Weg«, sagt dazu Ligamanager Tim Petersen. Beim 36:29-Heimsieg gegen den TV Oyten zeigte der »Nordexpress« auch ohne die verletzten Rückraumspielerinnen Jana Lembke und Melanie Legarth eine gute Leistung.

Für diese beiden sprangen Sarah Schäfer und Manuela Roth in die Bresche. Jana Lembke, »hinter ihrem Einsatz steht ein Fragezeichen« und Melanie Legarth, »werden sicher noch nicht spielen können«, so Petersen, werden also weiter fehlen. So bleibt es an den verbleibenden Spielerinnen die gute Leistung aus dem Spiel gegen Oyten zu bestätigen. Das fällt dem TSV Nord aber auswärts immer schwerer, auch wenn es da schon mit dem Sieg in Greven eine positive Überraschung gab, als in der heimischen Holmberghalle. Magdeburg hat erst drei Pluspunkte auf dem Konto, konnte letzte Woche mit 28:23 beim TuS Lintfort den ersten Sieg einfahren und die »Rote Laterne« an Lintfort abgeben. Das HSC-Tam will diesen Aufwind sicherlich nutzen und dem TSV Nord ein Bein stellen.

Deshalb spricht Tim Petersen auch von einer »schweren Aufgabe mit Fifty-Fifty-Chance auf einen Sieg«.

Quelle: Harald Jacobsen / Flensborg Avis

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15.11.2010

Viel Tempo und ein starkes Trio

Der Handball-Zweitligist TSV Nord Harrislee bleibt zu Hause eine Macht. Auch beim vierten Auftritt in eigener Halle gingen am Ende die Gastgeberinnen als Sieger vom Feld. Der TV Oyten wurde dabei mit 36:29 (20:17) deutlich in die Schranken gewiesen. Mit Tempohandball und einer insgesamt guten Mannschaftsleistung geriet der Erfolg nie in Gefahr. Am Ende war selbst Trainer Thomas Blasczyk ein wenig überrascht, wie souverän seine personell gebeutelte Mannschaft sich dieser Aufgabe entledigte. Und es freute ihn, dass sich nach dem Ausfall von Jana Lembke und Melanie Mie Legarth andere Spielerinnen in den Vordergrund spielten. "Es ist schon erstaunlich, was diese Mannschaft an Ausfällen immer noch kompensieren kann." Für ihn ein Indiz, dass "die Chemie in der Mannschaft stimmt" und dass allen Widrigkeiten zum Trotz konzentriert und mit sehr viel Ehrgeiz und Siegeswillen agiert wird.

Das Spiel nahm zunächst einen ähnlichen Verlauf wie das letzte Heimspiel gegen SV Halle-Neustadt. Der TSV benötigte zunächst einige Spielminuten und eine Umstellung in der Abwehr, um sich besser auf die Offensive des TV Oyten einzustellen. Nach dem frühen 0:2- (3.) und 2:4-Rückstand (6.) fing sich das Team. Svenja Vogeler, Manuela Roth und Sarah Schäfer schafften mit ihren Treffern zum 5:4 (9.) erstmalig eine Führung des TSV in diesem Spiel. Es waren im Übrigen auch die drei Spielerinnen, die diesem Spiel nachhaltig ihren Stempel aufdrücken sollten.
"Manuela Roth hat heute die Aufgabe in der Rückraummitte sehr gut gelöst, war kreativ und hat auch die Mitspielerinnen gut eingesetzt" (Blasczyk). Eine Nutznießerin war ganz sicher Kreisläuferin Svenja Vogeler, die ihr stärkstes Saisonspiel ablieferte. Gleiches gilt für die 19-jährige Sarah Schäfer, mit zehn Treffern erfolgreichste Nord-Spielerin. "Sie hat sehr dynamisch gespielt und auch vom Siebenmeterpunkt Verantwortung übernommen. Es war ein sehr gutes Spiel von ihr."

Aber auch die übrigen Spielerinnen trugen nun dazu bei, dass der Nord-Express ins Rollen kam. Beim 11:7 (14.) nahm Oytens Trainer Jens Haase eine Auszeit. Ihm ging es nun offensichtlich alles ein klein wenig zu schnell. An der Überlegenheit auf dem Feld änderte sich aber nichts. Der TSV hielt das Tempo hoch und verteidigte die Führung bis zur Pause. "Wenn es etwas zu kritisieren gab, waren es die 17 Gegentreffer. Das war einfach zu viel" (Blasczyk).

In der zweiten Hälfte stand nun aber auch die Abwehr etwas besser. Schnell führte Harrislee mit vier, fünf Treffern Differenz und ließ Oyten nur noch einmal beim 27:24 (47.) auf drei Treffer herankommen. Die vagen Hoffnungen des Gäste-Teams auf ein besseres Ergebnis wichen aber schnell wieder der Realität auf dem Spielfeld. Nord ließ nicht locker und hatte am Ende auch kräftemäßig mehr zuzulegen. Der TSV setzte sich so wieder deutlicher ab und baute den Vorsprung bis zum Schlusspfiff weiter aus. Der Lohn: Der TSV ist nun Tabellenvierter und hat die Chance, sich in den nächsten Spielen gegen Magdeburg, Wolfsburg und Lintfort in der Spitzengruppe festzusetzen.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke (bei fünf Siebenmetern) - Bruder, Lembke, Roth (5), Schulz (4), Maier (5), Vogeler (8), Volquardsen (4/2), Schibrath, Radomski, Schäfer (10/3).

TV Oyten: Heise, Klemmt - K. Kruse, Wichmann (6/3), Krängel, Züter (2), Rajes (6), K. Pleß (5), C. Pleß (1), Kronschnabel (3), Thamm (1), A. Kruse, Kokot (5/1).

Siebenmeter: 7:5.

Zeitstrafen: 2:2.

Schiedsrichter: Tolga Karamuk/Nikos Seliger (Berlin).

Zuschauer: 200.

Quelle: Flensburger Tageblatt

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13.11.2010

Mit einem verdienten 36:29 gegen den TV Oyten

bleibt der Nordexpress Zuhause weiterhin ungeschlagen

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13.11.2010

Jetzt ist Kampfkraft gefragt

Zweitligist TSV Nord Harrislee empfängt am heutigen Sonnabend den TV Oyten (Holmberghalle, Anpfiff 16.30 Uhr). Wenn es nach der Statistik geht, dürfte dieser Vergleich eigentlich mit dem vierten Heimsieg enden. Angesichts der Verletztenmisere scheint der TSV aber gut beraten, die Gäste aus dem Landkreis Verden nicht zu unterschätzen.

Am letzten Wochenende unterlag das Team von Trainer Thomas Blasczyk trotz couragierter Leistung beim Spitzenreiter SVG Celle mit 24:33. Es gab bei der dritten Auswärtsniederlage in Folge im Grunde genommen aber auch nichts zu verlieren. Die Nord-Frauen konnten befreit aufspielen, was die Aufgabe sicherlich erleichtert hat. Gegen den nächsten Gegner ist das aber anders. Und auch in dieser Partie werden Melanie Mie Legarth (Fußverletzung) und Jana Lembke (Kniebeschwerden) verletzungsbedingt fehlen. "Bei Jana gibt es leider immer noch keine Diagnose. Jetzt soll noch mal SG-Mannschaftsarzt Hauke Mommsen das Knie untersuchen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sie auch gegen Oyten fehlen", so Blasczyk. Doch egal, wer letztlich gegen Oyten aufläuft. Von seiner übrigen Mannschaft erwartet der Trainer genau das, was sie auch gegen Halle-Neustadt stark gemacht hat: die Einstellung. "Wir müssen wieder über den Kampf ins Spiel finden. Und da sind alle anderen Spielerinnen jetzt gefordert." Der Coach der Nordfrauen rechnet mit einem Gegner, der alles daran setzen wird, die überraschende Heimniederlage gegen TuS Lintfort, bei der der TV auf beide etatmäßigen Torhüterinnen verzichten musste, wieder wett machen zu wollen. Durch die Niederlage verpasste Oyten es, sich ins Mittelfeld abzusetzen. "Sie haben zwar nicht mehr die überragende Jacqueline Reinhold in ihren Reihen, die zum Erstligisten Oldenburg gewechselt ist. Das Team bildet aber eine geschlossene und eingespielte Einheit und blieb gegenüber der Vorsaison weitgehend zusammen."

Nur auf den zehntenTabellenplatz der Gäste zu schauen und daraus eventuell deren Spielstärke ableiten zu wollen, wäre in jedem Fall fahrlässig. "Die Liga ist sehr ausgeglichen. Jede Mannschaft kann im Grunde genommen jede schlagen", so Thomas Blasczyk. Eine der Spielerinnen, die zuletzt deutlich mehr Spielanteile erhalten hat, als zunächst gedacht, ist Catharina Volquardsen. Der 19-Jährige fällt in ihrem ersten Jahr bei den Damen als Aufbauspielerin bereits viel Verantwortung zu. Der Trainer ist von seiner Nachwuchskraft überzeugt. "Sie ist talentiert und hat gute individuelle Fähigkeiten. Ich würde mich freuen, wenn sie auch über die Saison hinaus in Harrislee spielen würde."

Die so Gelobte weiß natürlich auch, dass sie derzeit von der personellen Situation profitiert. "Ich freue mich natürlich, dass ich viel spielen darf. Dabei gönnt mir der Trainer aber auch noch die eine oder andere Pause." Der Sprung aus dem Juniorenbereich zu den Erwachsenen ist doch "recht groß", wie sie selber einräumt. "Im Vergleich zur A-Jugend wird natürlich härter und schneller gespielt. Auch die Gegenspielerinnen sind meist sehr robust." So hat sie selbst schon ihre Defizite identifiziert, an denen sie konsequent arbeiten möchte. "Ich muss in der Abwehr noch besser zupacken lernen. Und auch im Angriff muss ich mein Spiel eins gegen eins noch verbessern." Gegen den TV Oyten scheinen in jedem Fall auch solche Qualitäten gefordert. Denn ein Spaziergang wird es wohl nicht.

Quelle: Flensburger Tageblatt

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08.11.2010

Nord-Frauen halten den Schaden in Grenzen

Mit der erwarteten Niederlage kehrten die Handball-Frauen des Zweitligisten TSV Nord Harrislee von ihrer Auswärts-Tour nach Celle zurück. Beim gastgebenden SVG verlor das Team von Trainer Thomas Blasczyk mit 24:33 (10:17) Toren. Mit diesem Ergebnis schraubte der Spitzenreiter seine bisherige Saisonbilanz auf 14:0 Punkte.

Dem TSV war von vornherein klar, dass es beim Bundesliga-Absteiger vermutlich nichts zu holen geben würde. Und nach dem Spiel räumte auch Trainer Blasczyk ein, dass man selbst mit den beiden verletzten Rückraumspielerinnen Jana Lembke (Knieprobleme) und Melanie Mie Legarth (Kapsel- und Bänderverletzung im Fußgelenk) verloren hätte. "Sie waren uns körperlich und von ihrer Schnelligkeit her einfach überlegen." Angesichts der Robustheit der Gastgeberinnen seien seine Spielerinnen häufig "gegen eine Mauer gelaufen." Ihn freue dennoch, dass sein dezimierter Kader nicht untergegangen sei. "Wir haben uns wacker geschlagen."

In der Tat hielt sein Team lange Zeit gut mit, musste allerdings frühzeitig einem Rückstand hinterherlaufen. "Wir kamen schwer ins Spiel" (Blasczyk). Die SVG führte schnell mit 6:2 (8. Minute) und hielt die Harrisleerinnen fortan auf Distanz. Bis zum 9:12 (24.) blieb Nord halbwegs dran, geriet dann aber kurz vor der Pause mit 10:17 ins Hintertreffen. Im zweiten Abschnitt konnte der Schaden begrenzt werden. Blasczyk jedenfalls zeigte sich überzeugt, gegen den "designierten Meister" gespielt zu haben. "Nach dem Abstieg konnte der Verein einige Spielerinnen halten. Sie sind auf jeder Position doppelt gut besetzt." Für sein Team gelte es nun, nach vorne zu schauen. Denn nun stünden die Partien an, die der TSV gewinnen sollte. Den Anfang macht der TV Oyten, der am Sonnabend in Harrislee gastiert.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke - Bruder (2), Roth (4), Maier (5), Vogeler (1), Volquardsen (4/3), Schulz (2/1), Hering, Schäfer (4), Schibrath (2), Radomski.

Beste Werferinnen der SVG Celle: Comans (6), Antonewitch (6) und Robben (5).

Quelle: Flensburger Tageblatt

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06.11.2010

Der TSV Nord verliert in Celle mit 33:24

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05.11.2010

Äußerst schwere Aufgabe

Der TSV Nord stellt sich bei Tabellenführer SVG Celle vor.

Im letzten Schritt der Strukturreform im Handball werden die zwei 2. Liga zu einer Staffel zusammengefasst. Um auch in der nächsten Saison Zweitligist zu bleiben müssen die Frauen vom TSV Nord Harrislee die Saison zumindest auf Platz sieben beenden. Zurzeit steht das Team von Trainer Thomas Blasczyk auf Rang fünf, steht aber vor einer äußerst schweren Aufgabe. Der »Nordexpress« muss beim bisher verlustpunktfreien Tabellenführer SV Garßen-Celle (Sonnabend 19.30 Uhr) antreten. Der Spitzenreiter hat natürlich andere Ambitionen als die Harrisleer. Celle möchte nach dem Abstieg aus der 1. Liga den sofortigen Aufstieg und hat die bisherigen sechs Spiele souverän gewonnen.

Nord hat schon einige Punkte geholt, die nicht unbedingt einzuplanen gewesen waren und »sich am Ende noch als sehr wertvoll erweisen können«, so Trainer Thomas Blasczyk. Doch sind die Voraussetzungen aufgrund von Verletzungen alles andere als günstig. So fehlen neben den Langzeitverletzten Janine Lenke und Jana Behrendsen jetzt auch Melanie Legarth und Jana Lembke. Melanie Legarth verletzte sich im letzten Spiel gegen Halle. Es ist noch nicht raus, wie lange sie ausfallen wird. Bei Jana Lembke formuliert es Thomas Blasczyk vorsichtiger: »Die Wahrscheinlichkeit, dass Jana Lembke spielen kann, ist nicht sehr groß.«»Wir fahren mit dem Häufchen der Aufrechten nach Celle und gucken, was dabei heraus kommt. Selbstverständlich werden wir die Punkte nicht wegschenken«, sagt der Nord-Coach, doch Optimismus klingt anders.

Quelle: Harald Jacobsen / Flensborg Avis

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01.11.2010

Die Abwehr legt den Grundstein

Die Frauen des TSV Nord Harrislee demonstrierten einmal mehr ihre Heimstärke in der 2. Handball-Bundesliga. Gegen den Tabellendritten SV Unon Halle-Neustadt gewann das Team von Trainer Thomas Blasczyk deutlich mit 31:27 (17:15). Allerdings blieb dem TSV Nord auch das Verletzungspech treu. Melanie Mie Legarth schied in der 48. Minute mit einer schweren Fußverletzung aus. Die Partie gegen Halle war ein schönes Lehrbeispiel dafür, was mit intakter Einstellung erreicht werden kann und wie diese auch das Selbstvertrauen positiv beeinflusst. "Wir haben uns heute wirklich in die Partie rein kämpfen müssen", zollte Blasczyk seinen Spielerinnen großes Lob. "Uns war klar, dass wir nur eine Chance haben werden, wenn jede Spielerin ihren Job macht." Diese Vorgabe hatten alle verinnerlicht, obwohl die Mannschaft zunächst schwer ins Spiel fand. Gegen den schnellen und druckvollen Angriffshandball der Gäste tat sich die Abwehr anfangs schwer. Vor allem die sprung- und wurfstarke Eileen Uhlig bereitete Nord große Probleme. Sie allein steuerte fünf Treffer zur zwischenzeitlichen 11:8-Führung (17.) der Gäste bei. Doch die Heimmannschaft fing sich. Die Deckung agierte aufmerksamer und unterband immer besser die Angriffe des SV. Mareike Vogel im Tor zeichnete sich bis zur Pause immer häufiger aus. Nur noch ein Feldtor gelang den Gästen bis zum Seitenwechsel. So drehte der TSV das Spiel binnen weniger Minuten. Dem 12:12-Ausgleich (21.) folgte ein Zwischenspurt auf 17:13 (28.), ehe die Gäste noch einmal verkürzen konnten. Der 16:17-Anschlusstreffer (32.) durch Sabrina Cichy kurz nach Wiederanpfiff sorgte nur kurzzeitig für Spannung. Der TSV blieb nervenstark. Ganz im Gegensatz zum SV Union, der sich drei Zeitstrafen in Folge einhandelte. Nord nutzte diesen Vorteil konsequent und zog auf 21:16 (37.) davon. Ein Vorsprung, der trotz der Maßnahme von Gästetrainer Arne Kühr, mit kurzer Deckung Lena Schulz und Melanie Mie Legarth aus dem Spiel zu nehmen, weiterhin Bestand haben sollte. Denn nun übernahmen zur Freude des Trainers Spielerinnen wie Catharina Volquardsen, Maria Schibrath, Manuela Roth und Anne Hering im Angriff die Verantwortung. Die allmählich immer frustrierteren Gäste-Spielerinnen sahen ihre Chancen schwinden.

Spielentscheidend war aber vor allem, dass die Deckung bis weit in die zweite Hälfte kaum etwas zuließ und zudem auf Torhüterin Vogel Verlass war. Gäste-Trainer Kühr gab am Ende zu Unrecht den Schiedsrichtern die Schuld an der Niederlage. "Sie haben massiv ins Spielgeschehen eingegriffen." Diese lagen in der Schlussphase bei der einen oder anderen Entscheidung sicherlich etwas falsch, an der Ideenlosigkeit der Gäste-Offensive hatten sie indes keine Schuld. "Über die gesamte Spieldauer waren wir das bessere Team", stellte Blasczyk klar.

In den Jubel über den dritten Heimerfolg mischte sich am Ende natürlich die Sorge um Melanie Mie Legarth, die nach dem Spiel ins Krankenhaus gefahren wurde. "Der Fuß ist wohl nicht gebrochen. Für eine genauere Diagnose muss er aber erst abschwellen", so Nord-Manager Heiko Köhler. Ob Bänderriss oder schwere Bänderdehnung, muss sich noch herausstellen. Fest steht aber, dass nach Jana Lembke eine weitere etatmäßige Rückraumspielerin zunächst ausfallen wird.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke (bei vier Siebenmetern) - Bruder, Hering (2/1), Roth (3), Schulz (6), Maier, Vogeler (2), Legarth (10/6), Volquardsen (5), Schibrath (2), Schäfer (1).

SV Union Halle-Neustadt: Fleischer, Nagel - Martin (3), Kiskyte (5/3), Hesse, Cichy (3), Burde (4/1), Fialekova (4), Uhlig (8/1).

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig/Bochum). - Siebenmeter: 6:8. - Zeitstrafen: 2:5.

Zuschauer: 180.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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30.10.2010

Der Nordexpress behält Zuhause die weiße Weste und gewinnt verdient gegen Halle Neustadt mit 31:27

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29.10.2010

Bleibt die Heimbilanz makelos

Am vergangenen Spieltag kassierten die Handballfrauen des Zweitligisten TSV Nord Harrislee ihre zweite Saisonniederlage. Beim 25:35 gegen die TSG Wismar blieb den Grünweißen das Verletzungspech treu. Kurz nach Spielbeginn schied Spielführerin Jana Lembke mit Knieproblemen aus, die noch aus dem letzten Heimspiel stammten. Ihr Einsatz ist somit am Sonnabend fraglich, wenn der Tabellendritte SV Union Halle-Neustadt in der Holmberghalle (Anpfiff 16.30 Uhr) seine Visitenkarte abgibt. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man glauben, dass Kniebeschwerden ansteckend sind. Der TSV Nord Harrislee jedenfalls weiß ein Lied davon zu singen. Nicht nur, dass die Vorbereitung darunter litt. Auch die ersten Pflichtspiele der neuen Saison konnten nicht in der Wunschformation bestritten werden. Stets war Trainer Thomas Blasczyk zum Improvisieren gezwungen. Dem Ausfall von Jana Behrendsen (Kreuzbandriss) folgte die Meniskus-OP von Spielmacherin Lena Schulz. Und nun fehlt vermutlich Jana Lembke bei noch ausstehender Diagnose. "Man muss die Woche wohl noch abwarten", sagte Blasczyk. "Wenn es nicht besser wird, müssen wir sie schonen."

Die Niederlage in Wismar zeigte, dass es (noch) nicht gelingt, den Ausfall von Schlüsselspielerinnen zu kompensieren. "Zehn Tore Differenz sind natürlich heftig", so Blasczyk, der allerdings - und darauf legt er Wert - nicht aus Frust der anschließenden Pressekonferenz fernblieb. "Dieser Eindruck ist leider im Presseartikel entstanden. So stimmt es aber nicht." Vielmehr habe er dies bereits vorher angekündigt und den Journalisten angeboten, nach Spielschluss Rede und Antwort zu stehen. Doch Wismar ist Vergangenheit. Nun kommt der SV Union Halle-Neustadt. Für Blasczyk ein "ambitioniertes Team", das er sogar höher einschätzt als die Füchse aus Berlin. "Sie haben einen guten Kader mit zahlreichen erfahrenen Spielerinnen." Auch den Umstand, dass die Gäste außer dem Tabellenführer SVG Celle bislang nur mit Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte zu tun hatten, wertet der Trainer nicht als Entwarnung. "Das wird schon eine ungemein schwierige Aufgabe."
Ob mit oder ohne Jana Lembke wird sich zeigen. Seit zwei Spieltagen dabei ist auf jeden Fall wieder Lena Schulz, die nur zwei Wochen nach ihrer Meniskus-OP wieder ins Geschehen eingreifen konnte. "Ich hatte natürlich gehofft, dass es so schnell geht", sagt die 23-Jährige. Den Heilungsprozess positiv befördert hat sicherlich der unbedingte Wille, "möglichst schnell die Mannschaft wieder unterstützen zu können". Und wenn wirklich Jana Lembke ausfallen sollte, lastet schon wieder mehr Verantwortung auf ihren Schultern. Aber auch dieser Aufgabe stellt sie sich. Mit dem Gegner verbindet Lena Schulz keine allzu guten Erinnerungen. "Wir haben uns gegen Halle immer schwer getan und auch meistens verloren." Ihr Erfolgsrezept: "Die Abwehr muss stehen. Im Angriff können wir es regeln." Gute Defensivleistungen zeigte das Team zuletzt nur vor eigenem Publikum und steht in eigener Halle noch ohne Punktverlust dar. Mal sehen, ob die weiße Weste auch an diesem Wochenende ohne Flecken bleibt.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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25.10.2010

Am Ende war da nichts zu holen

Nachdem die Handballfrauen des TSV Nord Harrislee zum Saisonauftakt in Greven mit einem 25:22-Erfolg begannen, schwächelt der »Nordexpress« nun in fremder Halle. Erst gab es eine 32:37-Niederlage in Altlandsberg nun folgte eine 25:35-»Klatsche« bei der TSG Wismar. Die Probleme, in die das Team von Trainer Thomas Blasczyk »schliddert« sind immer die gleichen. Wenn von den tragenden Spielerinnen die eine oder andere verletzt ausfällt, oder diese nicht beste Leistung abrufen können, wird es eng, fehlen die Alternativen, die »Youngsters« sind noch nicht so weit, dass sie ein Spiel dominieren können. So auch in Wismar. Bis zum 3:2 legte Nord immer ein Tor vor. Doch nach zehn Minuten, nach ihrem ersten und einzigen Treffer machten sich bei Linkshänderin Jana Lembke wieder Knieprobleme bemerkbar. Wismar wendete das Blatt, zog mit 6:3 in Front und kam über 15:10 zur 15:12-Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang erzielt Nord zwar den ersten Treffer zum 13:15, geriet dann aber mit 16:25 aussichtslos ins Hintertreffen. Lena Schulz ist nach ihrer Knieverletzung noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte und Melanie Legarth konnte es auch nicht alleine richten. Nord zeigte sich im Überzahlspiel verbessert, die jungen Catharina Volquardsen, Sarah Schäfer und Sabrina Maier machten ihre Sache ordentlich und gut. So kamen die Harrisleerinen meistens in Überzahl und drei schnelle »Maier-Konter« noch einmal auf 23:27 heran. Das war es dann aber gewesen, Wismar zog noch einmal an und setzte sich wieder auf 32:23 ab, die Partie war gelaufen, Wismar gewann 35:25. »Es sind immer wieder die gleichen Probleme, mit denen wir zu kämpfen haben. Doch das ist bekannt und wird sich wohl kaum ändern lassen. Trotzdem werden wir im nächsten Heimspiel gegen Halle wieder angreifen und alles geben«, sagte Nord-Coach Thomas Blasczyk.

TSV Nord Harrislee: Mareike Vogel, Kathrin Höhnke, Nane Sibbersen - Anne Hering, Catharina Volquardsen 3, Manuela Roth 1, Lena Schulz 4, Maria Schibrath 1, Katharina Bruder 1, Svenja Vogeler 2, Jana Lembke 1, Sabrina Maier 3, Melanie Legarth 7/3, Sarah Schäfer 2.

TSG Wismar: Justine Steiner, Antje Borkowski - Stefanie Laas 6, Susanne Möller 2, Franziska Hipler 5, Evelyn Schulz 9, Judith Drews 2, Mareen Tegler, Daniela Ernst 1, Ludmilla Yeermachek 6/3, Jenny Oldendorf, Christin Wolter 4.

 

Quelle: Flensborg Avis - Harald Jacobsen

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23.10.2010

Der Nordexpress verliert in Wismar mit 35:25

 

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22.10.2010

Einen Sieg nachlegen

Der TSV Nord muß beim TSG Wismar antreten

Der letzte Sieg ist nichts wert, wenn nicht ein weiterer nachgelegt wird«, lautet eine der oft zitierten »Weisheiten« im Sport. Diese kann auch diesmal herangezogen werden, wenn der TSV Nord Harrislee in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen auswärts bei der TSG Wismar (Sonnabend 16 Uhr) antreten muss. Der »Nordexpress« gewann vergangene Woche gegen den BVB Füchse Berlin mit 22:18. Jetzt will das Team von Trainer Thomas Blasczyk beim Tabellennachbarn nachlegen. Beide Vereine trafen gleich nach der Wiedervereinigung in der ersten Bundesliga zum ersten Mal aufeinander. Danach gab es dann sowohl in der 1. als auch 2. Liga viele spannende Kämpfe um den Sieg.

Gemeinsam ist beiden Teams auch das Ziel, sich für die im nächsten Jahr eingleisige 2. Liga zu qualifizieren, dazu muss mindestens Platz sieben erreicht werden. Das ist auf Harrisleer Seite der eindeutige Wunsch der Verantwortlichen im Ligaausschuss und von Trainer Thomas Blasczyk. Die Spielerinnen streben Rang vier an, die beiden »Leitwölfe« Lena Schulz und Jana Lembke halten sogar die Qualifikation zur Erstliga-Relegation für möglich. Nach vier Spieltagen ist die SVG Celle als einzige Mannschaft noch ohne Niederlage, es folgen fünf Mannschaften, darunter auch der TSV Nord, mit jeweils zwei »Miesen«. Hier muss sich in den nächsten Spielen zeigen, wo die jeweilige Reise hingeht, auch deshalb ist die Partie gegen Wismar unter Umständen schon wegweisend. Die Harrisleerinnen haben auf alle Fälle das spielerische Potential, in der 2. Liga alle Gegner zu schlagen. Wichtig ist aber, dass alle verletzungsfrei bleiben. Insofern muss erst einmal abgewartet werden, inwieweit Jana Lembke und Lena Schulz von ihren Knieproblemen behindert werden, oder ob sie schmerzfrei eingesetzt werden können.

Quelle: Flensborg Avis - Harald Jacobsen

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18.10.2010

Die Abwehr war ein Bollwerk

Wenn die Deckung funktioniert, ist der TSV Nord Harrislee in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen kaum zu besiegen. Das zeigte das Team von Trainer Thomas Blasczyk beim 22:18-Erfolg gegen den BVB Füchse Berlin. Im letzten Punktspiel beim MTV Altlandsberg hatte es noch 37 und im Pokal bei Grün-Weiß Schwerin noch 35 Gegentreffer gesetzt. Zweiter wichtiger Aspekt ist, dass der »Nordexpress« von weiterem Verletzungspech verschont bleiben sollte. Gegen die »Spreefüxxe« fehlten zwar weiter die Langzeitverletzten Janine Lenke und Jana Behrendsen, doch konnte Lena Schulz nach ihrer Knieverletzung wieder mitwirken, spielte in der Abwehr fast durch, zeigte sich dort als stabilisierender Faktor, wurde im Angriff noch geschont und erst in der Schlussphase eingesetzt. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Knieverletzung, die sich Jana Lembke kurz vor dem Ende zuzog, nicht als schwerwiegend erweist. »Ich muss hoffen, dass sich möglichst keiner verletzt«, sagte Trainer Thomas Blasczyk.

Nord lag lediglich mit 0:1 zurück, übernahm dann aber mit 7:1 das Kommando. Die Berlinerinnen kämpften sich auf 5:8 heran. In dieser Phase zeigte das Heimteam kleine Schwächen in der Abwehr, verteidigte schlecht gegen die 2. Welle der Füchse und bekam deren Kreisläuferin Juliane Rüh nicht in den Griff. Doch mit der Hereinnahme von Lena Schulz kam wieder Stabilität und mit 12:8-Führung gingen die Harrisleerinnen in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang kamen die Gäste weiter heran und schafften nach 11:13 bei 14:14 den Ausgleich. Nord-Coach Thomas Blasczyk reagierte. Er beorderte Manuela Roth von Linksaußen auf die Spielmacher-Position, um dort Catharina Volquardsen eine Verschnaufpause zu geben. Dafür spielte jetzt Sabrina Maier auf der Außenbahn, die sich mit zwei Gegenstoßtoren gleich glänzend einführte. Jetzt kam auch Jana Lembke, die bis dahin zurückhaltend und glücklos agierte, aus sich heraus. Mit zwei verwandelten Strafwürfen, einer durch Sabrina Maier herausgeholt, und je einem weiteren Feldtor von Maier und Lembke zog der TSV Nord vorentscheidend auf 20:16 davon. In der Schlussphase kam es noch durch die Trainer zum taktischen Spiel mit dem Team-Time-Out. Zuerst durch Berlins Coach Edgar Fahrenwald mit der Folge der Verkürzung auf 18:20 und einer Zeitstrafe für Nords Maria Schiebrath. Auch Nord-Trainer Thomas Blasczyk zog die Option Grüne Karte (TTO) mit der Folge der Tore zum 21:18 und zum 22:18-Endstand.

In dem ohnehin sehr jungen Team des »Nordexpresses« verdienen es die Jüngsten, hervorgehoben zu werden.Die Dänin Melanie Legarth (Jahrgang 90) war auf halblinks mit vier Feldtoren und drei verwandelten Siebenmetern die torgefährlichste Harrisleerin. Sie hat aber noch nicht Kraft und Kondition genug, um 60 Minuten durchzuspielen. Auf Rechtsaußen bot Katharina Bruder (Jhrg. 90) eine zufriedenstellende Leistung, agierte in der Abwehr sicher und erzielte mit dem ersten Harrisleer Konter das 3:1 und markierte auch per Konter den Treffer zum 22:18-Endstand. An ihrer Treffsicherheit und Chancenverwertung muss sie noch arbeiten. Catharina Volquardsen (Jhrg. 91) füllte die verantwortungsvolle Rolle der Spielmacherin über die meiste Zeit gut aus, erzielte zudem mit verdeckten Würfen drei Tore, braucht aber verständlicherweise noch Verschnaufpausen. Bei 14:14 stand das Spiel auf des Messers Schneide, und dann kam Sabrina Maier (Jhrg. 91). Zwei Konter und aus fünf Versuchen drei Tore, ein herausgeholter Strafwurf bei einem Übertritt waren die Ausbeute von 17 Minuten Spielzeit und damit ein gutes Stück Anteil am Erfolg des TSV Nord. »Wir wollten trotz aller Widrigkeiten den Kampf und das Tempo annehmen. Das ist uns mit einer geschlossenen, kämpferisch starken Mannschaftsleistung auch gelungen und wir haben verdient gewonnen. Es hat sich gezeigt, wie wichtig Lena Schulz für das Team und auch für die Stabilität der Abwehr ist. Überhaupt waren die gute Abwehrarbeit und die starke Leistung von Mareike Vogel im Tor ein weiterer Schlüssel zum Erfolg«, so Nord-Trainer Thomas Blasczyk.

TSV Nord Harrislee:

Mareike Vogel, Kathrin Höhnke, Nane Sibbersen - Anne Hering, Katharina Volquardsen 3, Lena Schulz, Maria Schibrath, Katharina Bruder 2, Manuela Roth 1, Svenja Vogeler 2, Jana Lembke 4/2, Sabrina Maier 3, Melanie Legarth 7/3.

BVB Füchse Berlin:

Birgit Leib, Claudia Arndt - Julia Fritsche, Maria Bohle, Manja Görl 2, Jennyfer Franke 1, Stefanie de Beer 1, Anna Blödorn, Annika Hartlinger, Alexandra Sviridenko 4, Bianca Trumpf 5/1, Juliane Rüh 5.

Quelle: Flensborg Avis Harald Jacobsen

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16.10.2010

Es hat so einiges gepasst....!

Der Nordexpress bleibt Zuhause ungeschlagen und gewinnt gegen die Füchse mit 22:18

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15.10.2010

Für einen Sieg muß alles passen

Am vergangenen Wochenende erwischte es die Handball-Damen des TSV Nord Harrislee. Nach den beiden Auftaktsiegen beim SC Greven 09 und gegen den TSV Travemünde entpuppte sich die zweite Auswärtshürde der Punktspielserie als zu hoch. Mit 32:37 verlor Nord beim MTV Altlandsberg. Einer ambitionierten Mannschaft, der man sicherlich in dieser Saison ähnlich viel zutrauen muss wie dem nächsten Harrisleer Gegner am Sonnabend, der Mannschaft des BVB Füchse Berlin (Holmberghalle, Anpfiff 16.30 Uhr).

In Berlin herrscht Handball-Euphorie. Und die wird nicht nur durch die erste Herrenmannschaft der Füchse geschürt. Auch die Damen des Berliner Traditionsclubs schicken sich an, in der noch jungen Saison ein Wörtchen bei der Vergabe der oberen Plätze mitsprechen zu wollen. In heimischer Halle werden die jungen Berlinerinnen stets von über 500 Zuschauern unterstützt. Und bislang stehen zwei deutliche Erfolge gegen den TuS Lintfort und den HSC 2000 Magdeburg zu Buche.

Für einen Quervergleich ist die Saison sicherlich noch zu jung. Allerdings sieht TSV-Coach Thomas Blasczyk die Gäste in der Favoritenrolle. Nun könnte man dem Trainer Zweckpessimismus unterstellen. Allerdings zeigte das eigene Team in dieser noch jungen Saison auch schon zwei höchst unterschiedliche Gesichter. "Uns fehlt es einfach noch an Kontinuität", sagt der Trainer. Dem guten Punktspiel-Auftakt, bei dem die Grünweißen nicht einmal in Altlandsberg enttäuschten, steht das peinliche Pokal-Aus beim Oberligisten GW Schwerin als bisherige Saisonbilanz gegenüber. Dem TSV fehlen weiterhin verletzungsbedingt mit Jana Behrendsen und vor allem Spielmacherin Lena Schulz wichtige Spielerinnen. Wie dieses Manko gegen die Berlinerinnen kompensiert werden kann, wird sich zeigen. "Die Mannschaft hat in jedem Fall Fortschritte gemacht", weiß Blasczyk über die letzten Partien ohne Spielmacherin Schulz zu berichten. Als Rezept für das Duell mit dem Tabellenvierten hofft Blasczyk, dass "wir die Partie möglichst lange offen halten können. Vielleicht wird Berlin dann nervös und wir können unsere Chance nutzen". Hierzu ist aber auch im Vergleich zum letzten Punktspiel eine bessere Deckungsarbeit vonnöten. An der Angriffsleistung gab es dagegen wenig zu mäkeln.

Ihr sicherlich bestes Spiel für den TSV Nord machte dabei Melanie Mie Legarth, die es in Altlandsberg auf zehn Treffer brachte. "Sie hat wirklich ein starkes Spiel gezeigt und befindet sich generell auf einem guten Weg", so Blasczyk. Die 20-jährige Dänin, Neuzugang im halblinken Rückraum, gibt sich bescheiden. "Mit meiner Leistung bin ich ganz zufrieden." Für sie aber fast noch wichtiger in der neuen Umgebung: "Ich fühle mich im Verein und der Mannschaft sehr wohl." Die junge Studentin (1. Semester Internationales Management) musste sich dabei auch erst an die Unterschiede zwischen dem dänischen und dem deutschen Zweitliga-Handball gewöhnen. "Der Handball in Deutschland ist schon viel körperbetonter." In dieser Hinsicht ist der TSV Nord auch in der Partie gegen Berlin gefordert. Denn Legarths Fehleranalyse vom Altlandsberg-Spiel deckt sich mit der des Trainers. "Wir müssen besser und aggressiver in der Abwehr spielen." Bei einer ähnlichen Angriffsleistung wie am vergangenen Wochenende hätte der TSV Nord dann auch durchaus eine Siegchance, glaubt Legarth.


Melanie Mie Legarth (TSV Nord)

2. Liga Frauen, 4. Spieltag:

VfL Wolfsburg - SV Union Halle-Neustadt
22:26

TSV Nord Harrislee - BVB Füchse Berlin
kein Tipp

TV Oyten - SC Greven 09
24:28

TSV Travemünde - MTV 1860 Altlandsberg
26:25

TuS Lintfort - TSG Wismar
24:22

HSC 2000 Magdeburg - SVG Celle
24:27

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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14.10.2010

Weitere Personalentscheidungen beim TSV Nord Harrislee

Nachdem Sarah Schäfer bereits ein Zweitspielrecht für die HSG Tarp-Wanderup erhalten hat, wurde diese auch für Nane Sibbersen für den TSV Bredstedt erteilt. Die junge Torhüterin kam vor der Saison vom deutschen A-Jugendmeister SG Oeversee-Jarplund/Weding. Wir glauben, dass Nane, durch nun permanente Spielpraxis beim SH –Oberligisten, schnell das Leistungsniveau der 2. Bundesliga erreichen wird. Das Training wird sie weiterhin 2x wöchentlich in Harrislee absolvieren.

Des Weiteren wurde der Vertrag mit der Nachwuchsspielerin Sarah Henningsen in beiderseitigem Einverständnis aufgelöst. Auch sie wechselt zum TSV Bredstedt.

Heiko Köhler
TSV Nord Harrislee
Mannschaftsverantwortlicher

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13.10.2010

Nord Frauen in der Abwehr zu schwach.

Im dritten Spiel der Saison hat es nun auch die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee erwischt. Nach den beiden Auftaktsiegen endete die Gastspielreise zum MTV 1860 Altlandsberg mit einer 32:37 (16:15)-Niederlage. Dennoch war das Team im Vergleich zur peinlichen Pokalschlappe beim Oberligisten GW Schwerin nicht wieder zu erkennen. Etwas, was auch Trainer Thomas Blasczyk unter dem Strich zufrieden machte. "Ich war heute mit der kämpferischen Einstellung der Mannschaft zufrieden", lobte Blasczyk die Trotzreaktion nach dem Pokal-Aus. Ohne die verletzte Spielmacherin Lena Schulz und einer Jana Lembke, die in der Woche nicht trainieren konnte, hingen die Trauben beim dis dato ebenfalls noch ungeschlagenen Aufsteiger hoch. Dennoch zeigte das Team nach anfänglichen Schwierigkeiten ein gutes Spiel. "Im Angriff wurde gut kombiniert und flüssig gespielt", so Blasczyk. Zur Pause lag der TSV Nord knapp in Front. Den Ausschlag für die Niederlage gab nach Auskunft Blasczyks das in diesem Spiel ungenügende Deckungsverhalten. Dadurch konnten sich auch die Torhüterinnen nicht wie gewohnt auszeichnen. "Eigentlich müssen 32 erzielte Treffer reichen. Aber leider hatte unsere Abwehr nicht den besten Tag erwischt." Trotz der Schwächen hielt der TSV Nord die Partie bis in die Schlussphase offen. Eine nicht genutzte Überzahl und leichte Tore der Gastgeber ließen den MTV dann jedoch in den letzten Spielminuten vorentscheidend enteilen. "Uns fehlten in der zweiten Hälfte leider die personellen Alternativen und damit am Ende auch die Kraft", meite der Nord-Coach.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke, Sibbersen - Bruder, Lembke (9/3), Roth (5), Maier (1), Vogeler (3), Legarth (10/1), Volquardsen (3), Hering, Schäfer, Schibrath (1).

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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06.10.2010

Pokal Blamage

Für die gut in die Punktrunde gestarteten Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee endete die 2. Runde des DHB-Pokals mit einer Blamage. Beim Oberligisten GW Schwerin zog das Team von Trainer Thomas Blasczyk mit 27:35 (12:18) den Kürzeren, was den Trainer maßlos ärgerte. "Diese Niederlage ist durch nichts zu entschuldigen. Wenn man den Anspruch hat, in der 2. Liga mitspielen zu wollen, muss man einfach mehr dagegen halten."
Die Harrisleerinnen fanden nie die richtige Einstellung zum Spiel und liefen schnell einem Rückstand hinterher. Dabei konnten beide Mannschaftsteile nicht überzeugen. Während der Angriff zu viel verwarf, "war die Abwehr löchrig wie ein Schweizer Käse" (Blasczyk). Zwar fehlten dem TSV mit Mannschaftsführerin Jana Lembke (Kniereizung) und Lena Schulz (Knie-OP) zwei Leistungsträgerinnen, die im Angriff und in der Defensive nicht adäquat zu ersetzen sind. Doch dies wollte Blasczyk im Vergleich mit dem Viertligisten nicht als Entschuldigung gelten lassen. "Ich hätte mir von meinen etablierten Spielerinnen mehr erwartet. Darüber wird auch noch zu reden sein. Dieses Spiel war mehr als ernüchternd."

TSV Nord: Vogel, Sibbersen - Bruder (3), Roth (4), Maier (3), Vogeler (3), Legarth (4/2), Hering, Schäfer (5), Volquardsen (5), Schibrath.

Alle Ergebnisse

 

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02.10.2010

Der Nordexpress trifft am Sonntag den 3.10 auswärts auf Grün-Weiß Schwerin in der 2 DHB Pokalrunde.

Anpfiff ist um 15:00 Uhr

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25.09.2010

Sarah Schäfer erhält Zweitspielrecht

Zweitligist Nord Harrislee hat eine weitere Personalentscheidung getroffen. Wie Team-Manager Heiko Köhler mitteilte, erhält Sarah Schäfer ein Zweitspielrecht bei der HSG Tarp-Wanderup.
Die 19 Jahre war in der A-Jugend zweimal Deutscher Meister und soll beim Schleswig-holsteinischen Oberligisten weitere Spielanteile erhalten. „Wir glauben, dass die talentierte Rückraumspielerin sich bei einem Viertligisten durch mehr Spielanteile schneller weiterentwickeln wird“, sagte Heiko Köhler, „Sarah wird ab Oktober einmal in Tarp trainieren. Alle anderen Trainingseinheiten wird sie beim TSV Nord absolvieren.“

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18.09.2010

Auch im ersten Heimspiel gegen den TSV Travemünde geht der Nordexpress als Sieger vom Platz.

Endstand 28:25

 

 

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18.09.2010

Auf gehts zum ersten Heimspiel der neuen Saison

Zu Gast in der Holmberghalle ist der TSV Travemünde.

Anpfiff ist um 16:30.

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18.09.2010

Nord-Frauen wollen nachlegen

Zur Heimpremiere in der neuen Saison erwartet das Zweitliga-Team des TSV Nord Harrislee den TSV Travemünde (heute, Anpfiff 16.30 Uhr, Holmberghalle). Nach dem überraschenden Auftakterfolg in Greven möchten die Nord-Frauen gerne nachlegen.

In der vergangenen Saison waren die Punktspiele eine klare Angelegenheit. Der TSV Nord siegte in Travemünde mit 29:24 und zuhause mit 34:25. Allerdings sind diese Ergebnisse nicht geeignet, etwas Ähnliches für den neuerlichen Vergleich zu erwarten. Beim Vorbereitungsturnier in Banzkow, an dem der TSV Nord ebenfalls teilnahm und noch nicht überzeugen konnte, blieb der TSV Travemünde ungeschlagen und besiegte im Finale Bundesligaaufsteiger SGH Rosengarten-Buchholz 21:16. TSV-Coach Thomas Blasczyk traut dem Vorjahres-Fünften einiges zu. "Travemünde wird sehr präsent sein. Die Mannschaft ist personell breit aufgestellt."

Ausschlaggebend für die gute Personalsituation ist auch die Kooperation mit dem Bundesligisten Buxtehuder SV, aus dessen Kader die Spielerinnen Lisa Prior (19), Jessica Oldenburg (19) und Alisa Oehme (21) mit einem Zweitspielrecht für die "Raubmöwen" ausgestattet sind. Eine Situation, von der Blasczyk nur träumen kann. Beim TSV Nord sind derzeit Ausfälle nur schwer zu kompensieren. Dennoch ist der Trainer zuversichtlich. "Wir haben Respekt. Aber wir spielen zuhause und wollen keine Punkte verschenken." Der Coach weiter: "Wir wollen versuchen, den Zuschauern ein gutes Spiel zu bieten. Aber wir wissen auch, dass wir eine harte Nuss zu knacken haben." Er rechnet mit einem Spiel, das - typisch für Landesderbys - "sehr kampfbetont" sein wird.

Die Hauptlast liegt angesichts des stark verjüngten Kaders auf den erfahrenen Spielerinnen. Eine von ihnen ist Mannschaftsführerin Jana Lembke, die laut Blasczyk "nicht zu ersetzen" ist. Trotz Problemen mit einer Armverletzung traf sie gegen Greven neun Mal ins Tor.

Sie schiebt den Gästen die Favoritenrolle zu. "Im Kern ist Travemünde zusammen geblieben und musste nicht so viele neue Spielerinnen integrieren." Ihr eigenes Team benötige dagegen noch etwas Zeit. Aber chancenlos sieht die Rückraumspielerin ihr Team nicht. "Wir brauchen die gleiche Einstellung wie gegen Greven. Nur über den Kampf können solche Spiele gewonnen werden."

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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17.09.2010

„Hand in Hand zum Sieg“ – Auswärtsspiel beim SC Greven 09
„Wahnsinn“ – „Wie geil ist das denn“ – „Oh wie ist das schön“ – „Wer hätte das gedacht“ waren die ersten Glückwünsche, die nach dem Sieg in Greven auf den Handys der Spielerinnen eintrudelten. Mit 25:22 bezwangen wir die im Vorfeld favorisierten Grevenerinnen.
Mit einem mulmigen Gefühl brach der Nordexpress am Samstag nach Greven auf. Das Motto lautete sich nicht aus der Halle schießen zu lassen, den keiner dachte an diesem Tag, dass in Greven ein Sieg möglich wäre. In der 1. Halbzeit führte Greven zwar, schaffte es aber nicht sich entscheidend abzusetzen. Unsere Abwehr stand - lediglich im Angriff wurden wieder zu viele Chancen ungenutzt gelassen. So ging es mit 14:14 in die Halbzeitpause. Thomas forderte in der Kabine, dass wir daran glauben sollen heute in der Rönnehalle gewinnen zu können. Doch Anfang der 2. Hälfte konnten wir das Geforderte nicht umsetzen, denn Greven stellte die Abwehr von einer 5-1 auf eine 6-0 Abwehr um. Damit kamen wir nicht zurecht und brauchten zulange, um uns darauf einzustellen. Doch dann begann der Nordexpress sich auf seinen Kampfgeist zu besinnen. Die Mannschaft zeigte Leidenschaft und zwang Greven immer wieder zu technische Fehlern und Ballverlusten. Auch die rote Karte für Melanie Mie Legarth, nach der dritten 2-Minuten-Strafe, konnte den TSV Nord nicht mehr von der Siegesstraße drängen. Am Ende jubelten nur noch die mitgereisten Fans aus Harrislee und übertönten mit ihren Trommeln die heimische Kulisse.
Wir präsentierten uns  als eingeschworenes Team. Dies musste auch die enttäuschte Grevener Trainerin Franziska Heinz bilanzieren: „Wir hatten am Ende dem Kampfgeist der Harrisleerinnen nichts entgegenzusetzten.“  Jana Lembke und Lena Schulz übernahmen in den richtigen Momenten Verantwortung und trafen zusammen insgesamt 16 Mal. Catharina Volquardsen führte über weite Strecken klug Regie, Svenja Vogeler gefiel nach ihrer langen Verletzungspause in der Abwehr sowie im Angriff und die Bank unterstützte von Beginn an lautstark.

Das war wirklich HANDBALL MIT HERZ!

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13.09.2010

Überraschungs-coup zum Saisonauftakt: Nord-Frauen siegen beim Titelfavoriten Greven.

Der Saisonauftakt bescherte den Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee einen unerwarteten Erfolg. Beim favorisierten SC Greven 09, dem letztjährigen Tabellendritten der 2. Bundesliga, setzte sich das Team von Trainer Thomas Blasczyk mit 25:22 (14:14) durch. "Damit hat keiner gerechnet", zeigte sich Trainer Blasczyk nach Spielende immer noch ungläubig. Was ihn am meisten überraschte, war die Ruhe und Konzentration, mit der sein Team agierte. Nord zeigte auch in kritischen Momenten Nervenstärke und ein Selbstvertrauen, das man angesichts der holprigen Vorbereitung so nicht erwarten konnte.

In der ersten Hälfte führte der TSV Nord nur beim 1:0 (1.) und lief in der Folge stets einem Zwei- bis Drei-Tore-Rückstand hinterher. Eine ähnliche Dramaturgie bot der zweite Abschnitt. Kurzzeitig lag der TSV in Front, um danach wieder einer Führung der Gastgeberinnen hinterherlaufen zu müssen. "Mein Team hat aber stets an sich geglaubt und hat sich auch nicht durch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen und die Zuschauer irritieren lassen" (Blasczyk). So gelang es den Nord-Frauen sogar, einen 17:20- Rückstand (41.) aufzuholen, woran Mareike Vogel im Tor mit zwei gehaltenen Siebenmetern maßgeblichen Anteil hatte. Auch die Hinausstellung für Melanie Legarth (dritte Zeitstrafe) beim Stand von 21:20 (50.) für den SC schadete dem Nord-Spiel nicht. Unbeeindruckt zogen die Gäste mit fünf Treffern in Folge auf 25:21 (60.) davon.

Stark in einem geschlossenen Team: Torhüterin Mareike Vogel, Lena Schulz, Jana Lembke und Youngster Catharina Volquardsen ersetzte in der Schlussphase "mit Bravour" Melanie Legarth.

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke, Sibbersen - Bruder (1), Lembke (9/4), Roth (2), Schibrath, Schulz (7/2), Hering, Maier, Schäfer, Vogeler (2), Legarth (3/1), Volquardsen (1).

Beste Torschützen beim SC Greven 09: Schreurs (6/4), Everding (5/1), Köhler (4).

Quelle : SHZ Flensburger Tageblatt

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06.09.2010

Zweite DHB Pokal Runde ausgelost

Am heutigen Montag wurden in Hildesheim unter der Leitung von Spielleiterin Erika Petersen die Begegnungen ausgelost.

Der TSV Nord Harrislee muß auswärts gegen den SV Grün-Weiß Schwerin antreten.

Als Spieltermin wurde der 2. oder 3. Oktober 2010 angesetzt.

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01.09.2010

Erstligist Buxtehuder SV setzt die Glanzlichter

Die 8. Auflage des WMF-Cups bot dem Publikum Handball-Unterhaltung auf hohem Niveau. Die Damen-Teams aus den ersten, zweiten und dritten Ligen bewiesen in diesem recht kräftezerrenden Turnier, dass sie sich konditionell bereits sehr gut auf den bevorstehenden Saisonbeginn vorbereitet haben. Zwischen zwei und zweieinhalb Stunden (für die Halbfinalisten) betrug die Nettospielzeit. Überraschungen blieben aber aus. Erwartungsgemäß fand der Klassenunterschied nicht nur auf dem Papier sondern auch im Endergebnis seine Bestätigung. Der Bundesligist Buxtehuder SV gewann souverän dieses Turnier beim TSV Nord Harrislee und ließ auch im Finale dem dänischen Superligisten Team Esbjerg keine Chance.

Es war das erste Mal in der Geschichte des WMF-Cups, dass derart hochkarätige Teams vertreten waren. Dabei zeigte allen voran der Buxtehuder SV, dass sich das Team eine Woche vor dem Saisonstart in sehr guter Verfassung befindet. Der Bundesligist setzte eindeutig die sportlichen Glanzlichter, spielte phasenweise wie aus einem Guss und sehr variabel. BSV-Coach Dirk Leun war restlos zufrieden. "Das war schon sehr gut, was wir hier abgeliefert haben. Auch wenn wir das Turnierergebnis nicht überbewerten dürfen, sollten uns diese Spiele noch mehr Sicherheit geben. Wir freuen uns in jedem Fall auf den Saisonstart." Herausragende Akteurin in einem Team ohne sichtbare Schwächen war Spielmachern Randy Bülau, die zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde, was ihr an alter Wirkungsstätte entsprechend viel Applaus einbrachte. Mit Jana Krause (beste Torhüterin) erhielt eine zweite Buxtehuderin eine Auszeichnung. Dritte im Bunde bei der Extra-Ehrung war Lotte Grigel vom Team Esbjerg, die als beste Torschützin (19 Treffer) ebenfalls ein Präsent vom Turniersponsor erhielt.

Im Finale konnte aber auch Lotte Grigel an der Dominanz des BSV nichts ändern. Nur bis zum 3:3 hielt Esbjerg die Partie offen. Ein Treffer von BSV-Keeperin Jana Krause aus rund 40 Metern leitete einen Buxtehuder Zwischenspurt ein. So herrschten bereits ab dem 7:3 klare Verhältnisse, am Ende sprang ein deutlicher 15:7-Finalsieg heraus. Esbjergs Trainer Jan Paulsen nahm die abschließende Niederlage aber vergleichsweise gelassen. "Natürlich bin ich nicht ganz zufrieden. Man hat gemerkt, dass der Integrationsprozess für die zahlreichen Neuzugänge wohl noch etwas dauern wird."

Dieser Aufgabe sieht sich derzeit auch der TSV Nord Harrislee gegenüber, der nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den Halbfinaleinzug verpasste und am Ende durch ein 15:12 über den VfL Bad Schwartau Platz fünf belegte. "Das Trainingslager und dieses Turnier haben uns einen großen Schritt nach vorne gebracht", urteilte TSV-Trainer Thomas Blasczyk über den Zustand seiner jungen Mannschaft. "Natürlich gibt es noch einige Dinge, die zu verbessern sind. Insgesamt bin ich aber mit den Fortschritten sehr zufrieden." Lob gab es vor allem für die Abwehrarbeit. "Das war schon recht gut. Und auch die Offensive findet sich allmählich."

Auch die Organisatoren des Turniers waren mit dem Verlauf des Turniers zufrieden - allen voran Heiko Köhler von der WMF-Filiale Flensburg und gemeinsam mit Tim Petersen Team-Manager der Nord-Damen. "Das Turnier bot den knapp 200 Zuschauern richtig guten Handballsport", so Köhler. Und sicherlich hätten noch einige mehr den Weg nach Harrislee gefunden, wenn nicht zeitgleich einige andere Handballturniere in der näheren Umgebung stattgefunden hätten. "Wir werden versuchen, dies bei der zeitlichen Planung des WMF-Cups im kommenden Jahr zu berücksichtigen. Auf jeden Fall sind wir bestrebt, ein ähnlich starkes Feld zusammen zu bekommen", so Köhler.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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29.08.2010

Buxtehuder SV gewinnt WMF CUP 2010 gegen Team Esbjerg

Der Nordexpress belegt den 5.Platz

 

19.08.2010

Raiffeisenbank Cup 2010 - TSV Nord bleibt unter Möglichkeiten

Das hochklassig besetze Frauen- und Männertunier stand für die Damen vom TSV- Nord Harrislee am vergangenen Wochende, als Möglichkeit zur Standortbestimmung, auf dem Vorbereitungsplan.  Insbesondere im Frauenbereich war das Teilnehmerfeld vielversprechend. So traf man am Samstag in der Staffel B auf den Rostocker HC, den Ligakonkurrenten BVB Füchse Berlin, den 3. Liga- Vertreter Berliner TSC sowie auf den SV Fortuna 50 Neubrandenburg. Doch schon nach dem ersten Spiel zeigte sich, dass das Ziel, die Finalspiele zu erreichen, zu hoch gesteckt war. Harrislee agierte unkonzentriert, emotionslos und trat zudem nicht als Team auf. So verlor man das Spiel 9:11. Trainer Thomas Blasczyk erhob daraufhin in der Kabine zurecht die Stimme und versuchte das Team wachzurütteln. Mit neuer Motivation ging man in das zweite Spiel gegen den starken Zweitligisten Berlin. Dort agierte man 20 Minuten konzentriert. Harrislee verstand es den Berliner Angriff, nicht nur mit Hilfe einer gut aufgelegten Nane Sibbersen, aufzuhalten. Kurz vor Schluss konnte jedoch auch dieses Spiel nicht für sich entschieden werden.(6:10) Die unstetige Leistung zeigte sich auch  im dritten Spiel. Anstatt an den positiven Aktionen anzuknüpfen, verlor man um ein weiteres mal den Faden und verpasste mit einer hohen Anzahl von technischen Fehlern den Finalrundeneinzug. (13:15) Durch den anschließenden Sieg (16:14) über Neubrandenburg war der fünfte Platz jedoch noch drin. Am Sonntag hieß es „Mund abwischen und aufstehen!“. Gegen HSG Stemmer Friedewalde schien es möglich zu sein endlich einmal zu zeigen zu welchen Leistungen das Team im stande ist. Leider aber verpasste Nord, durch Unkonzentriertheiten im Abschluss, auch diese Chance.(11:14) Erst bei einem Wiedersehen im letzten Spiel gegen den Berliner TSC konnte endlich einmal das vorhandene Potenzial der Mannschaft abgerufen werden. Hier war erkennbar, dass das Team von Partie zu Partie mehr zusammenfand. Das lässt im Hinblick auf kommende Tuniere und Spiele hoffen. Am Ende belegte der TSV Nord Harrislee den siebsten Platz. Am kommenden Wochenende soll innerhalb des Trainingslagers in Damp an noch bestehenden Fehlern intensiv gearbeitet werden.

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14.08.2010

Zielsetzung eingleisige 2.Bundesliga

Die Vorfreude ist groß. "Wir haben eine Mannschaft mit einer riesigen Leistungsbereitschaft", sagt Co-Trainer Peter Sellmer. Thomas Blasczyk schließt sich an. Der Coach des Zweitligisten TSV Nord Harrislee glaubt sogar, dass seine Handballerinnen um die Play-Off-Plätze zur ersten Liga mitmischen können. "Eine Übermannschaft ist nicht dabei. Es wird eine ziemlich enge Kiste, jeder kann jeden schlagen." Das Saisonziel ist jedoch bescheidener angesetzt. Da die beiden 2. Ligen im nächsten Jahr zu einer Klasse verschmelzen, "wollen wir Siebter werden, um die formelle Voraussetzung für die eingleisige 2. Liga zu schaffen", erklärt Blasczyk und ergänzt: "Viel wird davon abhängen, wie schnell es uns gelingt, eine Einheit zu bilden."

Es gilt, acht Neulinge zu integrieren und die Leistungsträger Steffi Petersen (Karriere-Ende) und Melanie Warr (Babypause) zu ersetzen. Allein fünf der Neuen kommen vom deutschen A-Jugend-Meister SG Oeversee/Jarplund-Weding (Nane Sibbersen, Catharina Volquardsen, Sarah Schäfer) aus der unmittelbaren Nachbarschaft und aus dem eigenen Nachwuchs (Sarah Henningsen, Sabrina Meier). Damit sackte das Durchschnittsalter auf 23,2 Jahre. "Es ist eine unglaublich junge Mannschaft", betont Sellmer. Doch er und Blasczyk sind optimistisch, dass alle ins Team passen. "Darum haben wir sie ja geholt."

Neue Aufgaben übernehmen zwei andere Spielerinnen: Jana Lembke und Lena Schulz. Mit 23 bzw. 24 Jahren gehören sie beim TSV Nord zu den Alten, wenn die Mannschaft im Training Fußball spielt. Beide sind in dieser Saison "mein verlängerter Arm" (Blasczyk). Nicht nur auf dem Spielfeld. "Sie müssen und können die Mannschaft führen - das ist eine echte Aufgabe", ergänzt Peter Sellmer. Das Duo nimmt die Herausforderung an. "Es ist ein Neubeginn, wir sind alle gespant auf die Neuen", sagt Lena Schulz. Aber sie glaubt, dass die Mannschaft schnell zusammenwächst: "Der Teamspirit - als Mannschaft aufzutreten - das war immer unsere Stärke." Für sie kommt die eingleisige 2. Liga zwar etwas zu früh, "aber wir stellen uns der Aufgabe". Jana Lembke geht noch weiter, sie traut ihrer neu formierten Mannschaft eine Platzierung "von Platz eins bis fünf" zu.

Mit einem im Zweitliga-Bereich sehr niedrigen Etat von 70 000 Euro (mehr als ein Zehntel geht davon für den Bus drauf) versuchen die Harrisleer, optimale Bedingungen für den Handballerinnen zu schaffen. "Wir sind stolz auf unser Trainer-Team", erklärt der Mannschaftsverantwortliche Tim Petersen. Neu im Boot ist Leichtathletik-Trainer Jan Dreier, der sich um den physischen Teil kümmern soll. Dazu gehören auch Verletzungsprofile, um die Ausfälle, die in der vergangenen Saison groß waren, zu minimieren. Die ersten Einheiten unter Dreier haben die Harrisleerinnen hinter sich. "Er ist hart, aber gerecht", urteilt Jana Lembke.

Aber noch nicht alles läuft nach Wunsch für Trainer Thomas Blasczyk. "Die Rahmenbedingungen sind noch steigerungsfähig", sagt der Coach und nimmt kein Blatt vor den Mund. Zwei Hallen-Trainingszeiten über je eineinhalb Stunden seien nicht ausreichend für die 2. Liga. Gemeinde und Verein seien gefordert und müssten sich fragen, ob sie auf Dauer Leistungshandball in Harrislee wollten. "Es kann nicht angehen, dass eine Bundesliga-Mannschaft bei zwei Hallen insgesamt nur zwei Mal pro Woche trainieren kann." Jede Spielerin der anderen Vereine hätte den Ball doppelt so oft in der Hand, ergänzt Peter Sellmer und verweist auf die SG Flensburg-Handewitt: "Da ist alles möglich." Blasczyks Wunsch wären acht Einheiten, "ich wäre aber auch mit vier zufrieden".

Seit knapp zwei Wochen sind die Harrisleerinnen im Training. Der Test gegen den Erstligisten Buxtehuder SV (20:54 über 3x25 Minuten) kam noch zu früh. Jetzt folgen in einer Woche ein professionelles Trainingslager in Damp und Ende August der stark besetzte WMF-Cup. Spätestens da soll die Form stimmen.

Thomas Blasczyk eröffnet den Konkurrenzkampf aber schon jetzt. Es sei wie bei Felix Magath, sagt er, das Team sei sehr ausgeglichen und auf allen Positionen doppelt besetzt. Darum müsse jede Spielerin Leistung zeigen. Und: "Wir werden die stärkste Mannschaft aufstellen." Jana Lembke und Lena Schulz haben dem nichts hinzuzufügen. "Wir wollen jetzt trainieren", kommt es wie aus einem Munde.

Quelle: SHZ Flensburger Tageblatt

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09.08.2010

Spielplan des 8.WMF CUP 2010

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06.08.2010

TSV Nord fordert den Europacup-Gewinner

Kaja Schmäschke, Randy Bülau, Svenja Louwers, Susanne Henze - sie alle waren einst für den TSV Nord Harrislee im Einsatz. Jetzt spielen die vier Handballerinnen für den Bundesligisten Butehuder SV, der sich seit vergangenem Dienstag im Trainingslager in Dänemark auf die Saison vorbereitet und auf der Hinfahrt schon mal in Flensburg Station machte. Am Sonntag (11.30 Uhr in der Tarper Treenehalle) kommt es zum Kräftemessen zwischen Zweitligist TSV Nord und Erstligist Buxtehude, der in der abgelaufenen Saison den europäischen Challenge-Cup gewann. Im rein deutschen Finale gelang ein Sieg gegen den Liga-Rivalen Frischauf Göppingen.

16 Spielerinnen um Trainer Dirk Leun wollen in Ringköbing besonders im technisch-taktischen Bereich arbeiten. Am Sonnabend spielt Buxtehude gegen den dänischen Erstligisten FIF Kopenhagen, am Sonntag steht das Duell mit dem TSV Nord an. Das Team von Trainer Thomas Blasczyk ist mit seinen sieben Neuzugängen - darunter die kurzfristig verpflichtete Dänin Melanie Mie Legarth (19) von Fredericia HK 1990 - seit einer guten Woche im Training und freut sich auf den Härtetest. In drei Wochen gibt’s übrigens schon das nächste Duell Nord gegen Buxtehude: Der Europacup-Sieger hat für das hochkarätig besetzte Vorbereitungsturnier um den WMF-Cup (Sonntag, 29. August, 11 Uhr, Holmberghalle) zugesagt.

Quelle : SHZ Flensburger Tageblatt

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30.07.2010

Harrislee mit weiterem Neuzugang

Pünktlich zum Vorbereitungsstart können die Verantwortlichen des TSV Nord-Harrislee noch einen weiteren vielversprechenden Neuzugang für die kommende Saison präsentieren. Aus der 1.Division Dänemarks wechselt die 19-jährige Melanie Mie Legarth von Fredericia HK 1990 zum Nordexpress.

Die 180 cm große Rückraumspielerin wird in Flensburg im Oktober ein Studium beginnen und unterschrieb am Donnerstagabend einen Zwei-Jahres Vertrag. Bereits gestern konnte sie mit der Mannschaft trainieren, dank der Unterstützung von Sponsor Jochen Ohm konnte dieser Transfer realisiert werden. In der vergangenen Saison erzielte sie 43 Treffer in 18 Ligaspielen.

Trainer Thomas Blasczyk freut sich über eine weitere Alternative für den Rückraum, mit einem Durchschnittsalter von nur 22,5 Jahren und vielen talentierten Nachwuchsspielern vorrangig aus der Region steht er angesichts der Ligareform vor einer spannenden und reizvollen Aufgabe.

(Alle Neuzugänge)

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24.07.2010

TSV Nord startet in die Vorbereitung

Am  29.7. starten die Frauen des TSV Nord Harrislee mit einem Coopertest in die Vorbereitung auf eine entscheidende Saison in der 2. Handball-Bundesliga. In der Spielzeit 2010/2011 werden sich nur die ersten 7 Mannschaften der beiden Gruppen Nord und Süd für die neue eingleisige 2. Liga qualifizieren.
In den folgenden sechs Wochen wird das Team hierfür die Grundlagen legen. Weiterhin hat das Trainerteam um Chefcoach Thomas Blasczyk , die nicht leichte Aufgabe, sieben Neuzugänge in die Mannschaft zu integrieren.
Highlights der Vorbereitung werden das Spiel am 8.8 gegen den Challenge-Cup Sieger BSV Buxtehude, das Trainingslager vom 20.8-22.8. in Damp und der erstmals als Veranstalter ausgerichtete WMF- Cup am 29.8 sein.
Das erste Punktspiel findet dann am 11.9 beim SC Greven 09 statt.

 

Spiele bzw. Turniere in der Vorbereitungsphase

5.8.   19.45
 in Owschlag gegen das Handballinternat Viborg
8.8.   11.30
 in Tarp gegen BSV Buxtehude
10.8. 19.00
 Idreatshalle gegen Stern Flensburg
13.8.-15.8. 
 Turnier in Banzkow
17.8.  20.00
 in Owschlag gegen den TSV Owschlag
19.8   18.30
 in Harrislee gegen die HSG Kropp-Tetenhusen
20.8.-22.8. 
 Trainingslager in Damp mit Spiel gegen den TSV Altenholz am 21.8 um 16.00
26.8.   20.00
in Kropp gegen HSG Kropp-Tetenhusen
2.9.   18.30   
in Harrislee gegen TSV Owschlag
4.9 oder 5.9
gegen Fredericia HK (Spielort und Spielzeit stehen noch nicht fest)

 

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26.06.2010

Topbesetzung beim 8.WMF Cup

Bereits 9 Wochen vor Turnierbeginn am 29.8.2010 ist das Teilnehmerfeld des WMF Cups komplett. Es waren viele Telefonate und Mails, vom Organisationsteam um Tim Petersen nötig, um dieses hochkarätige Teilnehmerfeld zu verpflichten und es hat sich gelohnt.
Ihre Teilnahme haben zugesagt: Der Challenge Cup Sieger BSV Buxtehude, Team Esbjerg, Fredericia HK, VFL Bad Schwartau, TSV Kropp-Tetenhusen, TSV Altenholz und der Ausrichter TSV Nord Harrislee. Alle Teams werden sicherlich, so kurz vor Saisonbeginn die Gelegenheit nutzen, um ihren Kader abschließend zu testen.
„Wir haben in der Vergangenheit noch nie so ein hochkarätiges Teilnehmerfeld, mit polnischen, dänischen und deutschen Nationalspielerinnen gehabt“ so Geschäftsführer Heiko Köhler von der WMF-Filiale in Flensburg.

Alle Zuschauer können sich am Sonntag, dem 29.8 auf hochklassigen Frauenhandball freuen und sollten sich diesen Termin schon einmal vormerken

 

 

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21.06.2010

Auslosung 1.Runde DFB-Pokal der Frauen

Am Wochenende wurden die Spielpaarungen der 1.Runde DFB-Pokal der Frauen ausgelost. Der TSV Nord Harrislee hat wie viele andere Mannschaften ein Freilos erhalten und greift somit erst in der 2.Runde ins Geschehen ein. Die Spiele der 1.Runde sind am 4.und 5. September angesetzt.

Alle Spiele

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20.06.2010

Nordexpress belegt 2.Platz beim

Kieler Woche Cup 2010

Am ersten Tag konnte der Nordexpress seine 3 Vorrundenspiele klar für sich entscheiden. Im Halbfinale am Sonntag wurde dann der TSV Owschlag mit 20:17 besiegt. Das Finale ging dann leider mit 13:15 gegen den TSV Altenholz verloren.

Alle Ergebnisse im Überblick

 

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19.06.2010

Personalplanung fast abgeschlossen

Der TSV Nord Harrislee hat seine Personalplanung für die neue Saison fast abgeschlossen. Nach den bereits feststehen den Neuzugängen Anne Hering, Catharina Volquardsen, Nane Sibbersen, Sabrina Meier, und Sarah Henningsen
konnte jetzt die 24jährige Studentin Mareike Vogel vom VFL Bad Schwartau für das Tor verpflichtet werden. Die Trainer trauen der groß gewachsenen
Torhüterin zu, in die Fußstapfen  von Steffi Petersen (Karriere Ende) zu treten. Auch neu im Kader ist die 19jährige talentierte Rückraumspielerin Sarah Schäfer  vom 2maligen Deutschen A-Jugend Meister SG Oeversee/Jarplund/Weding. Die Nachwuchsspielerin soll langsam an die Bundesliga herangeführt werden, um mittelfristig die Lücke von Bente Maassen (zur SG Rosengarten) zu schließen.

Leider sind auch zwei weiter Abgänge zu vermelden. Die Nachwuchstorhüterin Linda Kühl wechselt in die 3.Liga zum TSV Owschlag und die Kreisläuferin Britta Neumann zieht berufsbedingt nach Bremen, um dort beim Fußball Bundesligisten Werder Bremen im Physiotherapeuten –Team mitzuarbeiten. Da Britta für die neue Saison fest im Kader eingeplant war, sind wir hier, trotz des späten Zeitpunktes, noch auf der Suche nach einer Verstärkung.

Kader Saison 2010 / 11

Tor:
Kathrin Höhnke, Nane Sibbersen, Mareike Vogel,

Feldspielerinnen:
Sabrina Meier, Janine Lenke,Maria Schibrath, Lena Schulz, Sarah Schäfer, Anne Hering, Svenja Vogeler, Manuela Roth, Catharina Volquardsen,Jana Lembke, Katharina Bruder, Jana Behrendsen und Sarah Henningsen

 

 

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09.06.2010

WMF CUP 2010 in Harrislee

Kurz bevor die Ligamannschaft des TSV Nord Harrislee in die 6wöchige Sommerpause geht, sind die Organisatoren um Tim Petersen damit beschäftigt, den 8 WMF-Cup am 29.8.10 zu planen. Der Cup, der in der Vergangenheit von der HSG Tarp-Wanderup ausgerichtet wurde, wird in diesem Jahr erstmalig in Harrislee stattfinden.
Wie Tim Petersen mitteilte haben schon hochklassige  Mannschaften ihre Teilnahme zugesagt. So hat u.a. der polnische Meister MKS Zogiebie Lublin mit etlichen Nationalspielerinnen, der Challenge-Cup Sieger BSV Buxtehude mit den EX-Harrisleerinnen Randy Bülau und Kaja Schmäschke und der 6. der dänischen Meisterschaft Team Esbjerg zugesagt. Aber auch die Region stellt gute Mannschaften, neben dem Ausrichter TSV Nord Harrislee, wird der Schleswig-Holstein Meister TSV Altenholz und der 6. der letzten Regionalliga Saison der TSV Kropp-Tetenhusen  am Turnier teilnehmen. Mit weiteren erstklassigen Mannschaften wird noch verhandelt.
Die Zuschauer dürfen sich schon jetzt auf hochklassigen und spannenden Frauenhandball freuen.

 

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08.06.2010

Zusammenarbeit mit Jan Dreier

In der neuen Saison wird die 1. Frauenmannschaft mit dem Athletiktrainer Jan Dreier zusammenarbeiten. Jan, von der LK Weiche, ist einer der renommiertesten Leichtathletik Trainer in Schleswig-Holstein. Er wird
die Mannschaft einmal wöchentlich im athletischen und konditionellen Bereich trainieren. Trainer und Mannschaftsführung hoffen mit dieser  Maßnahme die Verletzungsanfälligkeit zu minimieren und auf eine gute Fitness, um das anspruchsvolle Ziel eingleisige 2. Bundesliga zu erreichen

 

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17.04.2010

Personalentscheidungen in Harrislee

Nach dem der TSV Nord Harrislee einen hervorragenden sechsten Tabellenplatz am Ende der Zweitligasaison 2009/10 belegte, konnten die Verantwortlichen des „Nordexpresses“ nun weitere wichtige Personalien klären. Rückraumspielerin Lena Schulz, die in der neuen Saison zusammen mit Jana Lembke Führungsspielerin werden soll, hat sich weiterhin für den TSV Nord-Harrislee entschieden, ihr lagen zahlreiche Angebote von Bundesligamannschaften vor.

Spielmacherin Manuela Roth und Nachwuchstalent Katharina Bruder verlängerten ihre Verträge jeweils um ein weiteres Jahr, beide Spielerinnen spielen für die Zukunft eine wichtige Rolle in den Planungen von Trainer Thomas Blasczyk. Vom Regionalligisten SV GW Schwerin wechselt die Rückraumspielerin Anne Hering zum TSV Nord, bereits in der vergangenen Saison war sie ein ständiger Trainingsgast in der Holmberghalle, von ihren Defensivqualitäten verspricht sich A-Lizenzinhaber Blasczyk einiges.  

Ebenfalls wird Peter Sellmer weiterhin als Co-Trainer zur Verfügung stehen, er bildet mit Thomas Blasczyk ein hervorragendes Gespann. Aktuell werden aber noch weitere Gespräche mit talentierten Spielerinnen aus der Region geführt, auch zukünftig die einzige Möglichkeit für den Nordexpress, aufgrund des kleinen Etats Bundesliga-Handball in Harrislee spielen zu können. Drei bis fünf Spielerinnen sollen noch zum Kader für die neue Saison stoßen, darunter auch Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs.

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29.03.2010

Starker Gegner, starkes Spiel

Tempo, Kampf und Spannung: Im letzten Heimspiel einer personell schwierigen Saison lieferten die Frauen des TSV Nord Harrislee mehr als 300 Fans ein tolles Handballspiel. Die Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk besiegte am vorletzten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga den einen Rang höher platzierten Tabellennachbarn TSV Travemünde mit 34:25 (15:13) Toren. Nach einem Kantersieg, wie man ihn nach diesem Resultat vermuten könnte, sah es aber beleibe nicht aus. Denn bis zur 50. Spielminute hielten die Gäste mit 24:27 dagegen. Doch Torfrau Steffi Petersen hielt den Vorsprung mit Glanzparaden in Serie fest. Der Nordangriff baute ihn mit einem furiosen Endspurt (8:1 Tore) auf das Schlussresultat aus.

Im ersten Durchgang hätten die Gastgeberinnen weitaus deutlicher in Führung gehen können. Aber vergebene Tormöglichkeiten in Serie machten die Gäste stark, die durch die zunächst überragende Anja Krönert nach Belieben trafen und ihrerseits mit 10:9, 12:10 und 12:11 in Führung lagen. Bis zur 28. Spielminute hatte Krönert acht Tore erzielt - und schien zu einem echten Problem für den TSV Nord zu werden, zumal dessen rechte Abwehrseite temporär schwächelte und sich erst nach einem Timeout ordnete. Das zeigte Wirkung. Die Travemünder Shooterin traf im zweiten Durchgang nicht mehr.

Harrislee übernahm die Regie und ließ sich auch durch enge Zwischenstände nicht aus der Ruhe bringen. "Ich hatte nie einen Zweifel daran, dass wir das Spiel über die Runden bringen würden", lobte ein zufriedener Thomas Blasczyk "seine Mädels", aus deren Reihen sich einige von ihnen in erfreulicher Weise hervor taten. Zu allererst ist Torfrau Steffi Petersen zu nennen, die drei Siebenmeter "tötete" und einen weiteren neben den rechten Pfosten fliegen sah. Katharina Bruder löste die in der Anfangsphase glücklose Jana Behrendsen ab und stand auf der rechten Außenposition mit einer feinen Leistung bis zum Abpfiff "ihren Mann". Freude machte auch Nesthäkchen Sabrina Maier bei ihrem Kurzeinsatz.

Vor dem Spiel verabschiedete TSV-Vorsitzender Claus Bargiel vier Spielerinnen, die den TSV Nord zum Saisonende verlassen: Torfrau Steffi Petersen hört auf. Bente Maassen wechselt zur SG Handball Rosengarten. Melanie Warr sieht Mutterfreuden entgegen und Jennifer Hofeditz zieht sich verletzungsbedingt zurück.

TSV Nord Harrislee: Petersen, Höhnke - Maassen (4/2), Schulz (5), Schibrath (2), Bruder (3), Bahrendsen, Abioye (2), Lembke (10/1), Maier (2), Neumann (3), Roth (3).

TSV Travemünde: Reimann, Junk, Kröncke - Haupt (6), Bielfeldt, Markmann (1), Volkening (5/1), Tonn, Potschaske, Manthe, Hollerbuhl (2), Krönert (8), Jochimsen, Langanke (3). Schiedsrichter: Murat und Mustafa Aslandag (Duisburg) mit einer tadellosen Leistung. - Siebenmeter: 2:6; Zeitstrafen: 2:2; Rote Karte: Jochimsen (30. nach Foul an Lembke). Zuschauer: 310.

Quelle : Flensburger Tageblatt

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27.03.2010

Ganz entspanntes Nordderby

In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen befinden sich die beiden Nordvertreter aus Schleswig-Holstein im gesicherten Mittelfeld. Der TSV Nord Harrislee ist mit 16:20-Punkten Sechster, der TSV Travemünde mit 19:17-Zählern sogar Fünfter. Jetzt treffen beide Teams am vorletzten Spieltag in der Harrisleer Holmberghalle (16.30 Uhr) aufeinander und können also diesem Spiel ganz entspannt entgegensehen.

Zwar könnten die Harrisleerinnen mit zwei Siegen noch an Travemünde vorbeiziehen, denn die "Raubmöwen" erwarten zum Saisonfinale den Tabellendritten, was durchaus in einer Niederlage enden könnte. Doch der "Nordexpress" muss am letzten Spieltag zum Tabellenführer und Meister SGH Rosengarten nach Hamburg. Auch wenn es schon einige enge Spiele gab, endeten diese doch immer mit einem Sieg für Rosengarten.

Egal wie diese Partie ausgeht, das Harrisleer Team von Trainer Thomas Blasczyk hat eine tolle Saison gespielt, im Gegensatz zum letzten Jahr frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. Vor einem Jahr standen sich beide Mannschaften im vorletzten Spiel der Saison ebenfalls in Harrislee gegenüber. Nach 28:18-Hinspielerfolg verlor Nord in der Holmberghalle 28:30 und musste bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern, Travemünde war sogar abgestiegen, blieb nur in der 2. Liga, weil andere Vereine ihre Mannschaften zurückzogen oder abmeldeten, wie in diesem Jahr der PSV Recklinghausen. In dieser Saison gewann Nord das Hinspiel in Travemünde ebenfalls mit 29:24.

Während sich beim Nordexpress dauernde Verletzungen wie ein roter Faden durch die Saison zogen, Jennifer Hofeditz, Svenja Vogeler und Janine Lenke sind nach wie vor langzeitverletzt, war Travemünde davon weitestgehend verschont. Und mit der A-Jugendlichen Franziska Haupt ging ein Nachwuchsstern auf, der auch noch für den SV Todesfelde in der Regionalliga der A-Jugend spielt. Die junge Linkshänderin hat sich bei den "Raubmöwen" zu einer der Haupttorschützinnen gemausert, sie erzielte in den letzten vier Spielen immerhin 35 Tore.

Nord Coach-Thomas Blasczyk ficht das alles nicht an: "Wir können wohl Travemünde in der Tabelle nicht mehr überholen, doch wollen wir das letzte Heimspiel der Saison trotzdem siegreich beenden. Die Mannschaft hat sich trotz aller Rückschläge durch Verletzungen immer wieder selbst aus dem Sumpf gezogen, es ist schon erstaunlich, welche Reserven da immer wieder frei gemacht werden konnten und das soll und wird auch in den beiden letzten Spiel so sein."

Quelle : Harald Jacobsen / Flensborg Avis

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15.03.2010

Es fehlten nur Sekunden

Das Hinspiel gegen den SC Greven 09 hatte der TSV Nord Harrislee in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen noch deutlich mit 27:35 verloren. Da konnte man im Rückspiel vom Team von Trainer Thomas Blasczyk nicht unbedingt einen Sieg erwarten. Doch der "Nordexpress" war bei der 31:32-Niederlage ganz knapp an einer Sensation dran, zu einem Unentschieden fehlten sogar nur wenige Sekunden.

Der TSV Nord erwischte einen guten Start führte nach 2:1 auch mit 4:2, 5:3 und noch mit 6:5. Nach 6:6-Ausglich zog Greven nach erster Führung mit 7:6 auf 10:7 davon. Zwar gelang den Harrisleerinnen mit 10:10 erneut der Ausgleich, doch nach 15:12 führte das Heimteam zur Pause mit 19:16 mit drei Toren Vorsprung.

Auch im zweiten Durchgang erwischte der "Nordexpress" den besseren Start. Das Blasczyk-Team hatte bei 21:20 die Nase wieder knapp vorn. Die Partie blieb spannend und am Ende wurde es dramatisch. Nach 24:24 zog wieder der Tabellendritte mit 27:25 in Front. Nach 29:29 legte Greven immer ein Tor vor und Nord zog nach. Doch als das 09-Team 41 Sekunden vor Ende das 32:31 erzielte, konnte Nord nicht mehr Kontern und verlor denkbar knapp und unglücklich 31:32.

"Die Mädels haben es gut gemacht, ich hätte ihnen es richtig gegönnt, hier eine Sensation zu schaffen. Es ist schon erstaunlich, welche Reserven sie aus sich herausholen können. Besonders zu überzeugen wussten Manuela Roth als Spielmacherin, Lena Schulz und Jana Lembke, die immer wieder Verantwortung übernahmen, und Maria Schibrath auf ungewohnter Kreisläuferposition", kommentierte Nord-Trainer Thomas Blasczyk.

SC Greven 09: Wefer, Glathe - Volkmer 3, Huck, Herbst, Lorenz, Oana 6, Everding 10, N. Stummvoll 2, Schreuers 6/4, Stummvoll 2, Thiele, Doppler 2, Bülau 4.

TSV Nord: Höhnke, Petersen - Roth 2, Maassen, Schulz 6, Schibrath 4, Behrendsen 2, Neumann 2, Lembke 11/4, Abioye 4.

 

Quelle : Harald Jacobsen / Flensborg Avis

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12.03.2010

Den sechsten Platz halten

Vom Sechsten der 2. Handball-Bundesliga der Frauen, dem TSV Nord Harrislee, gibt es nichts Neues zu berichten.

"Eigentlich brauche ich gar nichts zu sagen", lautete die erste Kurzaussage von Nord-Coach Thomas Blasczyk.

"Es gibt wohl keine Mannschaft in der 2. Liga, die so vom Verletzungspech gebeutelt ist, wie unsere. Ich möchte mal einige andere Teams sehen, und wo die dann stehen würden, wenn bei ihnen über lange Zeit vier oder fünf Spielerinnen ausfallen würden. Das ist bei uns so und wird sich bis zum Saisonende auch nicht ändern. So bin ich natürlich froh über das Erreichte, dass wir den Klassenerhalt schon drei Spieltage vor Saisonende sicher haben und nicht wie im letzten Jahr bis zum Schluss zittern müssen. Jetzt wollen wir den sechsten Platz halten. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Sensation, denn Greven verfügt auch in der Breite über den stärker besetzten Kader. Dennoch fahren wir nicht dorthin, um uns zu verstecken, denn auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden", hielt der Trainer des "Nordexpress" dann doch eine "längere" Rede.

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, dass beim TSV Nord mit Svenja Vogeler, Jennifer Hofeditz und Janine Lenke nach wie vor drei Spielerinnen langzeitverletzt ausfallen. Das Hinspiel verlor der TSV Nord mit 27:35, wobei die Ex-Harrisleerin Bente Bülau großen Anteil am Sieg des SC Greven hatte.

Quelle : Flensborg Avis / Harald Jacobsen

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07.03.2010

Verstärkung für den Ligaausschuss

Heiko Köhler, derzeit noch Manager der Handballfrauen der HSG Tarp-Wanderup in der Oberliga, hatte schon bekannt gegeben, dass er dieses Amt in der kommenden Saison nicht mehr wahrnehmen wird. Gleichzeitig war deshalb als Geschäftsführer der WMF-Verkaufsstelle (Württembergische Metallwaren Fabrik) in Flensburg auf der Suche nach einem Veranstalter für den WMF-Cup, den als Vorbereitungs-Turnier für Frauenmannschaften ausgerichtet hat. "Ich wollte den WMF-Cup etwas höher aufwerten und habe mich deshalb an den TSV Nord gewandt", sagte Heiko Köhler.

In diesen Gesprächen wurde er von Harrisleer Seite, vom Vorsitzenden des Ligaausschusses des Zweitligisten, Wulf Müller-Hülsenitz, gefragt, ob er nicht ab der kommenden Saison im Ligaausschuss des TSV Nord mitarbeiten möchte. Das ist jetzt konkretisiert worden und auf Anfrage sowohl von Heiko Köhler als auch Wulf Müller-Hülsenitz bestätigt.

Quelle: Harald Jacobsen / Flensborg Avis

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01.03.2010

Nord-Frauen heilfroh über den wichtigen Sieg

Es dauerte schmerzlich lange, bis der TSV Nord Harrislee den Sieg in der Tasche und die letzten wohl nötigen Punkte zum Klassenerhalt eingefahren hatte. In einem bis zu den Schlussminuten spannenden Zweitliga-Spiel besiegten die Handballerinnen des TSV Nord das überraschend stark aufspielende Tabellenschlusslicht Rostocker HC mit 37:32 (21:20).

Der Sieg fiel keineswegs so klar aus, wie es das Endergebnis vermuten lässt. Die Gäste aus der Hansestadt waren in der 57. Minute bis auf 32:34 herangekommen und bekamen einen Siebenmeter zugesprochen, den Steffi Petersen jedoch parierte. Nach dieser Schlüsselszene in der dramatischen Schlussphase setzten "Jana I und II" (Behrendsen und Lembke) noch einen drauf und machten mit drei Toren in 100 Sekunden alles klar.

"Ich bin heilfroh, dass wir diesen wichtigen Erfolg eingefahren haben", atmete Trainer Thomas Blasczyk tief durch. Verletzungsbedingt "ohne Fünf" musste er die Mannschaft mehrfach umbauen. 21 Tore im ersten Durchgang waren gut, 20 Gegentreffer hingegen zu viel. Diese Feststellung ging an die Adresse der Abwehr, die sich in den zweiten 30 Minuten aber deutlich steigerte.

Zuerst gab es Probleme dadurch, dass Jana Lembke und Lena Schulz "kurz genommen" wurden und die zweite Garnitur, die die Rolle der beiden übernehmen musste, erst spät in Fahrt kam. Doch mit zunehmender Spieldauer, wagten sich die "Vertretungen" in Zweikämpfe und erzeugten so den nötigen Druck. Probleme gab es auch mit der U 20-Weltmeisterin Evelyn Schulz und Svea Pinkhos, die aus dem Rückraum 16-mal trafen. Ihnen gegenüber hatten Manuela Roth (Regie) und Jana Behrendsen (Tempogegenstöße) einen weitaus schwereren Stand, machten ihre Sache aber am Ende bravourös.

"Es ist eine Freude, ihr zuzusehen", lobte Trainer Blasczyk die drahtige Jana Behrendsen, die ihren Leistungszenit noch lange nicht erreicht hat. Nach dieser Partie gebietet es sich, den Hut gleich zweimal zu ziehen: Einmal vor den Gastgeberinnen, die während der spannenden 60 Minuten aus Fehlern schnell lernten, zum andern vor dem Tabellenschlusslicht, das nach seiner eindrucksvollen Vorstellung in der Holmberghalle zur Frage verleitete: "Warum stehen die eigentlich am Tabellenende?"

TSV Nord Harrislee: Höhnke, Petersen - Maassen (3), Schulz (3/1), Schibrath (2), Bruder, Behrendsen (6), Abioye (5), Lembke (12/8), Neumann (1), Roth (5), Maier (n.e.).

Rostocker HC: Ex, Praetzel - Ernsberger (2), Kohsmann (2), Galle (1), Schulz (8), Wowarra (1), Kordt, Tolksdorf (4/3), Pinkohs (8), Horke (6/1), Heinsch.

Schiedsrichter: Brandt/Veit (Vlotho/Kalletal).

Siebenmeter: 9:6. - Zeitstrafen: 0:2.

Zuschauer: 165.

Quelle : Flensburger Tageblatt

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01.03.2010

Campushallen-Gala für die Sport-Stars aus den Norden

Diesmal spielten auch die Handballer mit - über 60 Minuten. Im vergangenen Jahr hatte die SG Flensburg-Handewitt bei der Ehrung der Sportlerinnen, Sportler und Talente des Jahres in der Campushalle eine Halbzeit lang gegen Melsungen unterirdisch agiert, am Ende die Begegnung aber noch gedreht.

Am Sonnabend ließen sich die SG-Handballer nicht lumpen, lieferten ihren Anteil zu einem rundum gelungenen Abend ab. 34:23 gegen die HSG Düsseldorf - ein mehr als würdiger Rahmen für den Abschluss der Wahl der sportpresse nord, an der sich knapp 3500 Leserinnen und Leser der sh:z-Tageszeitungen beteiligt hatten.

Acht Sportlerinnen und Sportler - Meike Schmidt vom Bredstedter TSV hatte wegen eines Punktspiels ihrer Handball-Mannschaft absagen müssen - wurden vor Spielbeginn von Jürgen Muhl, dem Geschäftsführer der sportpresse nord geehrt. Muhl überreichte die Urkunden und ließ die Erfolge der Ausgezeichneten Revue passieren. Handball, Rudern, Schwimmen, Rhönradturnen, Motorsport, Fußball - die Bandbreite war groß. "Helfen Sie mit, dass die Husumer SV wieder in die SH-Liga kommt", sagte Muhl zu Fußballer Tobias Berg vom Verbandsligisten Husumer SV.

Nach der Ehrung im Blitzlicht-Gewitter ging es in eine Loge, dort konnten sich die Preisträger stärken und das Handballspiel verfolgen. Nur Flensburgs Sportler des Jahres war nicht mit von der Partie, aus gutem Grund: Jacob Heinl stand unten auf der Platte und steuerte einen Treffer zum SG-Sieg bei.

Handball-Torhüterin Steffi Petersen vom TSV Nord Harrislee war direkt von der Holmberg- in die Campushalle geeilt - sie hatte noch kurz zuvor mit ihrem Team gegen Rostock gewonnen. Für Laura Schwensen, Sportlerin des Jahres aus Kappeln, war der stimmungsvolle Abend noch lange nicht zu Ende - sie hatte das "kleine Schwarze" im Gepäck und eilte anschließend zum Ball des TSV Kappeln.

Schwimmer Leif-Henning Klüver, Talent des Jahres in Nordfriesland, hatte extra für die Auszeichnung einen Wettkampf in Elmshorn unterbrochen. Klüvers Trainer Ernst Hinrichsen verriet, wie man in Niebüll "Wahlkampf" machte: "Wir haben ein Telefon in der Schwimmhalle und jeden Besucher freundlich darauf hingewiesen, dass die Sportlerwahl ansteht. Einfach die Wahlwiederholungstaste drücken..."

Quelle: Flensburger Tageblatt

 

22.02.2010

TSV Nord beim TV Oyten ohne Chance

Der großartigen Bergegnung bei der HSG Stemmer-Friedewalde folgte im Auswärtsspiel beim TV Oyten Ernüchterung. Die Handballerinnen des Zweitligisten TSV Nord Harrislee mussten bei diesem Gegner, über den daheim noch mit 29:25 dominiert wurde, eine 24:30 (9:15)-Schlappe hinnehmen.

Die Gastgeberinnen, die in der Tabelle einen Platz hinter dem TSV Nord Harrislee auf Rang sieben liegen, gingen früh in Führung und bauten diese nach und nach aus. Über 3:1, 7:4 und 9:5 war beim Stande von 15:8 für den TV Oyten schon so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Der 9:15-Rückstand zum Seitenwechsel erhöhte sich schnell auf 11:20 (39.).

Die Nord-Mannschaft schaffte es zwar noch, von einem zehn Tore-Rückstand (16:26 in der 51. Minute) auf 20:26 heran zu kommen, das aber war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Das Harrisleer Aufgebot musste mit nunmehr fünffachem Ersatz (auch ohne Torfrau Kathrin Höhnke) antreten und hatte sich mit Linda Kühl und Sabrina Maier aus der A-Jugend ergänzt. Beim TV Oyten ist man sich sicher, dass der Klassenerhalt nicht mehr in Gefahr ist. Der TSV Nord Harrislee hat am kommenden Wochenende die Chance, in der Heim-Begegnung gegen das Schlusslicht Rostocker Handball Club verlorenes Terrain gut zu machen.

TSV Nord Harrislee: Petersen, Kühl - Maassen (5/1), Schulz (6/1), Schibrath, Bruder (2), Behrendsen (4), Abioye (3), Lembke (2/1), Maier, Neumann (2), Roth.

Beste Werferinnen beim TV Oyten: Jacqueline Reinhold (8/3), Jana Kokot (6), Julia Züter (4) und Carolin Pleß (4).

Quelle : Flensburger Tageblatt

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19.02.2010

Der TSV Nord Harrislee muß nach Oyten reisen

In der Hinrunde war es für den TSV Nord Harrislee ein zähes Ringen, bevor das Spiel in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen gegen den TV Oyten mit 29:25 gewonnen wurde. Garanten für den Sieg des TSV Nord waren damals Bente Maassen und Jana Behrendsen, gleichzeitig hatten die Harrisleerinnen aber auch große Mühe, Oytens Jaqueline Reinhold in den Griff zu bekommen.

Jetzt muss der "Nordexpress" zum Auswärtsspiel in Oyten (Sonntag 15 Uhr) antreten. Das Team von Trainer Thomas Blasczyk hat die große Chance nach dem 30:28-Auswärtserfolg beim TV Stemmer/Friedewalde mit weiteren zwei Punkten einer Abstiegsgefahr endgültig ein Ende zu bereiten. Dabei werden dem Landesrivalen TSV Travemünde die Daumen gedrückt, damit dieser ebenfalls in Stemmer gewinnt. Doch den TSV Nord drücken gewaltige Personalprobleme. Neben Melanie Warr, Svenja Vogeler und Jennifer Hofeditz fällt auch Janine Lenke aus, die sich in Stemmer in der Schlussminute einen Armbruch zuzog und für die damit die Saison vorzeitig beendet ist. Eine Schrecksekunde gab es auch im Training. Beim Aufwärmen, beim Fußballspielen, knickte Lena Schulz um und musste das Training abbrechen. Eine ärztliche Untersuchung ergab, dass die Bänder aber nicht gerissen sind, dennoch bleibt ein Einsatz fraglich. Schon in Stemmer konnte Lena Schulz im zweiten Durchgang wegen einer Roten Karte nicht mitwirken. Dort rückte Anne Abioye auf die Rückraumposition und bot sich mit einer sehr starken Leistung für eine Wiederholung dieser Maßnahme an. Dann wäre aber der Linksaußenposten verwaist.

Und da beruft Trainer Thomas Blasczyk die A-Jugendliche Sabrina Maier, die im Alter von sechs Jahren bereits im TSV Nord mit dem Handballspielen begonnen hat, in den Kader, und die so mit ihrem Zweiligadebüt rechnen kann.

Quelle: Harals Jacobsen / Flensborg Avis

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15.02.2010

Siegesfreude getrübt: Janine Lenke bricht sich den Arm

Freud und Leid bei den Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee nach der Zweitliga-Partie bei der akut Abstiegs gefährdeten HSG Stemmer/Friedewalde. Froh war die Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk über ihren überaus wichtigen 30:28 (16:18)-Sieg, mit dem sie nun schon mal einen Fuß auf das sichere Ufer setzen kann. Doch entsetzt waren die Harrisleeerinnen über das Pech, das Janine Lenke widerfuhr.

Die 23-Jährige zog sich in der Schlussminute einen offenen Unterarmbruch zu und musste noch in den späten Abendstunden in einem Mindener Krankenhaus operiert werden. Beim Stande von 28:28 hatte sie 47 Sekunden vor dem Abpfiff das vorentscheidende Führungstor erzielt und stürzte in der folgenden Szene nach einem Schubser so unglücklich, dass ihr beim Abstützen der linke Arm brach.

Ihre Gegenspielerin Stefanie Frank kassierte für das Foul eine Zeitstrafe. Diese Szene passierte 22 Sekunden vor Spielende. Die Mainzer Unparteiischen mussten die Partie für annähernd 50 Minuten unterbrechen, weil erst ein Krankenwagen aus Minden herbei gerufen werden musste, die Verletzte auf dem Spielfeld lag und nicht bewegt werden konnte - und auch keine Sanitäter anwesend waren. Die Gastgeber unternahmen indessen auch noch den Versuch, einen Spielabbruch und eine Neuansetzung "herauszuholen". Die Mannschaftsleitung des TSV lehnte das ab. Jana Lembke setzte sieben Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt unter diese denkwürdige Begegnung.

"Wir hatten von vornherein eine harte Gangart erwartet", sagte Trainer Thomas Blasczyk und behielt Recht. "Doch wir haben dagegen gehalten und bis zum Umfallen gekämpft." Die zeitweise wenig "ladylike" Partie forderte Opfer. Lena Schulz musste schon in der 24. Minute nach der dritten Zeitstrafe von der Platte. In der 34. Minute folgte ihr Bente Maassen mit einer Matchstrafe. Thomas Blasczyk machte aus der Not eine Tugend und Anne Marie Abioye zur "Königin" der Partie. Von der linken Seite rückte sie zu Manuela Roth in den Rückraum. Beide führten nunmehr klug Regie. Anne Abioye, sonst zuständig für Tempogegenstöße, "hämmerte" aus dem Rückraum und traf zehn Mal. In der stark dezimierten Nord-Mannschaft gab es keinen Ausfall. Keeperin Steffi Petersen machte nach 15 Minuten Platz für Kathrin Höhnke, die ein starkes Spiel lieferte. Vorn behielt die Mannschaft die Lage immer im Griff.

Nord kam zögerlich ins Spiel und bekam es erst kurz vor der Pause in den Griff. In der 35. Minute gelang zum 18:18 der erste Gleichstand, der bis zum 27:27 (56.) noch ein weiteres Mal gelang. In der dramatischen Schlussphase schaffte Jana Lembke mit dem 28:27 die erste Führung, die die Gastgeberinnen jedoch noch einmal egalisierten (59.), ehe Janine Lenke und Jana Lembke den Sack zumachten. "Das war ein ganz wichtiger Erfolg", bilanzierte Thomas Blasczyk, der seinen Frauen eine geschlossene Mannschaftsleistung attestierte und die Vorbereitungen in der Woche honoriert sah.

TSV Nord Harrislee: Petersen, Höhnke - Maassen (2/1), Schulz (4), Schibrath (2), Bruder, Lenke (1), Behrendsen (4), Abioye (10), Lembke (6/2), Roth (1). Beste Werferinnen HSG Stemmer/Friedealde: Ziercke (9/2), Heidemann (7), Grüning (6), Viering (3).

Quelle : Flensburger Tageblatt

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05.02.2010

Die gute Plazierung halten

In der zweiten Handball-Bundesliga der Frauen nehmen am Saisonende die besten vier Mannschaften an der Aufstiegsrelegation zur ersten Liga teil. Die Plätze scheinen an das Quartett Rosengarten Hamburg, Füchse Berlin, Halle-Neustadt und SC Greven vergeben. Greven hat als Vierter schon fünf Punkte Vorsprung vor dem punktgleichen Fünften und Sechsten, dem TSV Nord Harrislee und TSV Travemünde. Doch diesen fünften Rang möchte der "Nordexpress" gerne halten, denn damit würde der Kampf gegen den Abstieg weiter kein Thema sein und es könnte der Umbau der Mannschaft zur nächsten Saison ganz in Ruhe angegangen werden.

Am Wochenende steht für das Team von Trainer Thomas Blasczyk erst einmal eine ganz schwere Aufgabe auf dem Programm. Nord erwartet die Reinickendorfer Füchse aus Berlin (Sonnabend 16.30 Uhr, Holmberghalle), gegen die der TSV im Hinspiel 25:28 verloren hat. Bei Nord fehlen nach wie vor Melanie Warr, Jennifer Hofeditz und Svenja Vogeler. Doch Verletzungssorgen und Ausfälle sind in Harrislee nichts Neues und ziehen sich schon die ganze Saison wie ein roter Faden durch die Mannschaft. Thomas Blasczyk redet darüber gar nicht mehr viel, er kann ja sowieso nichts daran ändern, sondern hat seine Mannschaft konzentriert vorbereitet, um auch gegen den Tabellenzweiten auf Sieg zu spielen. Auch nicht neu ist, dass die Harrisleerinnen dazu das Potential haben, doch es gegen die Spitzenteams der 2. Liga nur mit einem Punktgewinn klappen kann, wenn alle Leistungsträger im Stande sind, ihre optimale Leistung zu bringen.

Ebenfalls nichts Neues konnte über Neuverpflichtungen in Erfahrung gebracht werden. Ligaausschuss-Vorsitzender Wulf Müller-Hülsenitz bestätigte zwar Gespräche mit weiteren Spielerinnen, doch sind bisher keine weiteren Unterschriften geleistet worden. Und auch in der Trainerfrage "werden demnächst Gespräche mit Thomas Blasczyk erfolgen", so Müller-Hülsenitz.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

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03.02.2010

Die Leser haben entschieden - Flensburgs erfolgreichste Sportler

Sportlerin des Jahres: Steffi Petersen

Im Vorjahr gingen die Handballer leer aus, diesmal stehen wieder zwei Aktive in Flensburgs Sportart Nummer eins ganz oben. Steffi Petersen vom TSV Nord Harrislee und Jung-Nationalspieler Jacob Heinl von der SG Flensburg-Handewitt wurden von den Lesern des Flensburger Tageblatts zur Sportlerin und zum Sportler des Jahres 2009 gewählt. Das Talent des Jahres heißt Jannik Stühr, zweifacher Vize-Weltmeister im Rhönradturnen.

Auch bei der vierten Sportlerwahl der sportpresse nord gab es wieder eine riesige Resonanz. Über 1000 FT-Leser riefen in den drei Wahl-Wochen an. Klar die meisten Stimmen erhielt Steffi Petersen. Für die 32-jährige Torhüterin, die nach der Saison ihre Karriere beenden will, stimmten genau 200 Anrufer. Damit siegte die Harrisleer Nummer eins vor Synchronschwimmerin Edith Zeppenfeld (91 Stimmen) und Tennisspielerin Alida Müller-Wehlau (44).

Bei den Herren machte der Aufsteiger der Saison das Rennen. Jacob Heinl, der vom Bankdrücker zum Stammspieler im SG-Trikot avancierte und im Dezember sein erstes Handball-Länderspiel bestritt, erhielt 130 Stimmen. Damit siegte der 23-Jährige vor Rhönrad-Weltmeister Christoph Clausen (92) und 08-Torjäger Sven Beck (64).

Ganz eng ging es bei den Talenten zu. Der 16-jährige Jannik Stühr, mit drei WM-Medaillen der Senkrechtstarter im Rhönradturnen, behauptete sich mit 72 Stimmen knapp vor der Glücksburger Siebenkämpferin Davina Hamann (66) und Max Lipp (47). Der Junioren-Nationalspieler der SG Flensburg-Handewitt hatte die Wahl bereits 2007 gewonnen.

Portaits der Sieger folgen vor der Ehrung der Sportler des Jahres. Die Auszeichnung erfolgt am Sonnabend, 27. Februar, in der Halbzeitpause der Bundesliga-Partie zwischen der SG Flensburg-Handewitt und HSG Düsseldorf in der Campushalle (Anpfiff 19 Uhr).


Leser-Gewinnspiel: 1. Preis (Gutschein über 150 Euro): Frauke Lausen, Flensburg; 2. Preis (Gutschein über 100 Euro) Oliver Fürstenberg, Flensburg; 3. Preis (Gutschein über 50 Euro): Michael Schulte, Flensburg. Die Gutscheine werden zugeschickt und sind einzulösen bei Intersport Hans Jürgensen in Flensburg.

Quelle : SHZ

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02.02.2010

Manschaftstraining abgesagt

Aufgrund von starken Schneefällen mußte das Training

am Dienstag dieser Woche ausfallen.

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01.02.2010

Zwei Neue für Nord Harrislee

 

Die Handball-Zweitliga-Frauen des TSV Nord Harrislee können für die neue Saison zwei weitere Neuzugänge präsentieren. Wie Ligaobmann Wulf Müller-Hülsenitz bekannt gab, wechseln Catharina-Sophie Volquardsen und Nane Sibbersen im Sommer von der SG Oeversee/Jarplund-Weding, amtierender Deutschen Meister der A-Jugend, nach Harrislee.  Nane Sibbersen  war  vom MTV Leck zur SG gekommen.

Vorher haben die beiden Talente aber noch ein ehrgeiziges Ziel: Sie wollen versuchen, den deutschen Meistertitel zu verteidigen. In der Regionalliga der weiblichen Jugend A führt die SG derzeit mit neun Siegen aus neun Spielen souverän die Tabelle an. Die Personalplanungen bei Nord sind nicht abge-schlossen: "Wir hoffen, in Kürze weitere Vertragsverlängerungen und Neuzugänge präsentieren zu können", so Müller-Hülsenitz.

Quelle : SHZ

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30.01.2010

 

Das Auswärtsspiel gegen Stemmer/Friedewalde wurde wegen

schlechten Witterungsbedingungen abgesagt

Ein Ausweichtermin steht noch nicht fest.

 

24.01.2010

Kampfgeist allein reicht Nord nicht

Das Zweitligaspiel der Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee endete auf dem ungewohnten Parkett der Flensburger Idrætshalle mit einer bitteren Niederlage. Die nach zwei Siegen als Favorit gehandelten Nord-Frauen unterlagen der TSG Wismar mit 28:32 (12:16). Lücken in der Abwehr und eine zeitweise schwache Wurfausbeute führten zu Defiziten, die auch mit unermüdlichem Kampfgeist nicht wettzumachen waren. Dazu kam, dass das Schiedsrichter-Gespann die Messlatte für Regewidrigkeiten schon früh zu hoch angesetzt hatte, mit dieser Tour fortfuhr und Allerwelts-Fouls mit Zeitstrafen belegte. Besonders hart traf es den TSV Nord, der sich bis zur 59. Minute auf 28:29 an die Gastmannschaft herangekämpft und Chancen erarbeitet hatte, womöglich noch ein Remis zu schaffen. Doch die Herren in Grau schickten Anne Abioye für ein Foul, für das allenfalls ein Freiwurf genügt hätte, vom Parkett - aus dem 28:29 wurde schnell ein 28:32.

Der TSV Nord Harrislee kam anfangs überhaupt nicht ins Spiel, das die Gäste dank mehrerer Fehlwürfe des Nord-Angriffs hellwach angingen und schnell auf 6:2 davon zogen. Die TSG Wismar blieb danach fortwährend in Führung - mal hauchdünn, mal deutlicher wie beim Pausenstand von 16:12. Nach Wiederbeginn wuchs der Vorsprung der Gäste sogar auf fünf Tore. Nach dem 16:20 schaffte der TSV Nord mit einem Zwischenspurt erstmals den Gleichstand zum 20:20 (43.). Bis zur 47. Minute gelang das noch zweimal: zum 21:21 und 22:22. Das aber mobilisierte bei den Gästen weitere Kraftreserven. Die TSG Wismar zog erneut davon - auf 28:25 (57.). Das aber war noch nicht der Sieg, weil Anne Abioye und Lena Schulz nach einem Treffer von Wismars überragender Franca Kühne den 28:29-Anschluss schafften, da noch knapp zwei Minuten zu spielen waren. Es sollte dank der harten Schiri-Entscheidung nicht sein. Doch das war’s beim TSV Nord nicht allein. Melanie Warr (Krankheit) fehlte an allen Ecken und Enden. Janine Lenke (14.) blieb nach einer Fußverletzung auf der Bank. Trainer Blasczyk blieben danach nur noch neun Feldspielerinnen. Leistungsträgerinnen wie Lena Schulz und Jana Lembke mussten ohne Unterbrechung durchspielen. Dank einer starken Anne Abioye und der sicheren Siebenmeterschützin Bente Maassen blieb Nord bis zur dramatischen Schlussphase im Match. Am Ende verließ Wismar die Halle als verdienter Sieger. Herausragend bei den Gästen waren neben Franca Kühne die flinke Stefanie Laas sowie die beiden Torfrauen Justine Steiner und Antje Borkowski.

"Es muss weitergehen", blickte der enttäuschte Trainer Thomas Blasczyk nach vorn. "Aber gekämpft haben sie", lobte er sein Team, das durch diese Tugend schon manches vermeintlich verlorene Spiel gewann.

TSV Nord Harrislee: Petersen, Höhnke - Maassen (6/6), Schulz (4), Schibrath, Lenke, Behrendsen (3), Abioye (6), Lembke (7), Neumann (2), Roth.

TSG Wismar: Steiner, Borkowski - Laas (6), Möller (4), Hipler (4), Kühne (12/4), Wegner (1), Drews, Ernst, Kollecker, Yermachek (2), Oldendorf, Wolter (3).

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig/Salzgitter). Siebenmeter: 9:4. - Zeitstrafen: 4:6. Zuschauer: 167.

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22.01.2010

Einen Sieg nachlegen

Der TSV Nord Harrislee muss einmal im Jahr mit einem Heimspiel aus der Holmberghalle ausrücken. Weil dort das traditionsgemäße Lauseniana-Neujahrskonzert stattfindet, trägt Nord sein Heimspiel in der 2. Handball-Bundesliga gegen die TSC Wismar in Idrætshallen (Sonnabend 19 Uhr) aus.

Das Team von Trainer Thomas Blasczyk will nach dem 21:18-Auswärtssieg beim HSC 2000 Magdeburg einen weiteren Erfolg nachlegen. Doch erwartet der Harrisleer Coach eine ganz schwere Aufgabe.

"Wir dürfen in der Euphorie über den letzten Sieg nicht vergessen, unsere Hausaufgaben zu machen. Nur gut vorbereitet und mit voller Konzentration werden wir erfolgreich sein. Außerdem hat Wismar nach der überraschenden Niederlage gegen Rostock sicher eine Menge Wut im Bauch und will diesen Ausrutscher sicherlich mit dem Gewinn von Auswärtspunkten wettmachen. Sie werden also alles daran setzen, bei uns zu punkten", mahnt der Nord-Coach.

Beim "Nordexpress" ist der Einsatz von Spielmacherin Melanie Warr krankheitsbedingt fraglich. "Ihr Einsatz wird sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden", sagte Blasczyk und ergänzt: "Es wäre schade, wenn sie nicht spielen könnte, denn sie war zuletzt sehr gut drauf. Wir werden wohl wieder einmal gezwungen sein, umzustellen, doch das ist ja bei uns nur allzu häufig so. Meine Neujahrswünsche, endlich einmal über einen längeren Zeitraum mit vollem Kader in einem vernünftigen Rhythmus trainieren und spielen zu können, wurden offensichtlich bisher noch nicht erhört."

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen
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18.01.2010

TSV Nord Harrislee triumphiert in Magdeburg

Die Frauen des TSV Nord Harrislee feierten einen erfolgreichen Jahresauftakt. In der 2. Handball-Bundesliga gewannen sie beim HSC 2000 Magdeburg 21:18 (11:10) und festigten mit dem Punktekonto von 14:14 ihren Rang im Mittelfeld. Der Erfolg war dank einer starken Abwehrleistung und der beiden hervorragenden Torfrauen Steffi Petersen und Kathrin Höhnke hoch verdient. Die Mannschaft verkraftete auch eine Schrecksituation in der 52. Minute, als Anne Marie Abioye "brutal herunter geholt" wurde (O-Ton Trainer Blasczyk) und mit einer Schulterverletzung ausscheiden musste. "Danach haben wir den Turbo eingeschaltet und die Mittellandhalle in Barleben als Sieger verlassen." Der HSC Magdeburg führte in dieser Partie lediglich einmal mit 2:1. Danach liefen die Gastgeberinnen immer einem knappen Vorsprung des TSV Nord hinterher und schafften lediglich den einen oder anderen Gleichstand. "Wir haben die Reise gut vorbereitet angetreten. Dennoch musste die Defensivabteilung Schwerstarbeit leisten, um den Gastgeber im Griff zu behalten. Überhaupt bestach der TSV Nord durch eine geschlossene Mannschaftsleistung - und belohnte sich am Ende mit einem Resultat, das temperamentvoll gefeiert wurde. "Ich kann der Mannschaft nur ein dickes Lob zollen", sagte Trainer Blasczyk, der in Jana Lembke (zehn Treffer) wieder eine zuverlässige Torjägerin hatte. Nächster Gegner ist am Sonnabend die TSG Wismar, gegen die der TSV Nord seine Leistung bestätigen möchte.

TSV Nord Harrislee: Petersen, Höhnke - Maassen (2/2), Warr (4), Schulz (2), Schibrath, Lenke (1), Behrendsen (1), Abioye (1), Lembke (10/3), Neumann, Roth. Beste Werferinnen Magdeburg: Bartl (4), Hubinger (3), Maue (3/1), Wysinski (3).

Quelle : Flensburger Tageblatt

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15.01.2010

Mit Zuversicht ins neue Jahr

Der TSV Nord muss in Magdeburg antreten

In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen wird zu Beginn des neuen Jahres schon der zweite Rückrundenspieltag ausgetragen. Der TSV Nord Harrislee muss dabei zum HSC 2000 Magdeburg (Sonntag 16 Uhr) reisen. Das Hinspiel gewann das Team von Trainer Thomas Blasczyk mit 28:24. Auch diesmal wollen die Harrisleerinen zwei Punkte holen. "Wir fahren nach Magdeburg, um dort zu gewinnen", sagt Thomas Blasczyk.Er weist aber vorischtig daraufhin, dass der HSC, obwohl auf Rang sechs liegend, über die zweitbeste Abwehr der Liga verfügt.

"Wenn wir mit Geduld und Disziplin unsere Chancen wahr nehmen, dann haben wir durchaus eine Siegchance", erläutert der Nord-Coach, weiß aber auch um die Schwierigkeit der Aufgabe, denn "Magdeburg hat sich im Verlaufe der Saison verbessert, ist stärker geworden", so Blasczyk.

Trainer bisher mit Saisonverlauf zufrieden

Mit dem Abschneiden seines Teams, Rang fünf mit 12:14-Punkten, ist Thomas Blasczyk "nicht unzufrieden".

"Bei den vielen Problemen, die wir hatten, sind zwölf Punkte sehr gut. Wir konnten bisher noch nicht einmal mit dem kompletten Kader trainieren und die Spiele haben gezeigt, dass wir auf bestimmte Leistungsträger nicht verzichten können", resümiert der Trainer des "Nordexpresses" den bisherigen Saisonverlauf.

"Wir müssen weiter unsere Hausaufgaben machen und vor allem die Heimspiele gewinnen. Wenn es dann weniger Probleme gibt und alle gesund bleiben, könnte auch noch der eine oder andere Auswärtspunkt dazukommen", schaut Thomas Blasczyk voraus.

Mit Aussagen über seine eigene Zukunft hält sich Thomas Blasczyk zurück. "Ob ich als Trainer weitermache, hängt von mehreren Faktoren ab", sagt er, will das aber "noch" nicht weiter kommentieren.

Blasczyks Zukunft

Aussagen über die Zukunft des TSV Nord in der 2. Bundesliga konnte und wollte auch Ligaausschuss-Vorsitzender Wulf Müller-Hülsenitz nicht geben. "Bei uns steht in Kürze eine Ligaausschuss-Sitzung an, da wird über die Zukunft geredet und entschieden", sagt der Nord-Manager.

Neben dem Spielerkader wird sicherlich auch über Finanzen geredet werden müssen, denn "alles wird teurer", so Müller-Hülsenitz.

Und da taucht im Hintergrund auch schon die für die Saison 2011/12 beschlossene Zusammenlegung der bisher zweigeteilten 2. Liga zur Eingleisigkeit auf. Auch wenn die dann nur noch 16 Zweitligateams zumindest in der ersten beiden Jahren in zwei Achterstaffeln spielen werden, muss man sich beim TSV Nord schon jetzt über Spielerkader und Finanzierung, ob das überhaupt sportlich und finanziell machbar ist, Gedanken machen.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

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10.01.2010

Nordexpress erfolgreich in der Vorbereitung

Im Rahmen der Vorbereitung auf das erste Punktspiel im neuen Jahr am kommenden Wochenende in Magdeburg, wurde ein Turnier  gespielt.
Nord Harrislee konnte beide Spiele gegen die Regionalligisten gewinnen.
Nord : Bredstedt  31:27  / Nord :Owschlag  31: 21

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21.12.2009

Mit Sieg in die Weihnachtspause

Das Hinspiel in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen verlor der TSV Nord Harrislee beim PSV Recklinghausen noch mit 24:26, deshalb war das Rückspiel in Harrislee bereits das zweite Spiel der Rückrunde. Und hier setzte sich der "Nordexpress" durch. Das Team von Trainer Thomas Blasczyk besiegte Recklinghausen mit 27:22. Die Harrisleerinnen gehen damit mit 12:14-Punkten, auf Platz fünf liegend, in die Weihnachtspause. Allerdings können die beiden hinter ihnen liegenden Mannschafften aus Oyten und Magdeburg, die bisher weniger Spiele ausgetragen haben, noch an Nord vorbeiziehen. Die Harrisleerinnen begannen konzentriert und legten mit 5:1 vor. Dann gab es einen kleinen Einbruch und die Gäste konnten zum 5:5 ausgleichen. Im Team-Time-Out (TTO) konnte Nord-Coach Thomas Blasczyk seine Mannschaft neu justieren und der "Nordexpress" dominierte bis zur Pause eindeutig. Das war nicht zuletzt einer starken Abwehr und einer gut aufgelegten Kathrin Höhnke im Tor zu verdanken. Über 9:6 baute der TSV Nord den Vorsprung bis zur Pause auf 13:8 auf fünf Tore aus.

Das ging auch im zweiten Durchgang so weiter. Über die Zwischenstände von 16:9 und 19:12 wurde bis zum 22:14 (43. Minute) alles klar gemacht, das Spiel entschieden. Es gab zwar nach 23:15 erneut einen kleinen Einbruch, doch näher als 22:25 (58. Minute) kam Recklinghausen nicht heran.Den Gästen half auch eine offene Manndeckung nicht mehr. Zwar verwarf Melanie Warr noch zwei Mal freistehend, doch auf der anderen Seite parierte die in der Schlussphase für Kathrin Höhnke ins Tor gewechselte Steffi Petersen die letzten Wurfversuche des PSV. Der 27:22-Sieg des TSV Nord war nicht mehr gefährdet. "Es war allen Spielerinnen von Anfang an schon an der Körpersprache anzumerken, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer guten Deckung und einer starken Kathrin Höhnke im Tor. Die schwächeren Phasen wurden mit kämpferischem Einsatz überstanden. Den überschwänglichen Jubel nach Spielschluss haben sich die Spielerinnen redlich verdient", kommentierte Nord-Trainer Thomas Blasczyk.

TSV Nord Harrislee: Kathrin Höhnke, Steffi Petersen - Manuela Roth, Bente Maassen 2/1, Melanie Warr 4, Lena Schulz 5, Maria Schibrath, Jana Behrendsen, Janine Lenke, Britta Neumann 2, Jana Lembke 11/4, Anne Abioye 3.

PSV Recklinghausen: Iris Schultz, Kirsten Lübbert - Antje Beikirch, Anne Saxe 2, Sandra Wellsow 1, Felicia Idelberger 1, Laura Issleib 5/3, Miriam Schlierkamp 3, Christina Weber 2/1, Stefanie Reinhart 3/1, Kira Brandes 5.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

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12.12.2009

Nord hat sich ohne "Fünf" teuer verkauft

Ohne Svenja Vogeler, Jennifer Hofeditz (beide langzeitverletzt), Bente Maassen, Jana Behrendsen (beide Grippe) sowie Melanie Warr (beruflich verhindert) stand der TSV Nord Harrislee in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen beim SV Halle-Neustadt auf verlorenem Posten. Die "Resttruppe" von Trainer Thomas Blasczyk hat sich dennoch teuer verkauft, unterlag aber am Ende mit 23:30. Das Hinspiel hatte der "Nordexpress" in der Holmberghalle mit 28:34 verloren.

Nord begann sehr stark führte sogar 3:1 und noch 4:3. Doch dann übernahm das Heimteam mit fünf Treffern in Folge zum 8:4 das Kommando. Besonders in dieser Phase trumpfte Halle mit temporeichen Ballstafetten und druckvollem Spiel auf. Dennoch ließen sich die Harrisleerinnen nicht gänzlich abschütteln, lagen fast immer mit drei Toren in Rückstand, verkürzten kurz vor dem Pausenpfiff zum 11:13-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang blieb es so bis zum 19:16 für Halle. Mit 21:16 führte der Gastgeber erstmals mit fünf Toren Vorsprung und baute diesen erst in der Schlussphase über 26:20 und 28:21 zum 30:23-Endstand auf sieben Treffer aus."Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie haben getan, was sie konnten, von Anfang bis Ende gekämpft, sich teuer verkauft, doch bei der Personalsituation, fast ohne Wechselmöglichkeiten, war einfach nichts drin", kommentierte Nord-Trainer Thomas Blasczyk.

SV Union Halle-Neustadt: Juliane Nagel, Janice Fleischer - Sophia Eisenkolb, Loraine Hellriegel 6, Sabrina Cichy 1, Peggy Hesse 2, Simona Roubinkova 6/1, Zofia Fialekova, Eileen Uhlig 6/2, Katharina Henkel 7, Anja Stöhr 1, Kathrin Lucka 1, Thea Schwarz.

TSV Nord Harrislee: Kathrin Höhnke, Steffi Petersen - Manuela Roth 1, Lena Schulz 3/1, Maria Schibrath, Katharina Bruder, Janine Lenke 2, Britta Neumann 4, Jana Lembke 8/4, Anne Abioye 5.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

 

07.12.2009

In den Schlussminuten gescheitert

Die SG Handball Rosengarten, ihres Zeichens souveräner Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga der Frauen, geriet in der Holmberghalle arg ins Wanken, fiel aber nicht. Nach einem erbitterten Fight genügten den Gästen um ihre beiden erfahrenen Ex-Bundesligaspielerinnen Natascha Kotenko und Melanie Schliecker (über 500 Bundesliga-Einsätze) nur vier starke Schlussminuten, um aus dem 21:22-Rückstand einen 24:22 (13:10)-Erfolg über einen alles in allem stark auftrumpfenden TSV Nord Harrislee zu machen. Wie schon mehrfach zuvor (siehe Recklinghausen und Wismar) schaffte es die Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk nicht, in einer entscheidenden Schlussphase bis dahin erkämpfte Vorteile über die Ziellinie zu retten. In eklatanter Weise offenbarte sich bei dieser ansonsten hochklassigen Partie die Erkenntnis, dass für Spiele mit einem ähnlichen Verlauf mit dem Nordcoach mehr der Psychologe als der Trainer gefordert sein wird. "Stresssituationen kann man nicht trainieren", sagte ein enttäuschter Thomas Blasczyk nach dem Spiel.

Dennoch war er stolz auf seine Mannschaft, die schwer in die Partie kam, mit dem 1:4 nach fünf und 3:9 nach knapp einer Viertelstunde Böses ahnen ließ, jedoch nach einer Auszeit Boden unter die Füße bekam und mit dem Pausenstand von 10:13 Hoffnung auf einen besseren Spielausgang signalisierte. Die Anzeichen, auch sichtbar in der Körpersprache und gegenseitigem Anfeuern, trogen nicht. Mit dem 15:15 (39.) war der TSV Nord mit dem Tabellenführer auf Augenhöhe und startete in ein hoch dramatisches letztes Spieldrittel. Bis zum 22:22 hatte Nord sieben Mal geführt - einmal sogar mit 18:16 ((45.) - jedoch immer wieder den Ausgleich hinnehmen müssen. Großes Manko der Nord-Frauen war die zu geringe Chancenauswertung. Aus einem Dutzend Abschlüssen von der 40. Minute an sprangen gerade mal vier Tore heraus. Zu allem Übel kam beim Stand von 22:22 (58.) noch die Zeitstrafe für Melanie Warr dazu. Und wie es schien, hatte Natascha Kotenko ihre Kraftreserven für die letzten beiden ihrer drei Feldtore zum 22:22 und 24:22 aufgespart.

Dass der TSV Nord bis zum Ende im Spiel blieb, ist Torfrau Steffi Petersen zu verdanken, die in der 47. und 55. Spielminute mit Glanzparaden beeindruckte. "Sie haben alles richtig gemacht und gefightet", fand Trainer Blasczyk nach kurzer Atempause zu einer nüchternen Analyse. Nicht ohne Neid blickte er auf die Bank der Gäste, auf der sein Trainerkollege Martin Hug mehr Alternativen zur Verfügung hatte. Die Mängel des eigenen Teams wollte er nicht an Personalien festmachen, stellte aber neben Steffi Petersen Jana Lembke (übernahm Verantwortung) und Manuela Roth (zeigte Führungsansätze) heraus. Fazit dieser Partie: Der TSV Nord Harrislee zeigte über weite Strecken gute Ansätze, mit den Spitzenteams dieser Liga mithalten zu können. Es wäre für die Mannschaft mehr drin, wenn sie es schafft, ihre Fehlerquote zu reduzieren und in Krisensituationen cooler zu Werke zu gehen.

TSV Nord: Petersen, Höhnke - Maassen (8/4), Warr (2/1), Schulz (2), Schibrath (1), Bruder, Lenke, Behrendsen, Abioye, Lembke (8), Neumann (1), Roth.

SG Handball Rosengarten: Albers, Arndt - Kotenko (4/1), Misiak (1), Demir, Müller (2), Nendza (3), Schliecker (1), Heinzelmann (5/2), Rix (3), Cramer (2), Bauer (3). - Schiedsrichter: Kropp/Siebert (Osnabrück).

Siebenmeter: 7:4; Zeitstrafen: 3:3; Zuschauer: 212.

Quelle: Flensburger Tageblatt

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29.11.2009

Wie aus einem Guss

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen holte sich der TSV Nord Harrislee ein ausgeglichenes Punktekonto. Mit dem 29:24-Auswärtserfolg beim TSV Travemünde, dem zweiten in dieser Saison, kommt das Team von Trainer Thomas Blasczyk jetzt auf 10:10-Punkte und liegt im gesicherten Mittelfeld.

Die ganze erste Hälfte verlief sehr spannend, zunächst mit leichten Vorteilen für Travemünde. Bei 5:2 führte das Heimteam sogar mit drei Toren. Doch auch als bei 4:6-Rückstand ein Treffer nicht anerkannt wurde, konnte dies der "Nordexpress" wegstecken. Die Gäste glichen trotzdem nicht nur zum 6:6 aus, sondern gingen mit 7:6 auch erstmals in Führung. Einmal legte Travemünde noch mit 8:7 vor, dann übernahmen die Harrisleerinnen endgültig das Kommando und gingen nach 10:9 mit einer knappen 12:11-Führung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang setzte sich das Blasczyk-Team gleich auf 15:11 ab, das erwies sich am Ende als vorentscheidend. Zwar kam Travemünde noch einmal auf 16:17 heran, mit 20:17 waren es für den TSV Nord wieder drei Treffer Vorsprung, der bei 26:22 wieder ausgebaut wurde.

Ein letztes Aufbäumen des Heimteams führte zum 22:24 und 24:26, doch die Harrisleerinnen gewann am Ende mit 29:24. Bemerkenswert war, dass Nord eine unberechtigte, so Trainer Thomas Blasczyk, Rote Karte für Haupttorschützin Bente Maassen (48.) nicht aus dem Rhythmus und von der Siegerstraße abbringen konnte.

"Wir haben uns intensiv vorbereitet, das hat sich ausgezahlt. Es hat sich gezeigt, was möglich ist, wenn man wirklich will. Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt, trotz aller personellen Probleme. Wir haben uns den Sieg verdient erkämpft und erspielt", kommentierte Blasczyk.

TSV Nord Harrislee: Kathrin Höhnke, Steffi Petersen - Manuela Roth 1/1, Bente Maassen 11/4, Melanie Warr 3, Lena Schulz 2, Maria Schibrath, Jana Behrendsen 2, Janine Lenke 1, Britta Neumann 3, Jana Lembke 6, Anne Abioye.

TSV Travemünde: Britta Reimann, Andrea Junk - Franziska Haupt 4/2, Janicke Bielfeldt, Stephanie Markmann, Tanja Volkening 5, Natalie Tonn 2, Janne Potschaske, Svea Manthe, Claudia Duhr 1, Svenja Hollerbuhl 4, Anja Krönert 5, Britta Jochimsen 2, Susen Langanke 1.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

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27.11.2009

Der Nordexpress muss ins Rollen kommen

In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen sind der TSV Nord Harrislee und der TSV Travemünde Tabellennachbarn und treffen jetzt in Travemünde zum Schleswig-Holstein-Derby (Sonnabend 16.30 Uhr) aufeinander. Am vorletzten Spieltag der Hinrunde kann es für beide Teams einen Fingerzeig geben, wohin die Rückrunde führt. Das Mittelfeld liegt in der 2. Liga sehr eng beieinander. Für Nord und Travemünde gilt, zu den Abstiegsrängen sind es nach unten nur drei Punkte, zur Erstliga-Relegation nach oben nur vier Zähler.

Das Nord-Team von Trainer Thomas Blasczyk kassierte zuletzt zwei Heimniederlagen, 27:35 gegen den Zweiten (Greven) und 28:34 gegen den Dritten (Halle). Im letzten Spiel der Hinrunde erwarten die Harrisleerinnen Tabellenführer SGH Rosengarten in der Holmberghalle. Da könnten bei Halbzeit ganz schnell 8:14 Punkte auf dem Konto stehen. Der Nordexpress sollte also ins Rollen kommen, in der letzten Saison reichten 28 Tore zu einem deutlichen 28:18-Erfolg in Travemünde. Doch die gleiche Anzahl erzielter Treffer reichten in eigener Hale nicht, da verlor Nord 28:30. Also muss das Blasczyk-Team zunächst einmal die eigene Abwehr stabilisieren, das zeigten auch die Spiele gegen Halle und Greven, 34 oder 35 Gegentore sind einfach zu viel.

Personalprobleme hin oder her, Nord-Coach Thomas Blasczyk erwartet von den eingesetzten Spielerinnen einen hundertprozentigen Einsatz. Das hat er schon nach der desolaten ersten Halbzeit gegen Greven (10:22 nach 30 Minuten!) deutlich gemacht. Nur mit allem Kampfgeist und voller Konzentration über 60 Minuten kann in Travemünde gewonnen werden.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

 

20.11.2009

Desolate erste Halbzeit

Als der Halbzeitpfiff ertönte konnte man seinen Augen kaum trauen. Der TSV Nord Harrislee lag im Punktspiel in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen gegen den SC Greven 09 mit 10:22 zurück. So etwas hatte es in der Holmberghalle noch nie gegeben. Im zweiten Durchgang konnte sich das Team von Trainer Thomas Blasczyk zwar erheblich steigern, doch am Ende gab es eine mehr als deutliche 27:35-Niederlage.Das Spiel war praktisch nach zehn Minuten entschieden. Greven hatte da schon über 3:0 und 5:1 mit 10:2 eine Acht-Tore-Führung herausgearbeitet. Die Gäste überzeugten mit Tempospiel vor allem einer zweiten Welle, gegen die die Harrisleerinnen keine Mittel fanden, und obwohl selber auch um Tempo bemüht, wie Dauerläufer gegen Sprinter aussahen.

Nach nicht einmal zehn Minuten sah sich Nord-Coach Thomas Blasczyk veranlasst, eine Auszeit zu nehmen. Er konnte dadurch jedoch nichts ausrichten. Blasczyk hatte schon alle seine taktischen Möglichkeiten ausgenutzt und hatte zudem noch das Pech, dass sich Jennifer Hofeditz bei ihrem zweiten Tor verletzte und ausschied. Die Linkshänderin war bis dahin beste Harrisleerin und einzige Torschützin. Auch die grippegeschwächte Lena Schulz musste nach einem Kurzeinsatz wieder auf die Bank, konnte aber in der zweiten Hälfte wieder eingesetzt werden. Bei 17:7 führte der Gast erstmals mit zehn Toren und beim 22:10 zur Halbzeit sogar mit zwölf Treffern.

Besserung in Sicht.

In der Pausenbesprechung muss Thomas Blasczyk deutliche Worte gefunden haben, denn es war eine Besserung zu sehen, der TSV Nord gewann die zweite Hälfte mit 17:13. Hinter einer stabilisierten Abwehr bekam Kathrin Höhnke jetzt mehr Bälle zu fassen als Steffi Petersen, die im ersten Durchgang allerdings oft von ihren Vorderleuten im Stich gelassen wurde. Im Angriff zählte Lena Schulz zu den Aktivposten. "Lena hat gezeigt wie wichtig sie ist, sie hat sich grippegeschwächt in den Dienst der Mannschaft gestellt", sagte Blasczyk. Jana Behrendsen, vor der Pause noch mit drei Fehlversuchen, nach dem Wechsel mit sieben Toren und einer fast hundertprozentigen Ausbeute sowie mit großem Einsatz bei abgefangenen 09-Gegenstößen, wusste ebenfalls zu überzeugen. Kreisläuferin Britta Neumann erreichten drei Anspiele und drei Tore waren die Folge. Dennoch zog Greven zunächst auf 28:13 davon. Jetzt begann aber SC-Trainerin Franziska Heinz, ehemalige Weltklassehandballerin und vielfache Nationalspielerin, durch zu wechseln und das Tempo etwas zu drosseln. Nord kam bis zur 53. Minute auf 26:31 heran, verlor aber gegen ein in der Schlussphase wieder konzentrierter agierendes Gästeteam mit 27:35.

Mit die auffälligste Spielerin bei Greven war Bente Bülau, die sich auf Halblinks und auf der Spielmacher-Position mit Nikki Schreuers ablöste und beide Aufgaben mit Bravour erledigte. Dafür lobte sie auch Schwester und Zuschauerin Randy (Buxtehuder SV), mit der Bente noch vor drei Jahren beim TSV Nord zusammen gespielt hatte: "Greven spielte tolles Tempo und machte wenig Fehler, auch Bente hat sehr gut gespielt."

Kritischer Trainer

Nord-Trainer Thomas Blasczyk war natürlich überhaupt nicht zufrieden er fand jedoch auch Gründe für das Debakel: "Wir kommen einfach in keinen Rhythmus, wenn im Training immer wichtige Leute fehlen, ist es keine richtige Belastung." Wenn er mit Trainerkollegen rede und erzähle, dass der TSV Nord nur zwei Trainingszeiten pro Woche in der Halle habe, bekomme er zur Antwort, "wie geht das denn?"

"So und ohne Unterbau ist Zweitliga-Handball in Harrislee auf Dauer nicht zu halten", sagte Blasczyk.

"Doch damit habe die Leistung in der ersten Hälfte nichts zu tun, da fehlte die Einstellung und dazu habe ich deutliche Worte gefunden", sparte der Nord-Coach aber auch nicht mit Kritik an den eigenen Spielerinnen.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

 

16.11.2009

Gegner aus einer anderen Liga

Für die Frauen des TSV Nord Harrislee setzte es die erste Heimniederlage in der 2. Handball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk unterlag dem erwartet starken SV Union Halle-Neustadt mit 28:34 (12:16). Der ersatzgeschwächte TSV Nord musste anerkennen, dass der SV Union in "einer andern Liga" spielt.

Trainer Blasczyk hatte recht, als er angesichts der personellen Situation sagte: "Wir können nur optimal aufspielen, wenn bei uns kein Leistungsträger ausfällt." Genau das war der Fall. Lena Schulz fehlte. Auch Britta Neumann musste krankheitshalber passen, so dass keine Kreisläuferin zur Verfügung stand, zumal Svenja Vogeler nach ihrer Knie-OP mindestens zwei Monate ausfällt. Bis auf Jennifer Hofeditz waren die Außenpositionen flügellahm. In der Abwehr klafften Lücken. Und Bente Maassen sowie Jana Lembke waren von ihren Bestleistungen weit entfernt.

Die Gäste legten ein Höllentempo vor, gingen mit Bravour (bis an die Grenze des Stürmerfouls) in die Zweikämpfe hinein und zeigten in der Defensivarbeit mit dem Nord-Angriff keine Gnade. Auch als die überhart einsteigende Katharina Henkel nach der dritten Zeitstrafe rot sah (26.), gab es bei der Union keinen Einbruch. Ihren Part in der Offensivabteilung übernahm nahtlos die 33-jährige Simona Roubinkova, die mit einer sagenhaften Trefferqoute überraschte und als die "Kleinste" ihrer Mannschaft mit ihren 15 Toren zur "Größten" wurde.

Halle-Neustadt führte von Beginn an und ließ nur beim 1:1 und 2:2 einen kurzzeitigen Gleichstand zu. Bis zum 6:8 hielt der TSV Nord Kontakt, musste dann aber ständig einen Rückstand von zunächst drei und später sechs Toren hinterher laufen. Beim Stande von 22:25 zum Auftakt der Schlussphase gab es noch ein Fünkchen Hoffnung. Doch ein Time-Out der Gäste stoppte den Anlauf auf eine weitere Resultatsaufbesserung.

Thomas Blasczyk: "Ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Sie hat alles versucht, musste aber ihre Grenzen erkennen. Dazu kam, dass einige meiner Spielerinnen nicht ihren besten Tag hatten. Unterm Strich hätten wir gegen diesen Gegner auch in Bestbesetzung Probleme gehabt. Die Mannschaft hat getan, was sie konnte. Das war leider zu wenig."

TSV Nord Harrislee: Petersen, Höhnke - Maassen (7), Warr (10/4), Schibrath, Bruder, Lenke, Behrendsen, Abioye (2), Lembke (3), Hofeditz (4), Roth (2).

SV Union Halle-Neustadt: Nagel, Fleischer - Eisenkolb, Hellriegel (3), Cichy (3), Hesse (2), Roubinkova (15/7), Fialekova (4), Uhlig (3), Henkel (3), Stöhr (1).

Schiedsrichter: Bolus/Foitzik (Lübeck/Stockelsdorf).

Siebenmeter: 6:8. - Zeitstrafen: 3:6.

Rote Karte: Henkel (3x2 min.).

Zuschauer: 209.

Quelle: Flensburger Tageblatt

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13.11.2009

Den Anschluß halten

Der TSV Nord Harrislee erwartet den SV Union Halle Neustadt

Mit dem 30:23-Erfolg beim Rostocker HC hat der TSV Nord Harrislee letzte Woche in der 2. Handball-Bundeslig der Frauen seinen ersten Auswärtssieg der laufenden Saison eingefahren. Damit rangiert das Team von Trainer Thomas Blasczyk auf Rang sechs, mit 8:6-Zählern punktgleich mit dem TV Oyten und SV Union Halle-Neustadt nur um einen Treffer schlechter in der Tordifferenz. Und eben Tabellennachbar Halle-Neustadt ist jetzt zu Gast in Harrislee (Sonnabend 16.30 Uhr, Holmberghalle). Der "Nordexpress" hat in drei Heimspielen noch keinen Punkt abgegeben und kann mit einem vierten Erfolg den Anschluss an die Spitzengruppe halten. Der Tabellenzweite, BVB Füchse Berlin, ist auch schon mit vier Minuspunkten belastet.

Für einen Nord-Sieg spricht auch die Tatsache, dass die Harrislerinnen in der letzten Saison in eigener Halle 36:32 gegen den SV Union gewonnen haben und in Halle mit 27:27 immerhin eine Punkteteilung erreichten. Doch für Thomas Blasczyk ist der Blick auf die Tabelle nicht das Entscheidende. Zwar ist es ihm wichtig, seine Mannschaft möglichst sicher und weit von der abstiegsgefährdeten Zone zu platzieren, doch auch in diesem Jahr geht es in der 2. Bundesliga der Frauen wieder sehr eng zu. Zurzeit trennen ein Platz für die Erstliga-Relegation zu einem Abstiegsplatz ganze vier Punkte. Auch beherzigt Thomas Blasczyk den Satz "wer vorher rechnet, muss zweimal rechnen." Der Nord-Coach will natürlich mit seinem Team gerade in eigener Halle auf Sieg spielen, "dazu sind wir unseren treuen Fans verpflichtet", doch dazu gehört auch Respekt vor dem Gegner.

Auch wenn Kreisläuferin Svenja Vogeler, sie fehlt auch im Abwehr-Mittelblock, weiter verletzt ausfällt und noch nicht alle Spielerinnen nach Verletzungspause wieder top fit sind, hat Blasczyk sein Team, bei den gegebenen Einschränkungen, bestmöglich auf das Spiel vorbereitet.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

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11.11.2009

Vertragsverlängerungen beim Nordexpress

Die Saison ist mal gerade sieben Spieltage alt, da laufen die Zukunftsplanungen beim TSV Nord-Harrislee bereits auf Hochtouren. So kann Ligaobmann Wulf Müller-Hülsenitz bereits die Vertragsverlängerungen von den beiden Flügelflitzern Janine Lenke und Jana Behrendsen vermelden, beide Spielerinnen bleiben nun mindestens bis zum 30.06.2011.

Des weiteren deutete Müller-Hülsenitz an, dass im nächsten Jahr ein kleiner Umbruch ansteht, sicherlich werden 2-3 gestandene Spielerinnen aus unterschiedlichen Gründen den Verein verlassen, so das der Nordexpress schon früh die Personalplanungen vorantreibt.
Besonders sind dabei natürlich die jüngeren Spielerinnen aus dem eigenen Verein bzw. aus der direkten Umgebung von Interesse, traditionell setzt man auf die Jugend bzw. lassen die wirtschaftlichen Möglichkeiten von Deutschlands nördlichsten Zweitligisten ohnehin keine anderen Möglichkeiten zu.

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09.11.2009

Erster Auswärtssieg

Die Zweitliga-Handballfrauen des TSV Nord Harrislee haben das erste Auswärtsspiel der Saison gewonnen. In einer schnellen Partie gelang der Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk beim Rostocker Handballclub ein 30:23 (17:13)-Sieg. "Ich habe ihnen in die Augen geschaut und gespürt, dass sie es wollten", schilderte der über alle Maßen zufriedene Nord-Coach und lobte: "Das haben sie klasse gemacht."

Rostock lag zum Auftakt 2:0 vorn, das aber sollte auch die einzige Führung der Gastgeberinnen sein, die mit dem Rücken zur Wand stehen. Bis zur 23. Minute (12:12) agierten die Mecklenburgerinnen auf Augenhöhe mit ihren Gästen, die danach aber das Tempo anzogen und sich mit dem 17:13 zur Pause etwas Luft verschafften. Das Ende der mit hohem Einsatz und Tempo geführten Partie blieb bis zum Stand von 19:21 (46.) offen.

Mit einem Timeout schwor Trainer Blasczyk seine Spielerinnen auf das Finale ein. Das Team legte danach einen furiosen Zwischenspurt ein und erkämpfte mit dem 27:20 einen Vorsprung, der bis zum Abpfiff Gültigkeit haben sollte. Die Stärken des TSV Nord lagen in der aggressiven Abwehr und den schnellen Tempogegenstößen.

Außerdem bestrafte die Mannschaft um Spielmacherin Melanie Warr jeden Fehler der Gastgeberinnen gnadenlos. In einer geschlossen auftretenden Nord-Mannschaft gab es keinen Ausfall. Jana Lembke traf neun Mal, die beiden Außen Janine Lenke und Jennifer Hofeditz zusammen zehn Mal.

Großes Pech: Für Svenja Vogeler ist die Saison fast schon beendet. Die Kreisläuferin laboriert an einem in der vergangenen Woche diagnostizierten Kreuzbandriss.

Quelle: Flensburger Tageblatt

 

06.11.2009

Nord peilt ersten Auswärtssieg an

Im vierten Anlauf soll es nun endlich klappen für das Team von
Trainer Thomas Blasczyk, zwei Punkte sind das erklärte Ziel im
Auswärtsspiel am Samstag beim Rostocker HC.

Doch die Mannschaft ist gewarnt, so im Vorbeigehen wird es
die Punkte nicht geben, Melanie Warr und Co. werden sich auf
einen intensiven Fight einstellen, denn für die Rostocker geht
es bereits am siebenten Spieltag ums nackte Überleben.

 

Der Anpfiff erfolgt um 16 Uhr.

 

02.11.2009

Nord-Frauen beweisen Kampfgeist

Puh, war das das aufregend! Gegen den erwartet starken Aufsteiger TV Oyten musste die Frauen des TSV Nord Harrislee alles geben, um mit einem 29:25 (14:12)-Erfolg ihr Punktekonto in der 2. Handball-Bundesliga auszugleichen.

Bis zur 50. Minute war die technisch gute, aber auch kampfbetonte Partie beim Stande von 24:24 noch völlig offen und der Sieger nicht auszumachen. Doch die Gastgeberinnen schalteten für das völlig verrückte Finale den zweiten Vorwärtsgang ein und entschieden diese letzten Minuten mit 5:1 für sich. Hektik und Dramatik werden allein dadurch deutlich, dass beide Mannschaften in den Schlussminuten je drei Zeitstrafen einfingen.

In der ersten Viertelstunde zeigte der TV Oyten seinen bislang stärksten Auftritt in dieser Saison. Bis zum 5:5 hatte der Aufsteiger dank seiner überragendern Rückraumasse Jacqueline Reinhold und Kim Christine Pleß die Nase vorn. Die Gastgeberinnen überboten einander mit vergebenen Chancen - mit einer Ausnahme: Bente Maassen traf und hielt ihr Team im Match. Doch nach und nach bekamen die Nord-Frauen ihren Gegner besser in den Griff, wenngleich das Duo Reinhold/Pleß nie zu neutralisieren war. Besonderes Vorkommnis im ersten Durchgang: Bente Maassen verwandelte nach dem Pausenpfiff einen noch auszuführenden Freiwurf direkt zum 14:12.

Nach Wiederbeginn setzte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen fort. Harrislee führte 17:14, Oyten konterte zur 18:17-Führung (38.). Es blieb beim offenen Schlagabtausch, bei dem Trainer Thomas Blasczyk alle nur erdenklichen Varianten ins Spiel brachte, um den starken Aufsteiger unter Kontrolle zu bekommen. Zeitweise wurde Shooterin Jacqueline Reinhold "kurz" genommen. Das aber brachte keinen entscheidenden Vorteil. Dieser tat sich jedoch in Person von Jana Behrendsen auf, die in den zweiten 30 Minuten fünf Mal erfolgreich war und ihr Team in die Erfolgsspur brachte.

Die "kleine Jana" (O-Ton Blasczyk) machte einen Superjob, Bente Maassen war spitze und die Abwehr sattelfest. Einziges Manko war die anfangs mangelhafte Chancenauswertung. Die Außen hatten mehrfach Gelegenheit, den TSV Nord auf drei, vier Treffer nach vorn zu bringen. Diesen Mangel wusste Trainer Blasczyk dank personeller Alternativen schnell zu beheben und seinen Leistungsträgerinnen sogar noch Verschnaufpausen zu gönnen. Anne Abioye und Manuela Roth sind auf gutem Wege, leistungsmäßig wieder Anschluss zu finden. Jana Lembke braucht indes noch Zeit, um die alte Stärke wiederzugewinnen.

Unterm Strich fügten sich für den TSV Nord Harrislee viele Faktoren zum verdienten Erfolg zusammen. Oytens Trainer Sascha Rajkovic haderte mit dem jungen Schiri-Gespann, das einige Unsicherheiten offenbarte, jedoch insgesamt auf seiner Linie blieb. Am kommenden Wochenende gastiert der TSV Nord beim Rostocker HC.


TSV Nord Harrislee: Petersen, Höhnke - Maassen (12/3), Warr, Schulz (5/1), Schibrath, Bruder (1/1), Lenke, Behrendsen (5), Abioye (1), Lembke (3), Hofeditz, Neumann (2), Roth.

TV Oyten: Heise, Klemmt - Müller, Reinhold (10/1), Katharina Kruse (1), Orth (1), Züter (3), Carolin Pleß, Anna-Lena Kruse, Kim Christine Pleß (9/5), Kronschnabel (1).

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig/Salzgitter).

Siebenmeter: 7:6. - Zeitstrafen: 4:4.

Quelle: Flensburger Tageblatt

 

30.10.2009

Der TSV Nord will seinen Heimnimbus wahren

In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen haben der TSV Nord Harrislee und der TV Oyten eine Gemeinsamkeit. Beide Vereine haben ihre Punkte bisher nur in eigener Halle holen können. Und Nord-Trainer Thomas Blasczyk wäre es sicherlich recht, wenn das am sechsten Spieltag so bleiben würde, denn der TSV Nord Harrislee erwartet den TV Oyten (Sonnabend 16.30 Uhr, Holmberghalle).

»Selbstverständlich werden wir wieder auf Sieg spielen», kündigt Thomas Blasczyk an. Allerdings hat er etwas »Kribbeln im Bauch«, denn Oyten stellt eine spielstarke Mannschaft, die immerhin auch schon in eigener Halle die Reinickendorfer Füchse geschlagen hat. Auswärts musste der TSV erst einmal antreten und verlor dabei zum Saisonauftakt mit 30:33 bei der TSG Wismar.

Der Nord-Coach setzt daher auf die Kampfkraft seiner Mannschaft, auch wenn personell längst nicht alles wie gewünscht läuft. So wird wohl Kreisläuferin Svenja Vogeler wegen einer Knieverletzung nach wie vor ausfallen und auch Anne Abioye und Manuela Roth sind noch nicht wieder voll einsetzbar.

Der Hinweis auf fehlende Alternativen vor allem im Rückraum und jetzt auch am Kreis gehört zu den Standardaussagen von Thomas Blasczyk, die er immer wiederholt, genauso wie den Hinweis auf eine fehlende dritte Hallenzeit, um die Trainingsumfänge, Qualität und Belastung zu steigern.

»Doch das ist alles nicht neu und wird sich wohl auch schwerlich ändern, die Mädels werden ihr Bestes geben und ich bin zuversichtlich, dass am Ende ein Sieg rausspringt«, bleibt Blasczyk Optimist.

Wie wichtig ein Heimerfolg ist, zeigt ein Blick in die Tabelle. Mit leicht positiven Punktekonto spielt man in der 2. Bundesliga mit um einem Platz für die Erstliga-Relegation, ein negativer Punktestand heißt Kampf gegen den Abstieg. Das hat schon die letzte Saison gezeigt und mit dem Abstiegskampf möchten alle beim TSV Nord nichts zu tun bekommen.

»Wir wollen nicht wieder so um den Klassenerhalt bangen wie im letzten Jahr«, war der Wunsch von Thomas Blasczyk vor Saisonbeginn.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

 

27.10.2009

Diesmal war nichts drin

Im dritten Auswärtsspiel in der 2. Handball-Bundeliga der Frauen gab es für den TSV Nord Harrislee beim BVB/Füchse Berlin die dritte Niederlage. Doch während für das Team von Trainer Thomas Blasczyk in Recklinghausen und Wismar durchaus Punktegewinne möglich waren, »war diesmal nichts drin«, so Thomas Blasczyk.

Berlin legte gleich mit 4:0 los und hatte damit für das gesamte Spiel ein vorentscheidendes Zeichen gesetzt. Der »Nordexpress« zeigte sich nicht so stark wie beim 33:24-Heimerfolg gegen Stemmer und lag fortan immer mit zwischen drei und sechs Toren in Rückstand. 4:7, 5:11, 8:12 und 9:15 waren die Stationen, die zum 16:11-Halbzeitstand für das Heimteam führten.

Daran änderte sich auch im zweiten Durchgang wenig. Bei 21:14 gab es mit sieben Treffern Differenz die höchste Führung für die »Füchse«. Doch die Harrisleerinnen zeigten Moral, gaben nicht auf und konnten nach den weiteren Zwischenständen von 17:23, 20:24 und 21:27 die Niederlage am Ende mit 25:28 auf drei Tore begrenzen. Und als beim Vier-Tore-Rückstand eine kleine Chance bestand, das Spiel doch noch zu kippen, vergab Nord einen Siebenmeter-Strafwurf und hatte Pech mit einem Pfostentreffer.

»Unser Rückraum war nicht torgefährlich genug, hatte es gegen die starke Füchse-Abwehr aber auch schwer. Heute hätte alles passen müssen. Nur bei Ausschöpfung aller Möglichkeiten der Leistungsträgerinnen, wäre hier in Berlin etwas drin gewesen«, sagte Nord-Coach Thomas Blasczyk.

TSV Nord: Kathrin Höhnke, Steffi Petersen - Bente Maassen 2, Melanie Warr 3, Lena Schulz 9/6, Maria Schibrath, Katharina Bruder, Jana Behrendsen 2, Janine Lenke 2, Jennifer Hofeditz 2, Britta Neumann 1, Jana Lembke 4/3.

BVB/Füchse Berlin: Sabina Kubisztal, Stefanie Neumann - Julia Fritsche 4, Therese Nesseth-Törlen, Manja Görl 1, Franziska Müller 5, Mandy Gramattke 1, Kristiane Bühler 6, Sandra Woycieszack 7/3, Monika Seydel, Alexandra Sviridenko 4/2, Josefine Wenzel, Juliane Rüh, Julia Hellmann.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

22.10.2009

Nordexpress reist nach Berlin

Aktuell bereitet sich das Team auf das schwere Auswärtsspiel am
Samstag in Berlin vor, Gegner dann ist die Mannschaft des BVB Füchse Berlin. Ganz klar einer der Favoriten auf die Meisterschaft, derzeit belegt das Team auch mit 6:2 Punkten den zweiten Tabellenplatz der 2.Bundesliga Nord.

Auch ohne gespielt zu haben findet sich das Team von Trainer Thomas Blasczyk derzeit auf dem vierten Tabellenplatz wieder, dies ist aber nur eine schöne Momentaufnahme. Durch die Niederlage im Nachholspiel von Wismar in Rostock kam diese Verbesserung zustande.

Wie bereits vor der Saison von allen Beteiligten erwartet ist es sehr ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen.

In der nächsten Woche trifft der Nordexpress dann im Heimspiel auf den starken Aufsteiger aus Oyten.

Der Anpfiff in Berlin am kommenden Samstag erfolgt

um 19.30 Uhr

 

12.10.2009

Erst am Ende wurde es deutlich für den TSV Nord

In der letzten Saison gab es in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen in den Spielen zwischen dem TSV Nord Harrislee und dem TV Stemmer/Friedewalde zwei »ganz enge Kisten«. Dabei gewann jeweils der Heimverein mit nur einem Tor Differenz. Und jetzt sah es in der Harrisleer Holmberghalle lange Zeit so aus, als wenn es wieder ganz eng werden könnte. Doch am Ende setzte sich der »Nordexpress« durch, gewann das Team von Trainer Thomas Blasczyk deutlich mit 33:24 nach Halbstand von 12:11.

Die Harrisleerinnen hatten den besseren Start und setzten sich über 3:1 auf 5:2, erst- und letztmalig im ersten Durchgang, mit drei Toren ab. Doch nach 5:7 konnte Stemmer das Blatt zum 9:8 zur Führung, allerdings zur einzigen Führung während des gesamten Spiels, wenden. Nach 9:9 und 10:10 ging Nord mit 12:11 in die Pause.

Im zweiten Durchgang setzte sich das Heimteam nach 13:13 und 16:16 auf 21:18 wieder mit drei Toren ab. Ein letztes Mal kamen die Gäste bei 23:22 auf einen Treffer heran. Der »Nordexpress« kam ins Rollen, schaffte bis zum 29:23 den entscheidenden Vorsprung und gewann am Ende überaus deutlich, vielleicht auch zu hoch, mit 33:24.

Dem TSV Nord kam entgegen, dass Gäste-Trainer Rainer Niemeyer, als sein Team drauf und dran war, das Spiel erneut zu kippen, seine Abwehr immer offensiver werden ließ. Erst versuchte er Nord-Linkshänderin Jana Lembke an die kurze Leine zu legen, dann versuchte er es mit einer 4:2-Deckung und dann sogar mit einer 3:3-Abwehr. »Der Schuss ging nach hinten los«, die Harrisleerinnen nutzten die Räume und setzten sich Tor um Tor ab.

Wenn die Torchancen noch konsequenter genutzt worden wären, hätte es für Stemmer eine »Klatsche« geben können.

Lust am Spiel und leidenschaftlicher Kampf um jeden Ball waren an diesem Tag die Trümpfe der Harrislerinnen, bei denen Lena Schulz und Bente Maassen ihre guten Leistungen bestätigten und Jana Lembke aufsteigende Form zeigte. Die Außen Jennifer Hofeditz und Janine Lenke können aus ihren Möglichkeiten noch mehr Tore machen.

TSV Nord Harrislee: Kathrin Höhnke, Steffi Petersen - Bente Maassen 6/1, Melanie Warr 4, Lena Schulz 7, Maria Schibrath, Katharina Bruder, Jana Behrendsen, Janine Lenke 3, Jennifer Hofeditz, Britta Neumann 3, Jana Lembke 10.

TV Stemmer: Pödtke, Oebke - Petereit 1, Grüning 2, Ende, Ziercke 8/2, Viering 4, Haskamp 5, Westermann 1, Frank 3, Wendt, Möller.

 

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

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09.10.2009

Nord-Express empfängt Stemmer / Friedewalde

Herzlich Willkommen zum zweiten Heimspiel der Saison, heute zu
Gast die HSG Stemmer/Friedewalde. Der Verein wurde 1994 gegründet und schaffte im Jahre 2006 erstmals den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Aktuell rangiert das Team von Trainer Rainer Niemeyer mit ebenfalls 2:4 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz  der Tabelle. Erfolgreichste Torschützin ist traditionell Anika Ziercke mit derzeit 24 Treffern.

Mit dem Auftritt im DHB-Pokal inbegriffen haben wir nun bereits drei Auswärtsspiele mit einem bzw. zwei Toren Unterschied verloren. Die Mannschaft hat sich jedes Mal auch von größeren Rückständen nicht verunsichern  lassen und hat sich dabei oft eindrucksvoll zurückgekämpft ins Spiel. Individuelle Fehler und fehlende Cleverness am Ende brachten das Team von
Trainer Thomas Blasczyk um den verdienten Lohn, das muss im heutigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt unbedingt abgestellt werden. Die Heimspiele müssen gewonnen werden, ohnehin kann in dieser Liga jeder jeden schlagen und am Ende wird alles eng zusammen sein.

Leider bleibt uns das Verletzungspech weiterhin treu, Anne, Manuela und Linda fehlen immer noch im Kader. Des weiteren müssen sich 2-3  Spielerinnen ständig mit Blessuren erumplagen, wie so oft in den vergangenen Jahren steht dem Trainerteam selten der komplette Kader im Training zur Verfügung.
Alles andere als optimale Bedingungen für solch eine Spielklasse. Personell hat sich auch noch einmal etwas getan, Rückraumspielerin Tessa Claussen hat sich zunächst dafür entschieden, sich voll auf den Regionalligisten Bredstedter TSV zu konzentrieren. Dort sammelt auch unsere junge Linkshänderin Katharina Bruder wertvolle Spielpraxis, kürzlich konnte der erste Saisonsieg eingefahren werden für den Aufsteiger von der
Westküste.

Quelle:  Hallenpost

 

06.10.2009

Pokal-Aus für Nord-Frauen

5. Oktober 2009 | Von dew

In der 2. Runde des DHB-Pokals der Frauen kam für den TSV Nord Harrislee das frühe Aus. Die Mannschaft von Trainer Thomas Blasczyk verlor bei der SG Handball Rosengarten mit 26:27 (14:16) Toren. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen fiel erst zehn Sekunden vor Spielende durch Elena Nendza. Mit einem Quäntchen mehr Glück wäre durchaus eine Überraschung bei der favorisierten SG möglich gewesen. Trainer Blasczyk, der auf Melanie Warr und Jana Behrensen (verletzte sich kurz vor dem Spiel) verzichten musste, beklagte einmal mehr die fehlenden personellen Alternativen, bescheinigte seiner Mannschaft jedoch eine hervorragende kämpferische Einstellung.

Der TSV Nord kam nur zögerlich ins Spiel und ließ in der Abwehr Aggressivität vermissen. Doch so wie sich Torfrau Steffi Petersen steigerte, kamen auch ihre Vorderleute in Fahrt und kämpften sich nach Rückständen von 2:6 (6.), 6:11 (15.) und 8:14 (19.) zur Pause auf 15:16 heran. In der nun völlig offenen Partie schaffte Nord bis zur 45. Minute eine 21:18-Führung, führte danach noch 24:22 (50.) und hielt den Ausgang der Partie mit 25:25 (57.) und 26:26 (59.) völlig offen.

Am Ende schlug sich Fortuna auf die Seite der Gastgeberinnen, die von ihren ersatzgeschwächten Gästen bis dahin arg in Bedrängnis gebracht worden waren. Auf Seiten des TSV Nord führte Lena Schulz klug Regie, überragte Bente Maasen und zeigte Jana Lembke aufsteigende Tendenz. "Das zusammen macht uns für die nächsten Aufgaben zuversichtlich", so Blasczyk.


TSV Nord Harrislee: Petersen, Höhnke - Maassen (11/6), Schulz (2), Schibrath, Bruder, Lenke (2), Vogeler (4), Lembke (3), Hofeditz (3), Neumann (1).

SG Rosengarten: Natasa Kotenko (8/2), Melanie Schlieker (7), Svenja Rix (4).

 

02.10.2009

Nord reist im DHB-Pokal nach Rosengarten

Am morgigen Samstag reist der Nordexpress zur SG Rosengarten, das Zweitligaduell
wird um 19 Uhr angepfiffen.

So recht passt den Verantwortlichen des TSV Nord-Harrislee dieser Termin nicht in den
Kram, schließlich kommt es in der kommende Woche zum wichtigen Duell um den Klassenerhalt
gegen Stemmer-Friedewalde. Dieses Spiel steht im absoluten Fokus für Trainer Thomas Blasczyk.

Daher plant er, einigen Leistungsträgerinnen eine Pause zu gönnen, sofern dieses überhaupt
möglich ist. Besonders Linkshänderin Katharina Bruder soll vermehrt zum Einsatz kommen, die
aktuell schon eine wichtige Stütze für den Regionalligisten Bredstedter TSV (Doppelspielrecht)
geworden ist.

Des weiteren befinden sich Anne Abioye und Linda Kühl auf einen guten Weg, demnächst wieder
ins Mannschaftstraining einsteigen zu können.
Auf Manuela Roth wird der Nordexpress hingegen noch einige Wochen verzichten müssen.

Mal schauen, bekanntlich hat der Pokal ja eigene Gesetze.

 

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28.09.2009

Nord verpasste den Punktgewinn nur knapp

 

Der TSV Nord Harrislee tastet sich in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen langsam auch an Auswärtspunkte heran. Das erste Spiel in fremder Halle beim PSV Recklinghausen wurde mit 24:26, also mit zwei Toren Differenz, verloren. Nach dem zwischenzeitlichen 28:24-Erfolg in eigener Halle über die HSC Magdeburg gab es jetzt in der zweiten Auswärtspartie bei der TSC Wismar mit 29:30, also mit knappster Differenz, eine erneute Niederlage.Dabei war das Team von Trainer Thomas Blasczyk dicht an einem Punktgewinn dran. Als Wismars Liudmilla Yermachek 13 Sekunden vor dem Ende bei 30:29 für Wismar einen Strafwurf an den Pfosten setzte, blieb die TSG dennoch in Ballbesitz und konnte die Restzeit runter spielen.Nord führte nur 1:0 und 2:1, dann war aber der Faden gerissen und der TSV kassierte nach 5:5 fünf Treffer in Folge zum 5:10. Wismar konnte diesen Vorsprung bis zum 15:9-Pausenstand halten.Nach dem Seitenwechsel baute das Heimteam die Führung auf 19:10 aus. Doch die Harrisleerinnen waren noch nicht geschlagen und kämpften sich wieder heran.Sehr erfolgreich war dabei die Maßnahme von Trainer Thomas Blasczyk die TSG-Spielerinnen Liudmilla Yermachek und Franca Kühne an die kurze Leine zu nehmen.Erst wurde der Rückstand auf 17:21 verkürzt und bei 22:22 war wieder alles offen. Doch es fehlte das letzte Quäntchen, die Partie noch zu kippen. Wismar legte immer wieder zwei Tore vor. Bei 28:28 glichen die Gäste noch einmal aus, spielten in der Schlussphase, in den letzten sechs Minuten, aber nur noch in Unterzahl. So hieß es dann wieder 30:28 für Wismar. Bente Maassen gelang nur die Korrektur zum 29:30-Endstand und die zweite Auswärtsniederlage war besiegelt."Wir waren nach unserer Aufholjagd knapp dran einen Punkt zu holen, den wir auch verdient hatten. Doch fehlt uns in den entscheidenden Phasen eines Spiels immer noch die letzte Abgeklärtheit, wir bringen uns durch Fehler selbst um den Lohn", kommentierte Nord-Trainer Thomas Blasczyk.

TSV Nord Harrislee: Kathrin Höhnke, Steffi Petersen - Bente Maassen 9/3, Lena Schulz 7/1, Maria Schibrath, Katharina Bruder, Jana Behrendsen 5, Janine Lenke 1, Svenja Vogeler 1, Jennifer Hofeditz 3, Britta Neumann 3/2, Jana Lembke.

 

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

 

21.09.2009

Die Flügelzange stach

Der TSV Nord Harrislee besiegte den HSC 2000 Magdeburg mit 28:24−Toren

Nach dem missglückten Auftakt mit der 24:26−Niederlage beim PSV Recklinghausen schaffte der TSV Nord Harrislee in der 2. Handball−Bundesliga der Frauen den ersten Sieg. Das Team von Trainer Thomas Blasczyk schlug den HSC 2000 Magdeburg mit 28:24. Im Vorjahr wurden noch beide Spiele gegen den HSC verloren.
In der von beiden Seiten nervös geführten Anfangsphase legte der TSV Nord mit 4:1 vor. Allerdings parierte Torhüterin Steffi Petersen auch schon zwei Gegenstöße und einen Strafwurf. Der "Nordexpress" mit der Flügelzange Janine Lenke und Jana Behrendsen rollte wie in besten Zeiten.
Nach 16 Minuten bei 8:2 für das Heimteam nahm Gästetrainer Gregorz Subocz ein Team−Time−Out.
Hätten in der Anfangsphase auch die anderen Harrisleerinnen ihre Chancen konsequenter genutzt, hätte die Partie schon jetzt entschieden sein können. So kam Magdeburg über 5:9 und 8:10 bis zur Pause wieder auf 11:12 heran.
Im zweiten Durchgang schafften die Gäste zwar den 12:12− und 13:13−Augleich, doch denn legten die Gastgeberinnen immer zwei bis drei Tore vor.
Blasczyk ließ seine Deckung zumindest phasenweise mit Janine Lenke und Melanie Warr offensiver gegen die beiden HSC−Linkshänderinnen Yvonne Sachse und Anne Hubinger agieren und nahm bei 22:20 eine Auszeit. Im Schlussspurt, auch durch drei Tore von Jana Behrendsen, wurde der 28:24−Erfolg gesichert.
Im zweiten Durchgang profitierten die Harrislerinnen von einer starken Vorstellung von Torhüterin Kathrin Höhnke, die in der Pause die ebenfalls gute Steffi Petersen abgelöst hatte, sowie der Treffsicherheit von Rückraumschützin Bente Maassen und Kreisläuferin Britta Neumann, die nur im Angriff eingesetzt wurde.
Die Stammbesetzung im Rückraum mit Jana Lembke, Melanie Warr und Lena Schulz blieb blass. Allerdings wurden sie von Blasczyk in Schutz genommen. "Lena Schulz und Melanie Warr haben in der Woche krankheits− bzw. verletzungsbedingt nicht trainieren können und Jana Lembke fiel in der Vorbereitung vier Wochen aus. Sie haben sich heute aber in Dienst der Mannschaft gestellt und eine kämpferisch starke Vorstellung geboten."
Die Entdeckung des Spiels war aber Rechtsaußen Jana Behrendsen. "Ich habe mir gut überlegt, ob ich Jana einsetzten soll. Doch sie ist nicht nur schnell vorne und schließt sicher ab, sie ist auch schnell zurück und läuft gegnerische Konter ab. Und das ist wichtig", lobte Blasczyk seinen "Youngster".
TSV Nord Harrislee: Höhnke, Petersen − Maassen 5, Warr 2, Schulz 4, Schibrath, Bruder, Lenke 4, Behrendsen 5, Vogeler 2, Lembke 3, Hofeditz, Neumann 3.
HSC 2000 Magdeburg: Hofmeister, Radtke − Vogel 2, Hubinger 7, Bartl 1, Mendler, Maue 2, Huebner, Bange, Sachse 4, Schröder 5, Hartmann, Wysinski 1, Schüler 2.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

 

14.09.2009

Nords Kampfgeist wurde nicht belohnt

Der TSV Nord Harrislee unterlag beim PSV Recklinghausen mit 24:26.

Der erste Spieltag stand für den TSV Nord Harrislee in der 2. Handball−Bundesliga der Frauen unter keinem glücklichen Stern. Das Team von Trainer Thomas Blasczyk war morgens um sieben Uhr in Harrislee losgefahren, brauchte aber sieben Stunden und 45 Minuten bis nach Recklinghausen und war erst eine Viertelstunde vor Spielbeginn in der Halle. Mehrere Staus und Unfälle hatten für Verzögerungen gesorgt und die Partie beim PSV Recklinghausen begann dann auch erst mit viertelstündiger Verspätung.
Dennoch erwischten die Harrisleerinnen einen guten Start und führten 3:2. Doch nach 5:5 zog das Heimteam mit 12:7 in Front. Bis zum Pausenpfiff kämpfte sich der TSV Nord wieder auf 13:15 heran.
Im zweiten Durchgang zeigten sich die Harrisleerinen kampfstark. Der Zwei−Tore−Rückstand konnte bei 18:18 ausgeglichen werden und der "Nordexpress" ging sogar 21:20 in Führung.
In Unterzahl wurde daraus aber wieder ein 21:24−Rückstand. Wieder bewiesen die Nord−Spielerinnen große Moral und zeigten Kämpferherz. Bei 24:24 war wieder alles offen. Doch ein Unglück kommt selten allein. Nach allen Strapazen bei der Anreise kam jetzt das Verletzungspech. Lena Schulz musste mit Knieverletzung ausscheiden und so nahm die 24:26−Niederlage ihren Lauf.
"Die Mannschaft hat toll gekämpft, die Spielerinnen haben sich nichts vor zu werfen", hieß es vom Trainergespann Thomas Blasczyk und Peter Selmer.
"Ich will die Niederlage nicht auf die Anreise schieben, doch haben solche Widrigkeiten natürlich Einfluss auf das Spiel", sagte Nords Ligamanager Tim Petersen.

TSV Nord Harrislee: Höhnke, Petersen − Maassen 8/5, Warr, Schulz 1, Schibrath, Bruder, Behrendsen 1, Lenke 4, Vogeler 1, Hofeditz, Neumann, Lembke 9/4.

Quelle: Flensborg Avis

Harald Jacobsen

 

11.09.2009

Zum Auftakt ist Nord nur Außenseiter

In der vergangenen Saison musste der TSV Nord Harrislee in der 2. Handball−Bundesliga der Frauen am Ende um den Klassenerhalt zittern. Der wurde aber gesichert, obwohl das letzte Punktspiel beim PSV Recklinghausen mit 23:26 verloren wurde. Die 24:32−Heimniederlage im Hinspiel in Harrislee gegen den PSV war auch ein Grund dafür, dass das Team von Trainer Thomas Blasczyk am Ende Probleme bekam.

Zum Auftakt der neuen Saison 2009/10 heißt der Gegner der Harrisleerinnen wieder, auswärts, PSV Recklinghausen (Sonntag 16 Uhr).

"Wir sind dort nur Außenseiter", sagt Nords Ligamanager Tim Petersen.

Aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Harrisleer Holmberghalle verlief die Vorbereitung des TSV Nord recht holprig. Und das lag auch daran, dass etliche Spielerinnen sich mit kleineren oder größeren Verletzungen plagten. So konnte Linkshänderin Jana Lembke beim WMF−Cup nicht eingesetzt werden, ist zum Punktspielstart aber einsetzbar. Doch wird sie sicherlich noch nicht in Bestform sein. Ganz sicher ausfallen werden aber sowohl Neuzugang Manuela Roth als auch Linksaußen Anne Abioye.

Nicht die besten Voraussetzungen, die die Außenseiterrolle des "Nordexpresses" nur unterstreichen.

Doch eine immer wieder vorgetragene Maxime von Trainer Thomas Blasczyk lautet: "Kampflos werden wir uns nicht geschlagen geben."

Quelle: Flensborg Avis
Harald Jacobsen

 

07.09.2009

Auslosung 2. Runde DHB-Pokal der Frauen

Am heutigen Montag fand in Hildesheim die Auslosung der 2. Runde im DHB-Pokal der Frauen statt. Folgend finden Sie der Ergebnisse der Auslosung, die in dieser Runde noch in vier regionalen Gruppen erfolgte. Die Erstligisten nehmen erst ab der nächsten Runde teil. Spieltermin für die 2. Runde ist das Wochenende 3./4. Oktober.

Leider hatten wir nicht soviel Losglück, der Nordexpress muss auswärts antreten bei der SG Handball Rosengarten.

 


01.09.2009

Der TSV Nord Harrislee verlor im Endspiel nur knapp.

"Wir haben sehr guten Handball gesehen und ein tolles Turnier erlebt", sprach auch ein wenig Stolz aus dem Kurzresümee von Heiko Köhler, Manager der Handball−Frauen der HSG Tarp−Wanderup sowie Organisator des WMF−Cups (Württembergische Metallwaren Fabrik).
Als Geschäftsführer der WMF−Zweigstelle in Flensburg ist er auch
Sponsor des Turniers.

Das Turnier war mit drei Zweitligisten, zwei Regionalligateams, drei Mannschaften aus der Oberliga, dem dänischen Drittdivisionär Bov IF und dem amtieren Deutschen A−Jugend Meister SG Oeversee−Jarplund−Weding stark besetzt.

Es wurde in Spielen über jeweils zweimal 15 Minuten in zwei
 Fünfergruppen gespielt.

In der Gruppe 1 setzte sich Vorjahressieger SGH Rosengarten mit
vier Siegen sicher durch. Etwas überraschend kam hier die
HSG Holstein Kiel/Kronshagen auf Rang zwei und auch Oberligist
HSG Tarp−Wanderup platzierte sich mit einem 15:10−Erfolg über
den MTV Herzhorn noch vor dem Regionalligisten.

In der Gruppe 2 ging es spannender zu. In der Spitzenbegegnung
trennten sich die Zweitligisten TSV Nord Harrislee und TSV Travemünde 15:15−Unentschieden. Doch Nord gewann die anderen Spiele mit mehr Toren Differenz und qualifizierte sich deshalb für das Endspiel. Regionalligist HSG Kropp−Tetenhusen unterlag nur den beiden Zweitligisten und wurde vor der HSG Fockbek/Nübbel Dritter. Die A−Jugend der SG Oeversee−JaWe musste erkennen, dass die Luft im Seniorenbereich doch rauer ist und konnte kein Spiel gewinnen.

Im Endspiel legte der TSV Nord gegen die SGH Rosengarten los wie die Feuerwehr und führte 4:0. Doch dann war beim "Nordexpress" der Faden gerissen. Schon zur Pause hatte sich das Blatt gewendet und Rosengarten lag 7:4 in Front, und baute den Vorsprung sogar auf 10:4 aus.

Nord kam nochmal auf 8:10 heran und glich sogar zum 11:11 aus.
Dabei konnte sich "Youngster" Katharina Bruder mit zwei blitzsauberen Toren hervortun. Leider wurde dann nicht nur eine "hundertprozentige" Chance ausgelassen, sondern führte ein Fehlabspiel an den Kreis zu einem Konter, der Rosengarten den 12:11−Siegtreffer ermöglichte.

Neben den Pokalen für die drei ersten Mannschaften, gab es für alle Spielerinnen des Finals Sachpreise. Besondere Auszeichnungen erhielten als erfolgreichste Torschützin Sandra Heinzelmann (20 Treffer) und als beste Torhüterin Turid Arndt (beide Rosengarten) sowie als beste Spielerin Bente Maassen (TSV Nord).

"Im nächsten Jahr werde ich versuchen, eine Mannschaft aus
der 1. Bundesliga zu verpflichten", versprach Heiko Köhler nicht
nur eine Fortsetzung sondern auch ein Qualitätssteigerung für das nächste Jahr für einen 8. WMF−Cup.

Quelle: Flensborg Avis
Harald Jacobsen

Fotos WMF CUP


26.08.2009

3 Testspiele – 3 Siege !

Am vergangenen Wochenende absolvierte der Nordexpress
sein diesjähriges Trainingslager in Stockelsdorf. Dank der
Planung von Lena Schulz und Kathrin Höhnke konnte das
Team um Trainer Thomas Blasczyk die Räumlichkeiten in
Stockelsdorf hervorragend nutzen.
2 Testspiele gegen den Regionalligisten VFL Bad Schwartau
und ein Spiel gegen den Zweitligaaufsteiger Wismar konnten
dabei erfolgreich beendet werden.
Allerdings konnten erneut verletzungsbedingt einige Spielerinnen
nicht eingesetzt werden, die Verantwortlichen hoffen auf
eine baldige Genesung.

Bereits am kommenden Wochenende ist der Nordexpress
erneut im Einsatz. Am Sonntag den 30.08 nimmt das Team traditionell am WMF-Cup in Tarp teil.
Der TSV Nord-Harrislee trifft dabei im ersten Spiel um 11.40 Uhr
auf den Oberligisten HSG Fockbek/Nübbel.
Das Spiel findet in der Treenehalle 1 statt.

 

17.08.2009

Nord belegt 6.Platz in Banzkow

Fünf Spiele an zwei Tagen, ein Sieg und vier knappe Niederlagen
standen am Ende des alljährlich in der Vorbereitung durchgeführten Turniers vor den Toren Schwerins
zu Buche.

Nach einer anstrengenden Trainingswoche reiste der Nordexpress
bereits leicht erschöpft nach Mecklenburg-Vorpommern.
Das erste Spiel ging gegen den Südzweitligisten BSV Zwickau knapp mit 19:23 Toren verloren, zu viele Chancen vor dem gegnerischen Tor blieben ungenutzt. Im nächsten Spiel fielen mit Jana Lembke und Jennifer Hofeditz zudem zwei weitere Spielerinnen verletzungsbedingt aus und konnten nicht mehr eingesetzt werden. So gab es zwei Niederlagen gegen Oyten und Altlandsberg, jedoch nur mit 2 Toren.

Erfreulich der Einsatz von Perspektivspielerin Katharina Bruder,
die ihre Sache auf der rechten Rückraumposition gut machte
und zu vielen Spielanteilen kam. Tessa Claussen hat sicherlich noch etwas Trainingsrückstand und Linda Kühl konnte aufgrund einer Knieverletzung bisher noch gar nicht eingesetzt werden.

Am Sonntag gab es dann zunächst einen klaren Sieg gegen den
Regionalligisten Haldensleben und im anschließenden Spiel unterlag der Nordexpress um Platz fünf dann erneut knapp mit drei Toren gegen Oyten.

Insgesamt waren die Offiziellen jedoch nicht unzufrieden, denn unter den o.g. Umständen und der Belastung des übrigen Kaders konnten auch viele Lichtblicke erkannt werden. Alle drei Neuzugänge passen sportlich wie menschlich hervorragend zum Team und geben Trainer Thomas Blasczyk die Möglichkeit, zukünftig mehr zu experimentieren.

Am kommenden Wochenende reist der Nordexpress ins Trainingslager nach Bad Schwartau, dort stehen u.a. weitere Testspiele gegen Wismar und Bad Schwartau auf dem Programm.

 

11.08.2009

Raiffeisenbank-Cup 2009

Auch in diesem Jahr nimmt der Nordexpress wieder am zweitägigen Vorbereitungsturnier in Banzkow und Schwerin teil.
In der Vorrunde trifft der Nordexpress am kommenden Samstag auf den starken Regionalligisten MTV 1860 Altlandsberg und die Zweitligisten aus Oyten und Zwickau.
Das Team von Trainer Thomas Blasczyk bestreitet die Vorrunde in der Kästner-Halle in Schwerin.

Am Sonntag finden dann in der Sporthalle Banzkow die Finalspiele statt.

 

11.08.2009

Bente Maassen bleibt beim TSV Nord

Nun bleibt sie doch wie bereits von vielen erwartet beim TSV Nord-Harrislee, die Rede ist von Bente Maassen, die sich für die Fortsetzung ihres Studiums in Flensburg entschieden hat. Die Rückraumspielerin nimmt nun den Platz von Lara Schlüter ein, die ja überraschend nach nur zwei Tagen in der Vorbereitung das Handtuch beim Nordexpress geworfen hatte.


Trainer Thomas Blasczyk erhofft sich von "Paula" eine stabile Saison, damit sie zu einer echten Alternative zu Lena Schulz werden kann.

Bereits in der letzten Saison zeigte sie in der Vorbereitung zur Saison starke Leistungen, ehe eine hartnäckige Schulterverletzung sie fast für die komplette Saison lahm legte.

 

05.08.2009

Lara Schlüter - Vertrag aufgelöst

Nach nur zwei Tagen in der Vorbereitungszeit haben sich der TSV Nord-Harrislee und Lara Schlüter bereits wieder getrennt.

Die junge Rückraumspielerin, erst vor kurzem mit der A-Jugend der SG Oeversee/JaWe Deutsche Meisterin geworden,hat sich entgegen Ihrer Zusage gegen den Leistungshandball entschieden.

Trainer Thomas Blasczyk und das Management des Zweitligisten zeigten sich enttäuscht über diese Entscheidung.

"Schließlich hatten wir fest mit der Rückraumspielerin geplant für die bevorstehende Saison und anderen Spielerinnen eine Absage erteilt" , so Liga-Manager Wulf Müller-Hülsenitz.

Quelle: Flensburg Avis, Harald Jacobsen




27.07.2009 Start in die Vorbereitung

Am kommenden Donnerstag wird Trainer Thomas Blasczyk
seine Damen erstmals zum Training bitten, der Auftakt bildet
ein Coopertest auf dem Harrisleer Sportplatz.
Erstmals während seiner Amtszeit kann der Trainer auf einen
breiten Kader zurückgreifen, der einen positiven
Konkurrenzkampf mit sich bringen dürfte.

In Kürze wird es auch einen neuen Internetauftritt geben,
des weiteren wird auch die beliebte "Hallenpost" ein
verändertes Gesicht bekommen.

Die Vorbereitungszeit endet mit dem ersten Spiel der
neuen Saison am 13.September, dann ist der Nordexpress
zu Gast beim PSV Recklinghausen.



21.06.2009 2.Platz beim Kieler-Woche-Cup

Beim diesjährigen Kieler-Woche-Cup haben unsere Damen erneut
den zweiten Platz hinter dem TSV Altenholz belegt.
Dabei lief der Nordexpress erstmals in neuer Besetzung auf
und es wurde schnell deutlich, das Trainer Thomas Blasczyk
in der neuen Spielzeit über erheblich mehr Wechselmöglichkeiten
verfügt als noch in der vergangenen Saison.
Einen starken Eindruck hinterließ dabei Jana Behrendsen,
die immer wieder per Tempogegenstoß zum Erfolg kam.
Die Fans können sich also auf einen tollen Nordexpress in
den kommenden Saison freuen.


Für den Nordexpress spielten:

Steffi Petersen und Linda Kühl im Tor

Sabrina Warr, Melanie Warr, Anne Abioye, Tessa Claussen,
Manuela Roth, Svenja Vogeler, Britta Neumann, Maria Schibrath, Katharina Bruder, Jana Lembke,

Jogi Siewerts als Coach

es fehlten:

Lara Schlüter, Lena Schulz, Janine Lenke, Kathrin Höhnke
Jennifer Hofeditz

 

 
1. Metzingen
27
-7
2. Weibern
27
-7
3. Nellingen
26
-8
4. Bietigheim
22
-12
5. Dortmund
22
-12
6. Bensheim A.
21
-13
7. Harrislee
21
-13
8. Rosengarten
18
-16
9. Travem.
18
-16
10. Zwickau
16
-18
11. Greven
14
-20
12. Halle-N
11
-23
13. Altlandsberg
8
-26
14. Ketsch
7
-27
15. Wolfsburg
7
-27
16. Wismar
7
-27


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